12.04.2016

Dreite unterliegt der Spielvereinigung MSG Garbsener SC/Tuspo Bad Münder

Eine zumindest vom Einsatz her ordentliche Leistung macht Mut für das Abstiegsendspiel gegen Luthe.

[ms] Ein dunkler Mittwochabend war war es, mitten im Februar, als sich die dritte DUDES-Herren auf den Weg zum Planetenring nach Garbsen machte. Und böse was zwischen die Hörner bekam: keine Spannung, kein Zugriff aufs Spiel, und so stand am Ende ein deprimierendes 103:52 für Garbsen/Bad Münder auf der Tafel. 

Eine Scharte, die man am vergangenen Wochenende im Rückspiel dringend wieder auswetzen wollte. Zumal lockte ein Big Point im Abstiegskampf. Und obwohl man am Ende nicht als Sieger vom Platz gehen konnte, war es auf jeden Fall ein ganz anderer Schnack als im Hinspiel und ein Mutmacher für das Saisonfinale.

Die Dreite setzte von Anfang bis Ende auf eine wache Zonenverteidigung und machte so der generischen Offensive das Leben ein ganzes Stück schwerer als im Hinspiel. Nachdem man im Laufe des ersten Viertels zunächst ein wenig abreißen lassen musste, kam man zum Pausentee wieder heran. Mit einem Zwischenstand von  26:29 ging es in die Kabine. 

In der zweiten Hälfte ergab sich ein ähnliches Bild: zunächst konnten sich die Gäste wieder ein wenig absetzen, doch dann kämpfte sich die Dreite wieder heran und es sah alles nach einer packenden und engen Schlussphase aus. Als man dann bis auf 5 Punkte herangekommen war, nahm man sich leider selbst wieder den Wind aus den Segeln. Technisches Foul gegen die Bank, Freiwurf und Ballbesitz für den Gegner. Ärgerlich. Trotzdem bot man den Gästen bis zum Schluss Paroli und erzielte so trotz Niederlage mit 51:65 ein deutlich akzepktableres Ergebnis als im Hinspiel. Kampf und Einsatz stimmte.

Am Freitag, den 22.4. um 19.45 Uhr kommt es nun zum Abstiegsendspiel gegen den TSV Luthe 2. Beide Mannschaften punktgleich, der Sieger hält die Klasse. Spielort: IGS LINDEN! Supporters welcome!!!

Melzer 20, Seedorf 11, Schöße 8, Frerichs 4, Herschel 4, Tietze 4, Koj, Otto, Zumdohme



10.04.2016

Meisterschaftsspiel im DUDES Dome

[ss] Flashback, letzter Spieltag letzte Saison: Zu Gast ist der MTV Mellendorf, bei Sieg der DUDES wäre nichts geringeres als die Meisterschaft der Bezirksliga Ost herausgesprungen. Dem war leider nicht so, da Mellendorf den Sieg in der Verlängerung aus dem DUDES Dome entführte.

Ausgangslage Saison 2015/2016: Letzter Spieltag der Saison, es spielen gegeneinander die Linden DUDES II und der SG 05 Ronnenberg. Beide Mannschaft stehen mit 15 Siegen und 2 Niederlagen an der Spitze der Bezirksliga Ost. Dieses Spiel hat im wahrsten Sinne des Wortes Endspielcharakter. Bis in die Haarspitzen motivierte DUDES sind kampfbereit und empfangen mit den Jungspunden aus Ronnenberg die beste Offensive der Liga. Aber im DUDES Dome sind schon so viele Angriffskünstler kalt gestellt worden.

So spannend die Ausgangslage gewesen ist, zu Beginn des Spiels mögen sich die vielen Zuschauer die Augen gerieben haben, denn die Bezeichnung „Spitzenspiel“ wurde anfangs ad absurdum geführt: Mit einer knallharten Verteidigung und mit schnellen zielgerichteten Angriffen wusste die fünfköpfige Schlangencrew genau, wie sie die Ronnenberger schaden konnte. Einem Lauf von 9:0 zu Beginn folgte die Auszeit der Ronnenberger. Der Ronnenberger Coach war definitiv mit diesem Anfang alles andere als zufrieden und schien die richtigen Worte gefunden zu haben - in wie weit die Erinnerung an das Hinspiel noch in den Ronnenberger Köpfen präsent war, mag nur vermutet werden (die DUDES starteten mit einer noch größeren Führung, verloren dann aber deutlich). Vielleicht wurde dieses Deja Vù heraufbeschworen, vielleicht hat der Coach aber auch nur das Angriffssystem der DUDES richtig gelesen, denn fortan war es schwerer, Punkte zu erzielen. Die Mannen von Coach Oestmann agierten im Angriff dennoch clever, auch wenn in der Verteidigung nun häufiger kleine Fehler unterliefen und die Schiedsrichter oftmals die körperbetonte Verteidigung der DUDES mit Pfiffen quittierte. Und was waren die Ronnenberger an diesem Tag sicher von der Freiwurflinie. Insbesondere der Spieler mit der Nummer 8 zeigte immer wieder bärenstarke Drives zum Korb, die oft mit Fouls einhergingen, und leider sehr häufig auch recht spektakulär noch ihren Weg in den Korb fanden. Den Zuschauern wurde deutlich: Herzlich willkommen zum Spitzenspiel. Ging das erste Viertel noch mit 15:11 an die DUDES, ließ der Halbzeitstand von 34:35 noch ein spannendes Spiel vermuten. Und immerhin: Die gefährlichen Dreierschützen von Ronnenberg blieben weitestgehend kalt gestellt.

In einer packenden Halbzeitansprache wurde deutlich, dass Coach Oestmann von seinen Mannen nun Kampf sehen will. Letzte Spiel einer grandiosen Saison, da muss noch einmal alles gegeben werden. Doch manche Dinge kommen nicht so wie man sie sich wünscht...

Ein drittes Viertel, das dann nur als katastrophal bezeichnet werden kann, sorgte schnell für Ernüchterung bei den DUDES. Die Ronnenberger feuerten aus allen Rohren und sie trafen, als hätte der Teufel sie freigelassen. Dreier aus den wildesten Positionen, mit wunderbaren Step-Backs - schwer zu verteidigen und leider viel zu oft erfolgreich. Auch gute Aktionen unter dem Korb ließen der DUDES Bank dann auch nur neidvolle Kommentare entlocken. Leider konnte der eigene Angriffe in dieser heißen Phase nicht auf Spitzenspielmodus schalten und erzielte leidglich mickrige 4 Punkte. Ziemlich deutlich mit 38:61 ging es in den letzten Spielabschnitt. Die Köpfe waren gesenkt, auch wenn die Ansprache von Coach Oestmann (im Basketball ist alles möglich, es gab schon größere Comebacks) für neues Feuer sorgte, waren es wieder die erfolgreichen Ronnenberger Angriffe, die alle Comebackbemühungen zerschlugen. Das letzte Viertel konnte zwar mit 16:15 für sich entschieden werden, jedoch ging der Endstand eindeutig mit 54:76 an die Ronnenberger. Man muss neidvoll anerkennen, dass der Sieg an die deutlich bessere Mannschaft ging und Ronnenberg in diesem Sinne zur Meisterschaft gratulieren. Die DUDES selber dürfen trotz der Niederlage erhobenen Hauptes als Vizemeister der Bezirksliga Ost auf eine grandiose Saison zurückblicken und in der nächsten Saison dann einen neuen Anlauf auf den Titelgewinn starten.

Die DUDES II bedanken sich bei einem vollen DUDES Dome mit frenetischen Fans, denen insbesondere in der ersten Halbzeit eine großartiges Spitzenspiel geboten wurde. Bis dahin war diese Bezeichnung gerechtfertigt, die zweite Hälfte hat man trotz toller Unterstützung dann leider verpennt. Weiterhin gilt auch der Dank an die Schiedsrichter vom Ligakonkurrenten Mellendorf, die eine ausgesprochen gute Leistung in einem phasenweise sehr körperbetonten und hitzigem Spiel (das aber immer diszipliniert war) geboten haben.

So verabschieden sich die DUDES also von der Saison 2015/2016 und wünschen allen basketballbegeisterten gute Erholung und bis zu grandiosen Spielen in der nächsten Saison.

 

Für die DUDES spielten:

Burchard (12 Punkte), Hamann (11, 1 Dreier), Stolz & von der Ohe (je 7, 1), Schwing (6), Schott (5, 1), Kühne & Kunze & Wenzlau (je 2), Ette & Rosebrock & Westmeyer



08.04.2016

Platzierungsspiele der Ladies 2 gegen TV Meppen

Hin-und Rückspiel gegen Fünftplatzierten der Oberliga Damen West

[fl] Am morgigen Samstag ist die vorerst letzte Chance die Ladies 2 noch einmal in Aktion zu sehen. Im Hinspiel gastiert der TV Meppen um 13.00 Uhr im Dudes Dome.

Eine Woche später, am 16.4., macht man sich dann auf den Weg an die holländische Grenze um das Rückspiel auszutragen.

Die Ladies 2 sind nach den Osterfeiertagen gut in die Vorbereitung gestartet und fiebern einem gelungenen Saisonabschluss entgegen. Obwohl die Spiele hauptsächlich dem NBV und DBB dazu dienen, bessere Planungen für die kommende Saison zu ermöglichen, möchte man nichts unversucht lassen, 2 Siege einzufahren.

Über Unterstützung von den Rängen würde sich das Team sehr freuen und hofft einige „Fans“ zum Abschluss der Saison 2015/16 begrüßen zu dürfen.

Supporters welcome!



16.03.2016

Dreite kommt bei den Dragons ins Schlittern

In aller Frühe ging es am Sonntag zu den Hanover Dragons in den Westen der Landeshauptstadt. Anpfiff war um 13.00 Uhr. Also fix in die Kabine, die Rüstungen anlegen und ab in die Halle...

[ms] ... wo man sich erst einmal mit dem rutschigen Hallenboden anfreunden musste. Die Eisbahn gerade erst vorm Hauptbahnhof abgebaut und direkt nach Davenstedt verfrachtet, könnte man meinen. Immerhin hatte man so schon eine erste Ausrede für eine eventuelle Niederlage parat.

Man ging mit 10 DUDES ins Spiel, wobei die tiefen Positionen mal wieder ein wenig dünner besetzt waren. Die Hausherren nutzten dies von Beginn an gezielt aus. Es wurde seitens der Dragons häufig das Brett attackiert, die Rebound-Hoheit lag zu oft beim Gegner, Schüsse von außen waren eher selten. Die DUDES-Offensive kam leidlich in Tritt. Man kam ein ums andere mal zum Abschluss, leistete sich aber auch den ein oder anderen Turnover. 23:11-Führung für die Dragons nach Viertel 1. 

Was folgte, war das leider mittlerweile obligatorisch schwache 2. Viertel der Dreiten. Zwar stand man jetzt in der Verteidigung ein wenig sicherer (Zone), vorne kam allerdingfs immer mehr Sand ins Getriebe. Die Freiwurfquote ist seit einiger Zeit leider auch nicht mehr das Wahre. Ganze 6 Pünktchen im 2. Viertel, 37:17 zum Pausentee. 

Wie es im 3. Viertel lief? Den vorigen Absatz nochmal lesen. 56:23 für die Dragons zur letzten Viertelpause.

Im letzten Viertel konnte man sich dann in der Offensive wieder ein wenig besser auzeichnen, der Puck ... äh ... der Ball lief besser durch die eigenen Reihen. Am Ende stand ein 72:43 auf der Tafel. Zu früh gefreut, das übereifrige Kampfgericht hatte uns 2 Punkte zuviel zugesprochen. 72:41 war der notariell beglaubigte Endstand. Auch wenn es sich im ersten Moment vielleicht nicht so ließt, so hatte die Dreite doch auch dieses mal wieder jede Menge Spaß, und so schmeckten die mitgebrachten isotonischen Getränke nach dem Spiel in der Kabine dann auch wieder sehr gut.

Auf diesem Wege nochmal gute Besserung an den schulterverletzten Dragons-Center.



16.03.2016

Spiel gegen Springe

oder alternativ Deutschland gegen Russland

[tk] Nachdem das letzte Spiel gegen die Korbjäger verdient verloren gegangen war, standen wir als Spieler der Zweiten vor der Aufgabe, uns vor dem abschließenden Showdown gegen Ronnenberg im April wieder Selbstvertrauen zu holen und uns vor allem wieder als funktionierende Mannschaft zu präsentieren  – wenn das nach dem auf das letzte Spiel gefolgten Besuch beim Griechen noch nicht passiert war. Dabei sollte der vermeintlich einfache Gegner Springe als Tabellensiebter ein Aufbaugegner sein...

Genau diese Illusion nahm uns der Coach aber bereits bei der Ansprache vor dem Spiel. Springe hatte in den letzten Partien bereits deutlich besser platzierte Gegner geschlagen und diese mit ihren Drei – Punkte – Würfen zur Verzweiflung getrieben. Außerdem wussten alle aus Erfahrung, dass wir uns im Hinspiel in Springe mehr als schwer gegen die vermeintlich russischsprachlich geprägten gereiften Underdogs getan hatten. Früher Druck ab der Mittelilinie auf ihre Werfer und kompromislose Verteidigung unter dem Korb sollten Ihnen aber von Beginn an den Zahn ziehen.

Dieses gelang zu Beginn auch halbwegs, so dass wir das erste Viertel mit 20:13 Punkten gewinnen konnten. Allerdings war das eher einem soliden Spiel als einer Demonstration der Stärke mit lauter Highlights zu verdanken. Immerhin waren nur 13 zugelassene Punkte zufriedenstellend, vor allem gegen ein Shooter Team. Genau an diesem Punkt, nach einem zufriedenstellendem ersten Viertel, kippte aber das Hinspiel in Springe, welches dann nur noch durch einen häßlichen Kampfsieg gewonnen werden konnte. Und auch diesmal sollte das zweite Viertel kein Augenschmauß werden. Viele Fouls und wenige Körbe prägten das zweite Viertel, welches knapp mit 12:11 gewonnen wurde. Dementsprechend ging es mit einem 32:24 in die Pause. Bis hierhin waren wohl ein Buzzerbeater und der Spielstand das Beste des ersten Spielabschnittes.

Die zweite Halbzeit sollte aber besser werden. Hochkonzentriert und voller Motivation kam die Zweite aus der Kabine und legte los wie die Feuerwehr. Highlights, die der Autor zu erinnern vermag, waren vor allem der No Look Pass von Kay über den Rücken hinweg, durch einen Gegenspieler (den er nach eigener Aussage nicht gesehen hatte) hindurch direkt zum einfachen Korbleger. Sogar der Coach war kurz sprachlos und ließ spielstrategische Ansprachen mitten im Satz ruhen.

Ebenso spektakulär gestaltete sich der Korbleger eines Spielers aus Springe, als plötzlich Proudy „suddenly from out of nowhere“ über ihn hinweg springt und den sicheren Korb mit einem begeisternden Block verhindert. Auch diese Aktion unterbrach den Coach in der verbalen Einstellung meinerseits aufs Spiel und dem folgendem Kommentar: „Ja du weisst ja schon was du tun sollst!“. Insgesamt gestaltet sich das dritte Viertel sehr nach unseren Vorstellungen. Ein Gang höher geschaltet, sowohl in Offense wie in Defense und die nicht immer wirklich astrein fair spielenden Springer können nicht mehr mithalten. Allein mit gelegentlichen Distanzwürfen konnten sie überhaupt noch punkten. Folgerichtig gewinnen wir Viertel Nummer Drei mit 22:9 und bauen den Vorsprung auf fast schon sichere 21 Punkte aus.

Das letzte Viertel leidet dann aber wieder etwas unter dem bestehenden klaren Vorsprung und russischem Spiel (wie auch immer das jetzt auch interpretiert werden kann) – in Spielweise, wie in Beschimpfungen. Diskussionen werden forciert, Ellbogen sind gelegentlich höher als sie sein sollten, die Schiedsrichter können aber, wie im ersten Viertel, das Spiel gerade noch so unter Kontrolle halten. 12:16 geht das Viertel verloren, obwohl wir auch das gefühlt gewonnen haben und der Verfasser im Nachhinein gar nicht weiss, wieso dem nicht so war. So oder so war der Sieg zum Einen deutlich verdienter als im Hinspiel, welches Tilman, der diesmal gar nicht mit von der Partie war, mit seinen Punkten retten konnte. Zum anderen ist positiv, dass man nicht alles zeigen musste und trotzdem einen nie gefährdeten Sieg nach Hause bringen konnte. Vielleicht war auch unter den sicherlich russisch sprachigen Mißachtungskundgebungen und einer entsprechenden Spielweise einiger gegnerischer Spieler auch nicht mehr möglich. Positiv bleibt, dass man nicht alles zeigen musste. Im nächsten, letzten und alles entscheidenden Spiel gegen Ronnenberg bedarf es aber einer nochmaligen Leistungssteigerung des gesamten Teams, um Meister der Bezirksliga Herren Ost Hannover werden zu können. Aber ein gutes Springpferd springt auch nie viel höher als es muss und für den Sieg hat die Höhe allemal gereicht. Die Sprunghöhe wird in 3 Wochen aber deutlich höher werden...

[An dieser Stelle der deutliche Hinweis seitens der Redaktion: Das Spiel gegen Ronnenberg findet am 09.04.2016 um 17:00 Uhr statt. Anwesenheitspflicht!!! Es geht um die Meisterschaft!]

 

Stats:

 

Henning-Ragnar Hamann            14 Punkte (2 Dreier)

Tobias Kühne                             14 Punkte

Daniel Stolz                                 9 Punkte

Henning von der Ohe                    9 Punkte (1 Dreier)

Kay Burchard                               8 Punkte

Christopher Schwing                     7 Punkte

Daniel Schott                               4 Punkte

Jonas Ette                                   1 Punkt

Benjamin Rosenbrock                   0 Punkte

Arash Fazeli                                0 Punkte

Sebastian Kunze                          0 Punkte

Stefan Küter                                  0 Punkte



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