05.12.2018

0:8 …

Mit 0:7 empfangen die Dudes am Samstagabend den Tabellenführer aus Wolfenbüttel (7:0) und mussten sich auch an diesem Wochenende deutlich geschlagen geben. Endstand 59:80.

Phasenweise haben sich die Hausherren gut geschlagen aber die nötige Konstanz über 40 Minuten fehlte, wie schon in den sieben vorherigen spielen. Besonders im ersten Viertel wurden die Fastbreaks, die bisher immer ein großes Problem darstellten, sehr gut verteidigt, doch leider wurde in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels die Verteidigung der 3-Punkte-Würfe komplett eingestellt. Es folgten vier unangefochtene Dreier für die Gegner, die durch diesen Run den ersten nennenswerten Vorsprung aufbauten. Endstand erstes Viertel: 11:27.

In der zweiten Spielperiode war die Verteidigung sowohl im Schnellangriff als auch im Setplay deutlich besser. Das zweite Viertel konnte also trotz nicht gerade überragender Wurfquote sogar knapp gewonnen werden. Endstand zweites Viertel: 27:40.

Ins dritte Viertel starteten die Dudes dann mit einer leichten Orientierungsschwäche. Im Setplay wurde ab hier zwar konstant stabil verteidigt. Die Wolfenbütteler verwandelten in der gesamten zweiten Hälfte nur noch einen Dreier spät im letzten Viertel. Doch leider resultierten ein paar Unkonzentriertheiten in eine Hand voll Turnovers die von den Gästen eiskalt genutzt wurden. Ein weiterer Run zu Beginn des dritten Viertels baute die Führung aus. Ende drittes Viertel: 41:65.

In den letzten zehn Minuten bewiesen die Jungs aus Linden noch einmal Moral und legten eine kleine Aufholjagd hin. Gallige Verteidigung und gute Ballbewegung führten zu einem 14:0 Run. Das Tempo konnte dann leider nicht weiter aufrecht gehalten werden.

Zusammengefasst:

Werden die beiden Runs zum Ende des ersten und Anfang des dritten Viertels vermieden sieht das Endergebnis deutlich knapper aus. Und dass, es qualitativ möglich ist diese Läufe zu verhindern wurde in der üblichen Spielzeit gezeigt. Wenn dann auch noch ein bisschen Wurfglück dazukommt, kann den Zuschauern auch gegen die Tabellenspitze ein spannendes Spiel geboten werden.

Am kommenden Wochenende wird dann hoffentlich Konstanz bewiesen im letzten Hinrundenspiel in Göttingen gegen die BG. Am 15.12 um 19:15 Uhr findet dann das nächste Heimspiel und erste Rückrundenspiel der Saison statt.

Für die Dudes spielten: Schwing 15; Quentin 11; Graefe 6; Hamann 6 (1 Dreier); Krieger 5 (1); Stolz 5; Thöne 5 (1); Assembe 2; Ette 2; Killat 2; Fischer.



02.12.2018

Herzschlagfinale für DUDES III

Knappe 60:61-Niederlage zuhause gegen Stelingen.

Anstatt viele Worte zu diesem Drama zu verlieren, zieht euch besser gleich das Video der dramatischen Schlussphase rein: klick



30.11.2018

Teen Flashy on Fire

***Dudes II holen ersten Saisonsieg***Sportliche Leitung stärkt Coach den Rücken

„Letztlich ist das alles Kopfsache“, hatte Coach Love am Tag danach im DSF-Alleey-Pass mit einem breiten Lächeln auf den Lippen behauptet. Er zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem 103 zu 61 Sieg gegen die Mellendorf Oilers. Doch als Marion Basler dann in die Runde warf, dass Paul Libowskii,  der Bruder des bekannten Landesliga-Fussballers, nach zwei Nullnummern zwar acht Punkte gescort,  jedoch erneut „wie ein toter Frosch“ gespielt habe, platzte Chris Love der Kragen. „Libowskii ist doch hier gar nicht das Thema, sondern ein Team, das die extrem intelligente Taktik umgesetzt und deshalb völlig verdient den ersten Sieg in Folge geholt hat.“

Dieser Wutausbruch ist freilich keine Ausnahme, hatten die als Mitfavorit für den 4. Platz der BOL gehandelten Dudes ihren Coach in den vergangenen Wochen doch regelmäßig mit Unkonzentriertheiten und Überheblichkeit verärgert.  „Das ist eine Lebenseinstellung, manche hängen durch andere hängen lose“, so Rooki Maxi Döpree exemplarisch. Der Coach hatte an dieser Einstellung sehr zu knapsen, führte lange Gespräche mit der Scoutingabteilung sowie dem Vorstand und konnte dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag den entscheidenden Impuls setzen. „Ich bin mit unserem Starter  guard Tom Stomper in den Club Cement marschiert, habe den Dancefloor gecheckt und zu mir gesagt 》heilige Mutter, ein bisschen Übergewicht, aber immer noch ein schlanker Fuß《. Dann haben wir Nicoteen Flash eingepackt und auf das Roster gesetzt. 

Dieser Kniff zeigte Wirkung.  Teenflash , in bester Manier eines Revenents, fasste sich von Beginn ein Herz und spielte die Unterlassungsdefense der Oilers ein ums andere schwindelig. Er scorte Lay Ups, 3er und nicht zuletzt einen Alley Hoop  (and one) nach feinem Anspiel Timothy Dundee. Dies führte nicht bloß zu 21 Punkten, sondern übte auch den nötigen Druck auf die Mitspieler aus. Plötzlich spielten auch bislang noch nach ihrer Form suchende Spieler wie  Jimpetto Windmill, Angry F und Bas Dost groß auf. Das Resultat : ein deutlicher Heimsieg, der Lust auf mehr macht. Es verwunderte dementsprechend niemanden, dass Cruise Missile, sportliche Leiter und Power Forward der Dudes, dem Coach unverbrüchlich den Rücken stärkte.  „Das ist ein wichtige Schritt,  ich werde Love bis aufs Blut verteidigen.  Bis Weihnachten sind noch drei Spiele, wenn er sie gewinnt, ist alles gut.“

Man wird sehen, wie lange diese Ruhe anhält.



29.11.2018

Dritte Herren auch im dritten Spiel mit Niederlage

Auch nach der dritten Partie stehen die DUDES III noch ohne Punkte in der Bezirksliga da. Die Negativserie sorgt zunehmend für Unruhe.

Alles nur Fassade? Nach außen hin gute Stimmung bei den DUDES III

Zu acht (inklusive U18-Nachwuchskraft Marvin) wollte man diesmal das Ruder herumreißen. Doch gegen die mit viel Erfahrung besetzte Gastmanschaft aus Rusbend/Bückeburg tat man sich von Anfang an schwer. Den 20 eigenen Punkten im ersten Viertel standen 32 Punkte der Gäste gegenüber. Ein Trend, welcher sich fortsetzen sollte; 31:56 zur Halbzeit. Die ersten kritischen Stimmen und Pfiffe aus dem Fanblock begleiteten die abgekämpften DUDES in die Halbzeitpause.

Doch nach der Pause stotterte auch noch der Offensivmotor, und so stand am Ende ein enttäuschendes 50:84 auf der Tafel. Im Anschluss soll es in der Mixed-Zone zwischen einem Spieler und einem Medienvertreter zu einem Handgemenge gekommen sein. Der Verein wollte diesen Vorfall nicht weiter kommentieren, lediglich Sportvorstand Karl-Heinz R. äußerte: "Selber Schuld, wenn der Schmierfink nicht die Menschenwürde unserer Spieler respektiert!"

An die Adresse dieser richtete er allerdings ebenfalls deutliche Worte. "Da können sich einige Leute allmählich mal warm anziehen! Und nicht nur wegen dem Wetter gerade, wenn sie verstehen was ich meine?!? Wenn hier auch nur einer glaubt, dass wir nach diesem Fehlstart jetzt schon wieder den Trainer austauschen, der hat sich aber gewaltig geschnitten! Er hat unsere 110-prozentige Rückendeckung, da passt kein Blatt Papier dazwischen!" Vorstandskollege Uli H. sekundierte: "Die Spieler sollten sich schleunigst auf ihre Leistung konzentrieren, anstatt den ganzen Tag Instagram, Gameboy oder Shisha Bar! Das mindeste, was man angesichts der hochdotierten Verträge erwarten kann, ist kämpfen, kämpfen bis zum Umfallen! Und dann wieder aufstehen! Wir sind doch hier nicht im Zirkus Sarasani!"

Im Hinblick auf das kommende Heimspiel gegen die ebenfalls noch sieglosen Stelinger am kommenden Samstag um 15 Uhr erwartet der Vorstand eine deutliche Reaktion der Mannschaft. "Wir akzeptieren keine Ausreden mehr..." so Uli H. weiter. "Auch mit dünner Personaldecke: wer im nächsten Heimspiel nicht richtig mitzieht, der wird noch nicht mal Parkettleger im neuen DUDES Dome!"



29.11.2018

Dudes IV beim Ausflug nach Celle kurz vor Ziel Faden verloren

50:47 Nierlage

1292.
Gründung der Stadt Celle durch Herzog Otto den Strengen. Im Zentrum: Pfarrkirche St. Marien und Rathaus. Westlich der Siedlung erhebt sich, von Aller und Fuhse umflossen, der herzogliche Wohnturm.

Ohne die drei bisherigen Topscorer traten wir am Sonntag Morgen Mittag in Celle zum Spiel an. Otto der Strenge hatte einen fluffigen Tag und ließ fast alles durchgehen. Zur Halbzeit hatten wir 2 Fouls.

1378
verlegt Herzog Albrecht von Sachsen-Wittenberg seinen Haushalt von Lüneburg nach Celle. Der Herzog selbst ist jedoch nur selten am Ort.

Aus ganz Niedersachsen waren wir angereist: Hannover, Hildesheim, Hamburg, Partyhausen. Nur der Herzog war mal wieder nicht zugegen.

1433
wird Celle zur ständigen Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Die Burg erhält einen Palas und wird mit Wall und Graben umgeben.

Unsere Gegner waren nicht sehr spielstark, aber wir auch nicht. Nach dem ersten Viertel stand es 10:8 für uns. Wall und Graben waren auf beiden Seiten schwer zu überwinden.

1452.
Am heiligen Kreuz direkt an der Stadtmauer gründet Herzog Friedrich der Fromme ein Franziskanerkloster. Herzogin Anna von Nassau beschenkt die Hospitäler der Stadt: Zeichen der Frömmigkeit am Vorabend der Reformation.

Irgendwann im dritten Viertel hatten wir sage und schreibe Zwölf Punkte Vorsprung. Aber schon Napoleon wusste, dass das im Basketball nicht viel heißen muss. Herzogin Anna von Nassau hatte einen großen Fanclub von Freunden und Familie mitgebracht. Vielleicht verwirrte das uns. Jedenfalls schmolz der Vorsprung, die Bälle zerrannen uns aus den Fingern, „der Boden staubig“, die Fehlpassquote stieg abrupt an, der Gegner stand allzu dicht, sie kamen näher und näher, Anna von Nassau betete zu Freidrich dem Frommen, doch es half nichts, auch nicht der ein oder andere Dreier und Appoläuse vom Publikum aus Celle, dass Dank der geschickten Transferpolitik des Sommers auf Linden Dudesiger Seite stand (!) - so viele Zuschauer hatten wir wirklich noch nie, Schande auf unsere Familien und Freunde in Hannover – nein, nein, kleiner Scherz, aus dem Ruder laufend,.. und dann wurden wir auch noch zu Bier und Kuchen eingeladen, herzallerliebst, aber was das Spiel angeht und im Endeffekt auch unser tolles nicht vorhandenes Publikum in Hannover: wäre vielleicht doch besser, es wäre dabei geblieben, was wir noch kurz hinterher vereinbart hatten: reden wir nicht drüber.



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