03.12.2017

Erster Sieg am ersten Advent...

Pünktlich zum 1. Advent beschenken sich die U12er Dudes mit einem deutlichen 92 zu 26 Sieg gegen den TSV aus Luthe.

Hinter dem Erfolg steht eine sehr gute Mannschaftsleistung. Die Verteidigung war wachsam und hilfsbereit aufgestellt und auch in der Offensive konnten zahlreiche Chancen durch eine gutes Teamplay heraus gespielt werden. Besonders erfreulich war die Einstellung der Spieler, die durchgängig ein hohes Maß an Konzentration an den Tag legten. Damit konnte man die Scharten aus den beiden Auftaktniederlagen zumindest teilweise auswetzen. Im Oktober war man dem Turnklubb mit seiner guten Verteidigung spielerisch nicht gewachsen und im November unterlag man zuhause den U12ern aus Syke, deren Erfolg einem nicht zu stoppenden Hauptakteur geschuldet war. 

Mit den ersten Schnee flocken fiel heute auch der Groschen, so dass man amtlich weiß, wir können auch gewinnen!!! 

Das nächste Spiel ist für Sonntag den 17.12. um 14 Uhr gegen die zweite Mannschaft aus Bothfeld angesetzt....



03.12.2017

U10 gewinnt gegen Bothfeld

Wir haben ein Basketballspiel in unserer neuen Heimspielhalle am 2.12.2017 gehabt. Wir haben gegen Bothfeld gespielt und wir haben 60:46 gewonnen.
Es spielten: Alex, Aleksa, Kerim, Ole, Urs und Tristan
Bericht von Alex



29.11.2017

Ladies 2 zerlegen Osnabrück

oder „Wie wir loszogen, den Bann zu brechen“, aka „Rosa rocks“

[rd] Nun gut, vielleicht ist ein 22-Punkte-Sieg kein „Zerlegen“, aber der rosafarbene Zettel [Anmerkung der Redaktion: Nach diesem Spieltag sollten nun auch die letzten Verbliebenen der Ladies 2 wissen, warum Rosa die schönste Farbe der Welt ist] war nie in Gefahr. Aber fangen wir vorne an, aka „Chronologie rocks“.

Man nehme acht spielwütige, spielerlaubte, gesunde, Uni-hinten-an-stellende und motivierte Ladies 2, einen unerschrockenen Coach F. und fahre gen Westen (Fun fact: Der Autor von „Im Westen nichts Neues“ ist übrigens in Osnabrück geboren; danke Sviti, wieder was gelernt). In diesem Negativ-Spitzenspiel galt es, laut Coach Maik „the motivator“ an die eigenen Stärken - insbesondere die Teamstärke – zu denken. Gesagt, getan, ein Mann ein Wort, widde widde wit bumm bumm. Der fulminante Start von Lena „the point machine“, Inga „the fighter“, Birte „the block“, Wiebke „the allrounder“ und Randi „the assist“ legte den Grundstein für diese eigentlich nie gefährdete rosa Auswärtsfahrt gegen extremst fair aufspielende Osnabrückerinnen (beidseitig waren Sätze zu hören wie „Nee, sorry, ich war als letzte dran, die anderen haben den Ball“ oder „Schiri pfeif doch mal, ich habe sie gefoult“.) Egal wen Coach Felix „the boss“ brachte - Sviti „the shooter“, Irina „the cool-headed“ oder Lina „the tower“ – die Ladies 2 dominierten. Ein wohlverdientes 8:24 leuchtete den Hallenbesuchern zur Viertelpause entgegen. Schacka Ladies! Details zum punktemäßigen Ausgang des zweiten Viertels dahingestellt, insgesamt ließen sich die Mädels in Blau (wir) nie einlullen von den Roten (die anderen) und brachten es zur Pause auf ein 22:34 (ja, zweites Viertel verloren, Rechengenie…). Klare und kurze (danke, Felix) Worte in der Kabine ließen keine Frage offen und kein Auge trocken: „Ich will gewinnen“. Das wollten offensichtlich alle und schwups, 37:48 nach 3 von 4 und 48:70 zum Abpfiff, auch dank eines taktisch extrem ausgeklügelten und mental hochanspruchsvollen Einwurfsystems, welches die Ladies 2 – am Vorabend erst frisch erlernt - (fast) problemlos, quasi tanzend, aufs Kunststoffparkett brachten.

Grandiose 40, naja gut, vielleicht 35 (kurze Phasen minimaler Unkonzentriertheit passieren ja nun selbst den Besten), Minuten lang konnten die Ladies 2 ihre Stärken auf und neben dem Court demonstrieren. Insgesamt eine grandiose Teamleistung. Der Bann ist gebrochen und nicht zuletzt dank konsequenter Huddelei liegt nun wieder ein rosa (ja, das ist die Gewinnerfarbe, ist nun mal so, live with it) Zettel im Dudes-Ordner (oder wo auch immer).

Kurzfassung: Alle haben gescort, alle haben gekämpft und alle haben sich das goldene M im idyllischen Bad O. sowas von verdient – aka „Team rocks“. Ein Team, eine Farbe (und ein neuer Turnbeutel).

Rosa holten: Svitlana, Birte, Lena, Inga, Irina, Wiebke, Lina, Randi und Felix.



27.11.2017

Niederlage gegen Ahlem rückt bei sexy Fotoshooting in den Hintergund

Trotz ansprechender Leistung hat es am Ende gegen den SV Ahlem nicht gereicht. Lag es eventuell daran, dass die DUDES-III-Recken abgelenkt waren?

Überraschend hatte sich nämlich Star-Fotograf Seba Gee-Spot angekündigt, um die strammen Herren der Dritten ins rechte Licht zu rücken. Die Jungs fühlten sich aufgrund der Auswahl als Modelle für den neuen Pirelli-Kalender 2018 überaus geschmeichelt und spielten immer wieder mit der sie ständig verfolgenden Kamera.

Zu Beginn des Spiels schien das der Konzentration noch keinen Abbruch zu tun. Man startete fulminant gegen den Favoriten aus dem Westen Hannovers, das erste Viertel ging mit 17:10 an die Topmodels aus Linden. Heidi Klum hätte fleißig Fotos verteilt. Sollte man dem physisch überlegenen Gegner ein Schnippchen schlagen können? Doch im 2. Viertel wendete sich das Blatt. Ahlem holte rasch auf, man selber lies ein wenig was liegen ("Fotografiert er gerade mich?") und die Gäste zogen vorbei. Bei sich nähernder Halbzeitpause frohlockten einige Gästespieler bereits ("Los Jungs, die sind fertig, die können nicht mehr!"). Eine bessere Motivation konnte man sich natürlich nicht wünschen, legte den Schalter nochmal um und kam zum Pausentee noch einmal auf 25:28 heran.

In der Kabine balgten sich die DUDES um den einzigen Spiegel, während Aushilfscoach Oestmann verzweifelt versuchte, die Aufmerksamkeit auf die eigenen Stärken zu fokussieren ("Ist das Spliss?").

Im 3. Viertel schien man dann mit den Gedanken wirklich schon auf den Laufstegen der Welt zu sein. Hinten trafen die Ahlemer vermehrt ihre offenen Würfe, vorne wurden ein ums andere mal vermeintlich leichte Punkte am Brett liegen gelassen. Auch die Würfe von draußen wollten nicht mehr. Der Gegner zog davon, 35:50. 

Im letzten Viertel war dann aber nicht mehr nur die Kamera fokussiert. Die Defense stand wieder besser und vorne lief der Ball wieder ähnlich gut wie zu Beginn der Partie. Man lies sich nie richtig abschütteln, konnte aber den Rückstand auch nicht mehr gutmachen. Am Ende stand ein 54:67 auf der Tafel. Aber wer braucht schon den sportlichen Erfolg, wenn er im Sommer an der Strandpromenade von Cannes durch das Blitzlichtgewitter flanieren darf?

Ataman 16, Herschel 8, Frerichs 7, Demitz 5, Till Grüning 4 (im ersten Spiel), Bremer 4, Richert 4, Schöße 4, Kunze 2, Oestmann



27.11.2017

24 Sekunden

Herzklopfen. Adrenalin rauscht durch die Adern.

Noch 24 Sekunden zu spielen. Die Linden Dudes Ladies I führen mit einem Punkt gegen Rotenburg-Scheeßel, den ungeschlagenen Tabellenführer. 

Tief durchatmen. Der Schiri übergibt den Ball. Rotenburg ist nach einer Auszeit in Ballbesitz. 

Noch 23 Sekunden, die Rotenburger drapieren sich rund um die Dreierlinie. 

Noch 20 Sekunden. Der Pass geht zur einen Seite und dann wieder zur anderen. 

Noch 18 Sekunden. Sie finden keine Lücke in der wachen Dudes Defense. 

Noch 14 Sekunden. Wieder geht der Ball außen hin und her. Man lauert. Kann der Ball abgefangen werden? 

Noch 10 Sekunden. Jetzt bloß kein doofes Foul machen. 

Noch 8 Sekunden. Rotenburg ist die Ruhe selbst. 

Noch 4 Sekunden. Ein Pass zur an die seitliche Zonengrenze. Die Defense verschiebt sich. 

Noch 2 Sekunden. Ein Pass in die Mitte. 

Noch 1 Sekunde. Ein Wurf, ein Treffer. Schlusssirene.

Hängende Schultern. Lange Gesichter. Es hätte so schön sein können.

 

Ja, was soll man noch mehr über dieses Spiel berichten. Man verliert ein Spiel nicht in der letzten Sekunde. Wir hätten uns in den vorherigen Vierteln vom nicht komplett anwesenden Tabellenführerteam absetzen können. Jetzt heißt es: Frust abschütteln und ab ins nächste Spiel.

 

Für die Ladies dabei: Toni, Kim (8), Miri (1), Melina, Inga (7), Toma, Philine (4), Anne (10), Clara, Geeske (8)



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