29.11.2018

Dritte Herren auch im dritten Spiel mit Niederlage

Auch nach der dritten Partie stehen die DUDES III noch ohne Punkte in der Bezirksliga da. Die Negativserie sorgt zunehmend für Unruhe.

Alles nur Fassade? Nach außen hin gute Stimmung bei den DUDES III

Zu acht (inklusive U18-Nachwuchskraft Marvin) wollte man diesmal das Ruder herumreißen. Doch gegen die mit viel Erfahrung besetzte Gastmanschaft aus Rusbend/Bückeburg tat man sich von Anfang an schwer. Den 20 eigenen Punkten im ersten Viertel standen 32 Punkte der Gäste gegenüber. Ein Trend, welcher sich fortsetzen sollte; 31:56 zur Halbzeit. Die ersten kritischen Stimmen und Pfiffe aus dem Fanblock begleiteten die abgekämpften DUDES in die Halbzeitpause.

Doch nach der Pause stotterte auch noch der Offensivmotor, und so stand am Ende ein enttäuschendes 50:84 auf der Tafel. Im Anschluss soll es in der Mixed-Zone zwischen einem Spieler und einem Medienvertreter zu einem Handgemenge gekommen sein. Der Verein wollte diesen Vorfall nicht weiter kommentieren, lediglich Sportvorstand Karl-Heinz R. äußerte: "Selber Schuld, wenn der Schmierfink nicht die Menschenwürde unserer Spieler respektiert!"

An die Adresse dieser richtete er allerdings ebenfalls deutliche Worte. "Da können sich einige Leute allmählich mal warm anziehen! Und nicht nur wegen dem Wetter gerade, wenn sie verstehen was ich meine?!? Wenn hier auch nur einer glaubt, dass wir nach diesem Fehlstart jetzt schon wieder den Trainer austauschen, der hat sich aber gewaltig geschnitten! Er hat unsere 110-prozentige Rückendeckung, da passt kein Blatt Papier dazwischen!" Vorstandskollege Uli H. sekundierte: "Die Spieler sollten sich schleunigst auf ihre Leistung konzentrieren, anstatt den ganzen Tag Instagram, Gameboy oder Shisha Bar! Das mindeste, was man angesichts der hochdotierten Verträge erwarten kann, ist kämpfen, kämpfen bis zum Umfallen! Und dann wieder aufstehen! Wir sind doch hier nicht im Zirkus Sarasani!"

Im Hinblick auf das kommende Heimspiel gegen die ebenfalls noch sieglosen Stelinger am kommenden Samstag um 15 Uhr erwartet der Vorstand eine deutliche Reaktion der Mannschaft. "Wir akzeptieren keine Ausreden mehr..." so Uli H. weiter. "Auch mit dünner Personaldecke: wer im nächsten Heimspiel nicht richtig mitzieht, der wird noch nicht mal Parkettleger im neuen DUDES Dome!"



29.11.2018

Dudes IV beim Ausflug nach Celle kurz vor Ziel Faden verloren

50:47 Nierlage

1292.
Gründung der Stadt Celle durch Herzog Otto den Strengen. Im Zentrum: Pfarrkirche St. Marien und Rathaus. Westlich der Siedlung erhebt sich, von Aller und Fuhse umflossen, der herzogliche Wohnturm.

Ohne die drei bisherigen Topscorer traten wir am Sonntag Morgen Mittag in Celle zum Spiel an. Otto der Strenge hatte einen fluffigen Tag und ließ fast alles durchgehen. Zur Halbzeit hatten wir 2 Fouls.

1378
verlegt Herzog Albrecht von Sachsen-Wittenberg seinen Haushalt von Lüneburg nach Celle. Der Herzog selbst ist jedoch nur selten am Ort.

Aus ganz Niedersachsen waren wir angereist: Hannover, Hildesheim, Hamburg, Partyhausen. Nur der Herzog war mal wieder nicht zugegen.

1433
wird Celle zur ständigen Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Die Burg erhält einen Palas und wird mit Wall und Graben umgeben.

Unsere Gegner waren nicht sehr spielstark, aber wir auch nicht. Nach dem ersten Viertel stand es 10:8 für uns. Wall und Graben waren auf beiden Seiten schwer zu überwinden.

1452.
Am heiligen Kreuz direkt an der Stadtmauer gründet Herzog Friedrich der Fromme ein Franziskanerkloster. Herzogin Anna von Nassau beschenkt die Hospitäler der Stadt: Zeichen der Frömmigkeit am Vorabend der Reformation.

Irgendwann im dritten Viertel hatten wir sage und schreibe Zwölf Punkte Vorsprung. Aber schon Napoleon wusste, dass das im Basketball nicht viel heißen muss. Herzogin Anna von Nassau hatte einen großen Fanclub von Freunden und Familie mitgebracht. Vielleicht verwirrte das uns. Jedenfalls schmolz der Vorsprung, die Bälle zerrannen uns aus den Fingern, „der Boden staubig“, die Fehlpassquote stieg abrupt an, der Gegner stand allzu dicht, sie kamen näher und näher, Anna von Nassau betete zu Freidrich dem Frommen, doch es half nichts, auch nicht der ein oder andere Dreier und Appoläuse vom Publikum aus Celle, dass Dank der geschickten Transferpolitik des Sommers auf Linden Dudesiger Seite stand (!) - so viele Zuschauer hatten wir wirklich noch nie, Schande auf unsere Familien und Freunde in Hannover – nein, nein, kleiner Scherz, aus dem Ruder laufend,.. und dann wurden wir auch noch zu Bier und Kuchen eingeladen, herzallerliebst, aber was das Spiel angeht und im Endeffekt auch unser tolles nicht vorhandenes Publikum in Hannover: wäre vielleicht doch besser, es wäre dabei geblieben, was wir noch kurz hinterher vereinbart hatten: reden wir nicht drüber.



26.11.2018

Sonntagsspiel der Ladies I endet im "Debakel"

Sieg gegen SC Osterwieck 80:44

Zu diesem Sonntag gibt es 100te Überschriften, die die Ereignisse beschreiben würden. Hier eine kleine Auswahl mit Kurzberichten...

1. Sonntagsspiel der Ladies I endet im "Debakel" - Das "Debakel" ist eine urige Sportskneipe auf der Limmer Straße, in das die Ladies nach ihrem Sieg einflogen und prompt wieder rausgeschmissen wurden, weil noch Bundesliga lief und der bestellte Tisch noch nicht frei war. HAHAHAHAHAHEY!!!!

2. Ladies schießen (die) Vogel ab - Katharina Vogel verlässt die Dudes und zieht zurück in ihre Heimat gen Süden. Liebe Katha, wir werden deine immer ehrliche und akzentfreie Art sehr vermissen ;-) und wünschen dir auf all deinen Wegen immer den best möglichen Erfolg!

3. Osterwieckerin muss Krankenhaus in Hannover besuchen - Im letzten Viertel stießen zwei Spielerinnen zusammen, dabei brach sich die Osterwieckerin die Nase und wurde per Krankenwagen-Taxi ins Krankenhaus gebracht. In diesem Sinne wünchen wir ihr alles Gute!

4. 10:0 Blitzstart überrascht Anhaltiner- Nach 3 Minuten und 10 ganz schnellen Punkten von Randi und Lina brauchte Osterwieck eine Auszeit zum Sammeln und Ordnen. Danach lief es dann auch beim SC besser und schenkten den Ladies insgesamt 4 Dreier ein. Das war aber auch die einzige Schwachstelle der Dudes Ladies. Diese welche jene zwirbelten ungewohnt viele Bälle kurzerhand durch die Reuse, was am Ende auch das Ergebnis wiederspiegelt.

5. Ladies dominieren SC durch Teamgeist - Dudes Ladies bestechen durch ihren Siegeswillen am Sonntagabend in der Limmer Sporthalle. Von Spiel zu Spiel kristallisiert sich die Stärke der Düdinnen heraus. Gegenseitiges Vertrauen bestärkt jeden Spielzug und so beschreibt das Ergebnis von 80 zu 44 gegen die "Osterwiecker-Rumpeltruppe" einen ansehnlichen Sonntagabend-Krimi.

6. Derbys der Oberliga knapp, Dudes Ladies als einziges Team mit hoher Punktzahl - Die Tabelle der Damen Oberliga Ost trügt darüber hinweg, dass die Dudes Ladies I nur wegen eines Meldefehlers im Spiel gegen den TKH auf Platz 4 stehen. Am Sonntag fanden auch noch die Derby-Spiele SC Weende vs. ASC Göttingen (61:58) und Wolfenbüttel vs. Braunschweig (51:54) statt. Beide Göttinger Teams sahen gegen die Dudes trotz des gefühlten Durchschnittsalter von 20 eher alt aus. Am nächsten Wochenende treffen die Düdinnen erstmals auf Wolfenbüttel. Auch dieses Team zeigt viel Potenzial; ergeizige junge Spielerinnen, die in der Talentschmiede beim TSV ausgebildet werden. Es bleibt also spannend!



23.11.2018

Erste Herren weiterhin sieglos

Die erste Herren muss weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten. So verlor das Oestmann-Team gegen den Tabellenzweiten aus Neustadt am Ende mit 71:88.

Dabei verkaufte man sich gegen den klaren Favoriten über lange Strecken sehr gut. Es war zu erkennen, dass die Mannschaft immer mehr in der Lage ist den vom Trainer geforderten Gameplan umzusetzen, so dass der erkrankte Spieler Ette das erste Viertel im WhatsApp Liveticker: wie folgt zusammenfasste „16:22 nach 10min; Ball läuft flüssig im Angriff“. Auch im zweiten Viertel hielten die Dudes gut mit, kämpften sich immer wieder an die Neustädter ran, konnten im Endeffekt aber nicht verhindern, dass die Gäste ihre Führung zur Halbzeit auf 8 Punkte ausbauen konnten (37:45).

Im dritten Viertel zeigten die Neustädter dann, dass sie zurecht um den Aufstieg mitspielen. Eine intensivere Defense sorgte für mehrere Turnover und vergebene Würfe der Dudes und führten dazu, dass Ette aus der Pressebox tickerte: „ 3. Viertel leider mit schwierigem Beginn...“. Leider sollte es nicht nur bei einem schwierigen Beginn bleiben, weshalb die Gäste nach 30 Minuten das Spiel mit 49:73 fest im Griff hatten. Trotz großem Bemühen gelang es den Dudes nicht mehr den Spieß in den letzten 10 Minuten nochmal umzudrehen, so dass man sich am Ende mit 17 Punkten geschlagen geben musste. Auch wenn die 6. Niederlage im 6. Spiel natürlich schmerzt, waren Spieler und Trainer mit den sichtbaren Fortschritten zufrieden. „Wir haben uns gut verkauft“, murmelt Center Assembe alleine in seinem Wohnzimmer, während er diesen Bericht schreibt, „Wenn wir gegen andere Teams auch so spielen, können wir auf jeden Fall ein paar Siege einholen“. Das  Team konzentriert sich jetzt auf das anstehende Kellerduell in Barsinghausen. 

Für die Dudes spielten: Assembe (14 Punkte), Fischer (7), Graefe (10), Hamann (12), Kerz (10), Killat (4), Quentin (12), Sandmann (2) und Thöne (1 gutes Spiel).



22.11.2018

Dudes IV wieder in der Spur - 66:56 Heimsieg gegen Yürdümspor Lehrte

Dank einer soliden Leistung hat die vierte Herrenmannschaft des Basketballsportvereins aus Linden mit dem Namen Linden Dudes am Samstag in der Halle zu Limmer die Saisonbilanz so weit nach oben geschraubt, dass sie jetzt schon besser ist als letzte Saison. Irre.

Nach stabilem Aufwärmen mit neuer Wurftrainingsphase etwas zögerlich ins Spiel gekommen. Aber dann. Im zweiten Viertel die Weichen auf Sieg gestellt. Ein Spiel der Center. Vor allem von Jörg. Und Till II. Obwohl er gar kein Center ist. Sie versorgten uns mit Punkten. Während die vordere Frontverteidigung zunehmend die gefährliche Nr.1 des Gegners aus dem Spiel nahm. Der ein oder andere Dreier und eine mehr als ordentliche Freiwurfquote sorgten für einen beruhigenden 12 Punkte Vorsprung. Doch dann kam Vater Schlendrian vorbei und plötzlich wurde es noch mal ein bisschen spannend. Unnötig. Aber ein faires Spiel war es jewesen. Ja. Und dann war Samstag Nachmittag und Samstag Abend. Schön! Jetzt weiter so. Am Sonntag gehts nach Celle!



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