29.11.2017

Ladies 2 zerlegen Osnabrück

oder „Wie wir loszogen, den Bann zu brechen“, aka „Rosa rocks“

[rd] Nun gut, vielleicht ist ein 22-Punkte-Sieg kein „Zerlegen“, aber der rosafarbene Zettel [Anmerkung der Redaktion: Nach diesem Spieltag sollten nun auch die letzten Verbliebenen der Ladies 2 wissen, warum Rosa die schönste Farbe der Welt ist] war nie in Gefahr. Aber fangen wir vorne an, aka „Chronologie rocks“.

Man nehme acht spielwütige, spielerlaubte, gesunde, Uni-hinten-an-stellende und motivierte Ladies 2, einen unerschrockenen Coach F. und fahre gen Westen (Fun fact: Der Autor von „Im Westen nichts Neues“ ist übrigens in Osnabrück geboren; danke Sviti, wieder was gelernt). In diesem Negativ-Spitzenspiel galt es, laut Coach Maik „the motivator“ an die eigenen Stärken - insbesondere die Teamstärke – zu denken. Gesagt, getan, ein Mann ein Wort, widde widde wit bumm bumm. Der fulminante Start von Lena „the point machine“, Inga „the fighter“, Birte „the block“, Wiebke „the allrounder“ und Randi „the assist“ legte den Grundstein für diese eigentlich nie gefährdete rosa Auswärtsfahrt gegen extremst fair aufspielende Osnabrückerinnen (beidseitig waren Sätze zu hören wie „Nee, sorry, ich war als letzte dran, die anderen haben den Ball“ oder „Schiri pfeif doch mal, ich habe sie gefoult“.) Egal wen Coach Felix „the boss“ brachte - Sviti „the shooter“, Irina „the cool-headed“ oder Lina „the tower“ – die Ladies 2 dominierten. Ein wohlverdientes 8:24 leuchtete den Hallenbesuchern zur Viertelpause entgegen. Schacka Ladies! Details zum punktemäßigen Ausgang des zweiten Viertels dahingestellt, insgesamt ließen sich die Mädels in Blau (wir) nie einlullen von den Roten (die anderen) und brachten es zur Pause auf ein 22:34 (ja, zweites Viertel verloren, Rechengenie…). Klare und kurze (danke, Felix) Worte in der Kabine ließen keine Frage offen und kein Auge trocken: „Ich will gewinnen“. Das wollten offensichtlich alle und schwups, 37:48 nach 3 von 4 und 48:70 zum Abpfiff, auch dank eines taktisch extrem ausgeklügelten und mental hochanspruchsvollen Einwurfsystems, welches die Ladies 2 – am Vorabend erst frisch erlernt - (fast) problemlos, quasi tanzend, aufs Kunststoffparkett brachten.

Grandiose 40, naja gut, vielleicht 35 (kurze Phasen minimaler Unkonzentriertheit passieren ja nun selbst den Besten), Minuten lang konnten die Ladies 2 ihre Stärken auf und neben dem Court demonstrieren. Insgesamt eine grandiose Teamleistung. Der Bann ist gebrochen und nicht zuletzt dank konsequenter Huddelei liegt nun wieder ein rosa (ja, das ist die Gewinnerfarbe, ist nun mal so, live with it) Zettel im Dudes-Ordner (oder wo auch immer).

Kurzfassung: Alle haben gescort, alle haben gekämpft und alle haben sich das goldene M im idyllischen Bad O. sowas von verdient – aka „Team rocks“. Ein Team, eine Farbe (und ein neuer Turnbeutel).

Rosa holten: Svitlana, Birte, Lena, Inga, Irina, Wiebke, Lina, Randi und Felix.



27.11.2017

Niederlage gegen Ahlem rückt bei sexy Fotoshooting in den Hintergund

Trotz ansprechender Leistung hat es am Ende gegen den SV Ahlem nicht gereicht. Lag es eventuell daran, dass die DUDES-III-Recken abgelenkt waren?

Überraschend hatte sich nämlich Star-Fotograf Seba Gee-Spot angekündigt, um die strammen Herren der Dritten ins rechte Licht zu rücken. Die Jungs fühlten sich aufgrund der Auswahl als Modelle für den neuen Pirelli-Kalender 2018 überaus geschmeichelt und spielten immer wieder mit der sie ständig verfolgenden Kamera.

Zu Beginn des Spiels schien das der Konzentration noch keinen Abbruch zu tun. Man startete fulminant gegen den Favoriten aus dem Westen Hannovers, das erste Viertel ging mit 17:10 an die Topmodels aus Linden. Heidi Klum hätte fleißig Fotos verteilt. Sollte man dem physisch überlegenen Gegner ein Schnippchen schlagen können? Doch im 2. Viertel wendete sich das Blatt. Ahlem holte rasch auf, man selber lies ein wenig was liegen ("Fotografiert er gerade mich?") und die Gäste zogen vorbei. Bei sich nähernder Halbzeitpause frohlockten einige Gästespieler bereits ("Los Jungs, die sind fertig, die können nicht mehr!"). Eine bessere Motivation konnte man sich natürlich nicht wünschen, legte den Schalter nochmal um und kam zum Pausentee noch einmal auf 25:28 heran.

In der Kabine balgten sich die DUDES um den einzigen Spiegel, während Aushilfscoach Oestmann verzweifelt versuchte, die Aufmerksamkeit auf die eigenen Stärken zu fokussieren ("Ist das Spliss?").

Im 3. Viertel schien man dann mit den Gedanken wirklich schon auf den Laufstegen der Welt zu sein. Hinten trafen die Ahlemer vermehrt ihre offenen Würfe, vorne wurden ein ums andere mal vermeintlich leichte Punkte am Brett liegen gelassen. Auch die Würfe von draußen wollten nicht mehr. Der Gegner zog davon, 35:50. 

Im letzten Viertel war dann aber nicht mehr nur die Kamera fokussiert. Die Defense stand wieder besser und vorne lief der Ball wieder ähnlich gut wie zu Beginn der Partie. Man lies sich nie richtig abschütteln, konnte aber den Rückstand auch nicht mehr gutmachen. Am Ende stand ein 54:67 auf der Tafel. Aber wer braucht schon den sportlichen Erfolg, wenn er im Sommer an der Strandpromenade von Cannes durch das Blitzlichtgewitter flanieren darf?

Ataman 16, Herschel 8, Frerichs 7, Demitz 5, Till Grüning 4 (im ersten Spiel), Bremer 4, Richert 4, Schöße 4, Kunze 2, Oestmann



27.11.2017

24 Sekunden

Herzklopfen. Adrenalin rauscht durch die Adern.

Noch 24 Sekunden zu spielen. Die Linden Dudes Ladies I führen mit einem Punkt gegen Rotenburg-Scheeßel, den ungeschlagenen Tabellenführer. 

Tief durchatmen. Der Schiri übergibt den Ball. Rotenburg ist nach einer Auszeit in Ballbesitz. 

Noch 23 Sekunden, die Rotenburger drapieren sich rund um die Dreierlinie. 

Noch 20 Sekunden. Der Pass geht zur einen Seite und dann wieder zur anderen. 

Noch 18 Sekunden. Sie finden keine Lücke in der wachen Dudes Defense. 

Noch 14 Sekunden. Wieder geht der Ball außen hin und her. Man lauert. Kann der Ball abgefangen werden? 

Noch 10 Sekunden. Jetzt bloß kein doofes Foul machen. 

Noch 8 Sekunden. Rotenburg ist die Ruhe selbst. 

Noch 4 Sekunden. Ein Pass zur an die seitliche Zonengrenze. Die Defense verschiebt sich. 

Noch 2 Sekunden. Ein Pass in die Mitte. 

Noch 1 Sekunde. Ein Wurf, ein Treffer. Schlusssirene.

Hängende Schultern. Lange Gesichter. Es hätte so schön sein können.

 

Ja, was soll man noch mehr über dieses Spiel berichten. Man verliert ein Spiel nicht in der letzten Sekunde. Wir hätten uns in den vorherigen Vierteln vom nicht komplett anwesenden Tabellenführerteam absetzen können. Jetzt heißt es: Frust abschütteln und ab ins nächste Spiel.

 

Für die Ladies dabei: Toni, Kim (8), Miri (1), Melina, Inga (7), Toma, Philine (4), Anne (10), Clara, Geeske (8)



25.11.2017

Manchmal werden Spiele auch an der Linie entschieden…

Am 19.11.17 hatten die Dudes zum nächsten Heimspiel geladen. Zu Gast war diesmal der neu formierte Verein MSG Grasdorf/ Tuspo Bad Münder.

Beide Teams kamen mit Sieg und Rückenwind aus dem vergangenen Spiel in den neuen Dudes-Dome, mit dem Ziel diese Erfolgspur weiter auszubauen.

Mit komplett besetzter Bank starteten die Mannschaften in die intensive Begegnung und keines der beiden Teams konnte sich im 1. Viertel entscheidend absetzen. So stand es nach den ersten 10 Minuten 15:15 wobei die Dudes die Gäste gleich viermal an die Freiwurflinie schickten - nach der Devise, die Punkte müssen hart erarbeitet werden.

Auch im zweiten Viertel kämpften beide Vereine auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die MSG. Leider mussten die Dudes schon nach wenigen Minuten auf Chris „the Candle“ Kerz verzichten, der nach einem Zusammenstoß nicht weitermachen konnte. Bis zur 14 Spielminute hatte sich zwar die Dudes einen kleinen Vorsprung von 3 Punkten erarbeiten können, doch dann hatte der Gegner den Weg zum Korb zugemauert und den in weiß spielenden Orangefarbenen gelang in den folgenden 5 Minuten nur noch zwei magere Punkte. Die Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung nutzten die Gäste und netzten 8 Punkte in Serie ein, sodass es in die Halbzeit mit 28:26 aus Sicht der Gäste ging.

Nach kurzer Pause ging es motiviert in das 3. Quarter. Inzwischen wurden die Dudes mit Full-court Pressing und Fastbreaks auf eine neue Probe gestellt. Auch die Durchstecker wollten irgendwie nicht mehr durchgesteckt werden. Trotz allem gelangen den Jungs um Coach Oestmann noch 14 Punkte mit erneut leichten Vorteilen für die Gäste.

Mit 40:44 stand das letzte Viertel an, dieses Spiel wollte man nicht aus der Hand geben. Aber auch die Truppe aus Grasdorf/Bad Münder hatte Blut geleckt und schickte die Dudes ganze sechs Mal an die Freiwurflinie. Hier entschied sich leider auch das Spiel zugunsten der Grasdörfler. Denn hatte man noch im 1. Viertel eine 100%-Freiwurfquote (4:4) vorzuweisen, so traf man im zweiten Quarter nur noch 2 der 6 Versuche und pendelte sich in den letzten Spielabschnitten bei mageren 50% ein (6:13). So mussten die Hausherren sich leider zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen geben.

Fazit: Sie können deutlich besser und werden das beim Rückspiel auch zeigen!

 

Es spielten: Hamann 12, Schwing 10, Quentin 7, Ette 5 (1x3er), Kerz 5 (1x3er), Killat 4, Leube 4, Schott 3, Lukowski 2, Markos 2, Watzlawczyk, Fischer.

Es fehlten: Dippel, Stolz, Stauth



20.11.2017

Eine Dudesfahrt die ist lustig, eine Dudesfahrt die ist schön...

1. Damen fahren nach Bürgerfelde

Von langer Hand wurde dieses Spiel 3 Tage und 200 WhatsApp-Nachrichten lang geplant. Wer fährt Auto, wer fährt Bahn, wer steigt wo ein, wer nimmt wen mit? Am Vorabend um 00.30 Uhr stand dann endlich der Masterplan zum Sieg. Um 11.20 Uhr an Gleis 12, alle mit dem Zug nach Oldenburg. Unter den Starting Five: Miri, Anne, Melina, Inga und Toma (die ihr allererstes Basketballspiel ihrer noch jungen Kariere feierte) und Coach CC. Nach 17 min in Wunstorf dann die erste Einwechslung von Antonia und kurz vor der Halbzeit wurde dann noch Geeske in Bremen aufs Parkett geschickt.
Die Halbzeit verbrachten wir beim Bürgerfelder TB mit einem kleinen Basketballspiel über das wir hier nicht so viele Worte verlieren wollen. Es sei nur so viel gesagt: Insgesamt wurden 100 Punkte erzielt. Wer in Mathematik fit ist, kann selber rechnen (s. unten).
Nach dem wohl kürzesten Basketballspiel der Geschichte (1h25) begann die 2. Halbzeit: Wie im Freitagstraining oft geübt, legten wir ein recordverdächtiges Duschen hin und Dank des schnellsten Shuttles der Welt (DANKE an "Cola" und den Papa des Geburtstagskinds Alina) reichte es sogar für eine Stärkung von Mäces. Beim Ausboxen an der Kasse machten Toni, Anne, Geeske und Melina eine gute Figur, sodass innerhalb von kürzester Zeit Cheeseburger,  Mc Flurrys und Pommes eingesammelt werden konnten. Der Rest der Partie wurde entspannt mit Würfelspielen und Lesen verbracht, sodass nach 7 Std Spielzeit alle gut gelaunt wieder in Hannover ankamen.

Es spielten: Melina, Anne (11 Punkte),  Geeske (6 Punkte), Miri (8 Punkte), Inga, Toni (5 Punkte) und Toma



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