12.11.2017

Fett Fett Fett - Während die Dudes II ordentlich abräumen, wird in Villabajo noch geschrubbt

Belike Paul mit Galawoche
Von James Fenimore Hooper

Die Linden Dudes haben in nur einer Woche ein Wechselbad der Gefühle durchlebt. Hatten sich Imperial Maiks Schützlinge wenige Tage vor dem Spitzenspiel gegen  die Hildesheim Framers mit Shooting Star Guillaume Di Stefano recht einseitig auf das Stromproblem im Rookie-Dome fokussiert – denn sowohl die Versorgung der Kühlanlage sowie der Soundcloud wurden als Gründe für den rasanten Publikumsrückgang gewertet – so geriet die wegweisende  Partie in den Köpfen der Dudes für den Geschmack von Ligaexperten wie dem  ExTK Hustler Don D. Donovan (jetzt bei 8live-TheOcho) zu sehr in den Hintergrund.  „Diese Jungs denken, sie können Teams wie die Framers einfach so wegklatschen! Nun, man hat gesehen, dass dem nicht so ist.“ Dudes Center Tobiohazard und Aufbau Cruise Missile  wollten diese Kritik so nicht stehen lassen und stellten fest: „ Eigentlich haben wir ein super Verhältnis zu den Fans. Zuletzt waren wir alle gemeinsam auf einer Hausparty, warum seitdem keiner mehr kommt, ist mir ein absolutes Rätsel.“ 

Auf dem Spielfeld setzten jedenfalls Di Stefanos Hildesheimer die entscheidenden Akzente. Eine verbesserungswürdige  Verteidigung der Dudes wurde Zug um Zug von den Gästen mit spektakulären 1 vs 4 Layups überwunden, wobei sich vor allem Power Forward Elbow Magnet in den Vordergrund spielte . Zwar versuchten die Hausherren, diesen Offensivstil zu kopieren, doch sonderlich erfolgreich waren sie damit nicht.  Als dann 33 Sekunden vor Schluss Di Stefano mit einem 6,75 m 3er die 62 zu 63 Führung erzielte, zitterten den Dudes schon die Knie. Jetzt wähnten sich die Framers klar im Vorteil, im vollen Bewusstsein darüber, ein typisches Crunch Time Team zu sein. Im Live Kommentar ließ sich Don Donovan gar zu einem vorschnellen Urteil hinreißen: „Jetzt hat es sich ausgedudet!  Taschentücher raus, ihr Weichbirnen.“ Doch man hatte die Rechnung ohne den designierten Präsidente gemacht. „Belike Paul“ , so titelte der Limmer Evening Standard zu recht, „kam , sah und siegte“. Aus einem Horns Play erhielt der Power Forward, Clubeigner und Manager der Dudes den Ball bei  24 verbleibenden Sekunden auf Höhe der Freiwurflinie,  worauf er nicht zögerte, sein Team mit einem in your face shot wieder in Front zu bringen : bäm 64 zu 63. „Das war eindeutig der Grundstein zu unserem Sieg“, lobte ein sichtlich erleichterter Coach, „ihn in der Situation aufgestellt zu haben, fühlt sich an  wie ein Assist!“

Dass Belike Paul nur drei Tage nach dem wichtigen HBA Sieg einen politischen Coup landen konnte, komplettierte die Erfolgsserie der Dudes. Nachdem der langjährige Dudes Vorstand nach 9 erfolgreichen Jahren geschlossen zurückgetreten war, um den Weg für neue Impulse frei zu machen, hatte sich Paul nicht nur selbst in die Spitzenposition  des Managements wählen lassen, sondern mit Don José und Ingo Wingman gleich zwei weitere Teammates in seinem Kabinett unterbringen können.  Es läuft also gerade bei Belike und den Dudes und so ist es kein Wunder, dass James Fenimore Hooper auf dem Weg zum Interview noch am Wahlabend just in dem Moment das Pressezentrum auf den Lindener Bier Terrassen betrat, als die drei neuen Mandatsträger sich feixend in den Armen lagen und stimmbewusst in die leicht pikierte Menge grölten : „Don’t stop me now, I’m  having just a good time, na na na na na!“



08.11.2017

LINDEN DUDES e.V. mit neuem Vorstand

Am gestrigen Dienstag, den 07.11.2017, fand in der Gaststätte des SV 1907 Linden eine außerordentliche Mitgliederversammlung des LINDEN DUDES e.V. statt.

Oben der neue Vorstand: Ingo Felgentreu, Jonas Zumdohme, Danny Traupe, Paul Lübow, Samira Soltani, Stephan Oestmann, Marcel Schöße

Es scheiden aus (unten): Claudia Graber (1. v. l.), Neele Hettwer (3. v. l.), Marco Lutz (1. v. r.)

 

Grund hierfür war der Rückzug von Neele Hettwer, Claudia Graber sowie Marco Lutz aus dem Vorstand. Im Zuge der Versammlung, welche mit einer Teilnehmeranzahl von über 70 Mitgliedern äußerst gut besucht war, wurden daraufhin Teile des Vorstandes neu gewählt. Als neuer 1. Vorsitzender wurde das bisherige Vorstandsmitglied Paul Lübow gewählt, neue 2. Vorsitzende ist das bisherige Vorstandsmitglied Samira Soltani. Neu in den Vorstand gewählt wurden Stephan Oestmann (Finanzen), Ingo Felgentreu und Jonas Zumdohme. Ergänzt wird der Vorstand weiterhin durch Danny Traupe und Marcel Schöße. An dieser Stelle möchten wir den drei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern nochmals für ihr langjähriges freiwilliges Engagement danken, welches den Verein LINDEN DUDES e.V. innerhalb weniger Jahre zu einem Verein mit über 170 Mitgliedern sowie diversen Mannschaften im Erwachsenen- und Jugendbereich hat wachsen lassen. 

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden zudem diverse aktuelle Themen konstruktiv diskutiert, so dass der neue Vorstand für seine zukünftige Arbeit viele neue Ideen mitnehmen konnte.



07.11.2017

Bromance-Sieg in Mühlenberg

Nach einer ärgerlichen Heimniederlage am vorigen Spieltag gegen Bothfeld 3 sannen die Drei-Fighter auf rasche Wiedergutmachung.

Ahu, ahu, ahu!

Ausboxen, Ausblocken 

Hinausdrängen des Gegenspielers aus Korbnähe, um eine bessere Reboundposition zu erlangen. Der Körper wird dabei als Barriere genutzt, indem zumeist tief, mit weit ausgestreckten Armen und den Rücken dem Gegenspieler zugewandt gestanden wird.

Dieser Grundbestandteil des Basketballspiels wurde bei der Heimniederlage gegen Bothfeld 3 leider allzu oft außer Acht gelassen. Außerdem war Coach Nico in physicher Anwesenheit immer noch sieglos und lies schon erste Drohungen fallen ("Ich komm bald gar nicht mehr!"). Man hatte also die ganze Sporttasche voller guter Vorsätze, als man sich am vergangenen Sonntagnachmittag in Richtung Mühlenberg aufmachte. Sämtliche Schreckensmeldungen der lokalen Presse über dieses Viertel entpuppten sich vor Ort als völlig übertrieben, betrat man doch die immer noch brandneu duftende und top ausgestattete Sportstätte der IGS.

Aufwärmen mit voller Kapelle (10 Mann), Coach Nico traf auch noch rechtzeitig vom Auswärtstrip aus dem Rheinland ein - es konnte losgehen. Um es vorwegzunehmen: das Ausboxen sollte diesmal ein Stück besser klappen als im Spiel zuvor (ein Extra-Sternchen ging an Coaches-Pet Micha). Dafür kamen die Mühlenberger öfters aus der Distanz zum Erfolg; das Verschieben der vorderen Verteidiger und das herausrücken der Center klappte noch nicht ganz so wie gewünscht. Dafür setzte man in der Offense immer wieder durch Drives zum Korb, teilweise gutes Passpiel sowie gut genommene, wenn auch nicht immer erfolgreiche Würfe Akzente. Auch erarbeitete man sich immer wieder Freiwürfe, welche heute auch relativ sicher verwandelt werden sollten. Nach einem 14:13 nach dem ersten Viertel ging es mit einer 29:17-Führung in die Halbzeitpause. 

Coach Nico gab im Geräteschuppen die weitere Marschrichtung vor: nicht nachlassen, weiter intensiv und wach in der Defense, vorne weiter Konzentriert bleiben, Vorsprung ausbauen, das Ding sicher nach Hause schaukeln. Leider wurde dies alles im Verlauf der zweiten Hälfte nicht immer umgesetzt. Starker Defense und erfolgreichen Korbaktionen folgten immer wieder Phasen partieller Schläfrigkeit mit Turnovern und Lücken im Abwehrbollwerk, so dass man nie richtig davonziehen konnte. 41:33 hieß es nach Viertel 3.

Auch im letzten Viertel hielt immer wieder der Schlendrian Einzug, bis das Spiel sogar endgültig zu kippen drohte, da sich die Mühlenberger weiterhin treffsicher zeigten. Doch in einer emotionalen Auszeit wurden nochmal alle Lebensgeister geweckt. Nur so viel: es fiel ziemlich oft der Begriff "Eier".

Der Schalter konnte umgelegt werde, alle Spieler auf dem Feld und auf der Bank bildeten eine Einheit. Die Defense stand, die Kick-Outs fanden ihr Ziel. No retreat, no surrender - und so fuhr man den Vorsprung am Ende doch noch einigermaßen souverän nach Hause. Als der Coach freudestrahlend die siegestrunkene Gästekabine betrat und triumphierend einen rosa Fetzen durch die Luft wedelte war klar: der Nico-Fluch ist gebrochen!

Am kommenden Samstag soll dann auch endlich der nächste Fluch ausgetrieben werden: gegen die Dragons 2 soll endlich der erste Heimsieg her!

Oestmann 20, Herschel 18 (Jahre?), Ataman 14, Schüler 5, Frerichs 4, Bremer 2, Klein 2, Kunze 2, Demitz 1, Schöße NULL



06.11.2017

Am Sonntag, den 05.11.2017 hatten wir ein Spiel gegen TK Hannover (Teufelskerle).

Wir haben leider verloren. Wir haben sehr viele Körbe gemacht. Mitgespielt haben Aleksa, Alex, Kerim, Sanjo, Wincent und Tristan. 



06.11.2017

CC, Neele und die Sieben Zwerge

Es war einmal an einem tristen, regnerischen Sonntagnachmittag (5. November). Sieben tapfere Düdinnen (hi Toma) machten sich auf die weite und beschwerliche Reise in die Birkenstraße nach Hannover (zum TK H). Ein Auswärtsspiel zum zu Fuß anreisen. Das ist doch mal was.

Aufgrund der Menschenmassen, die vor der verschlossenen Halle standen, stellte man sich kurz die Frage: „Spielen wir heute überhaupt hier? Sind doch schon zwei Teams da!" Mit einer List versuchten die schlauen Zwerge, noch Ex-Düdin Deniz zurück ins Lindener Boot zu holen: „Deniz, wenn du bei uns mitspielst, dann geht dein Essen beim Inder auf uns!" Doch Deniz war leider nicht zu überzeugen. Und so sah der Blick auf das Scoreboard ein wenig traurig aus: siehe BILD.

„Vielleicht merken die Schiris ja, dass es unfair ist mit doppelt so vielen zu spielen und sortieren ein paar zu uns", überlegte Großzwerg Kim. Doch Pustekuchen... Aber warum nur waren die Turnklübbinnen mit einem solchen Heer angereist. „Pah, die haben Angst! Weil wir Zwerge nämlich so gefährlich aussehen", mutmaßte Zwerg Anne, „die haben nämlich sogar eine Spielerin mit National- und Bundesligaerfahrung wieder ausgepackt ;-) .

In der Kabine ging es heiß her: „Wer hat mein Trikot angezogen?" fragte Zwerg Clara, „Wer hat aus meiner Flasche getrunken?" überlegte Zwerg Inga und „Wo sind eigentlich meine Schuhe?" grübelte Zwerg Jacky. Doch bald besänftigten sich die Gemüter und die Zwergdüdinnen entschieden für das Motto des Spiels: „Nur nicht in den giftigen Apfel beißen!"... Ach nee, das war eine andere Geschichte. ALLE ZUSAMMEN ALS TEAM! Und einer für alle und alle für einen!

 

Gesagt getan, ohne Angst starteten unsere tapferen Zwerge in das Spiel gegen den Turnklubb zu Hannover. Zwerg Kim gewann direkt den Jump, woraus jedoch leider keine fruchtbaren Ergebnisse für beide Teams entstanden. Zwerg Inga fasste sich als erstes ein Herz und schleuderte den Ball von der Dreierlinie in den Korb. 0:3, super Ergebniss, so könnte man doch jetzt eigentlich abpfeifen...

Doch für die Superzwerge ging es weiter, ein Korb von Geeske zum 1:5, es schien zu laufen. Doch unsere Heldinnen hatten die Rechnung ohne die Turnklubberinnen gemacht, swishhh, swoosh, swaaaaash... der Ball schien wie von selbst durch das Netz zu fliegen. Da war doch sicher die böse Königin am Werk? Leider stand es so nach 5 Minuten 12:5 und erst durch zwei beherzte Würfe von Zwergin Melina und einem versenkten Freiwurf von Großzweg Kim kamen die Dudes wieder heran und gingen mit einem 15:10 in die Viertelpause.

„Läuft doch alles besser als gedacht" – top motiviert wagten sich unsere Zwerginnen zurück ins zweite Viertel. In diesem wurde das Spiel immer aggressiver. Leider haben die Düdinnen einige Punkte an der Linie und Rebounds in den Händen der TKH-Damen liegengelassen. Tapfer hielten sie sich jedoch im Spiel. In der 15. Minute startete Geeske dann einen waghalsigen Versuch und versucht gegen die gegnerische Garnichtzwergin einen Dreier zu werfen, welcher aus dem Stand ins Aus geblockt wird. Autsch, das tat weh! Aber egal, weiterkämpfen und zusammenhalten. Die Dudes waren mit guten Teamplay und aufmunternden Worten unterwegs, auch wenn Kim das Gelaber von Geeske so auf die Nerven ging, dass sie sie kurzerhand mit einem geschickten Ellenbogenkick in die Luftröhre ruhig stellte. „Ha, guckt mal, wir haben gar keine Angst, wir knocken uns sogar selber aus, obwohl wir nur zu siebt sind!"

 

Mit einem Stand von 28:18 ging es in die Halbzeitpause. Die Zwerginnen beratschlagten sich und entwarfen einen ausgefuchsten Plan: „Wir wärmen uns einfach kaum auf, dann haben wir mehr Puste im Spiel", so CCC (Coach CC).

Gesagt getan, in der zweiten Hälfte bäumten sich unsere Heldinnen noch einmal auf und kämpften sich im letzten Viertel auf unglaubliche 40:35 heran. Ein leichter Duft der Unmöglichkeit lag in der Luft. Könnte man dieses scheinbar aussichtslose Spiel noch einmal drehen? Doch die Moral von der Geschicht' ist, man sollte nicht zu hoch denken, denn dann wirft man den Ball daneben (oder so...). Und ehe sich die Zwerginnen versahen, stand auf einmal ein Endstand von 54:39 auf der Tafel.

Doch unsere Zwerginnen können stolz auf ihre starke Leistung, den unbändigen Willen und die tolle Teamarbeit und –atmosphäre sein. Wir freuen uns schon auf ihr nächstes Abenteuer.

 

In den Hauptrollen: Kim 15 (5 von 10 FW), Inga 3 (1 3er), Jacky 6, Anne, Melina 4, Clara, Geeske 11 (3/7), Coach Neele und CCC



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