04.11.2017

Tengo la camisa negra***DUDES siegen im Spitzenspiel***“van Schnellsten made them puke“

Es war die Schlüsselszene des heiß erwarteten Spitzenspiels: In der Auszeit Nr 3 in Spielminute 33 beim Stand von 123 zu 123  hatte der in der Öffentlichkeit wegen seiner harten Gangart umstrittene Coach Imperial Maik klargestellt, dass eine Überraschung her müsse. „Wir spielen System 3 und zwar in der eigentlichen Ausführung!“ Belike Paul traute seinen Ohren nicht, der Deichgraf mühte sich, das Gesagte in Bilder zu fassen und CJ Handcuff protestierte gar: „Den Spielzug durchspielen? That‘ s madness“ . Doch das knappe Ergebnis gegen den Gastgeber TK Hunters erforderte eine eindeutige Marschroute:“Entweder ihr spielt 3 jetzt durch oder es klatscht. Echt ey! Ich sehe das als Vertrauensfrage!“ 

Als Referee Emily Quinn den Ball schließlich wieder frei gab, standen 5 Hunters gegen Cruise Missile, CJ Handcuff,  Jan Nis van Schnellsten,  Deichgraf und Angry F.

 Candy Cave vom Nordstadt Spokesman kommentierte: „Handcuff mit dem Pass auf van Schnellsten, der mit einem Doppelpass alleine , Rebound Angry F. (schön aufgestützt,  classy), „zu mir zu mir“ Rufe von  Missile, Handcuff versucht den Ball abzufangen, doch Missile gibt einen Gehfehler und schnappt sich die Pille, von  draußen lenkt Ingo Wingman den zweiten Schiri mit Vögelgeräuschen ab (Piep, Piep, Ahh ),  und plötzlich – noch sechs Sekunden auf der Uhr – ein Spielsystem . Missile reckt zwei Finger in die Höhe und ruft „Dreeeeiiii“! Die Aufstellung recht ordentlich, Missile auf van Schnellsten,  harter Cut über Angry F (ist der Ellbogen- Check ein Ritual?), nun hängt alles an Handcuff. Der sucht den Blickkontakt mit dem Coach, ein echtes Western Duell,  Handcuff täuscht einen Liegestütz an, lacht höhnisch, Imperial beißt in seine Faust – noch drei Sekunden – Handcuff dreht auf links, Cut,  er bekommt den Pass und schleudert. Der Ball in der Flugkurve – Stomper T schreit rein: „What the Face,  da ist ja Schnee drauf“, der Gong ertönt und: Swish“. System 3 und Handcuff bringen die 125 zu 123 Führung.“

Karl Kirchturm,  der gefürchtete Power Forward der Hunters, konnte sich von dieser Aktion nicht mehr erholen. Den Todesstoß habe seinem Team jedoch van Schnellsten verpaßt: „This rotten B…...D  (Piep) killed us  We tried to keep him under 16, but he scored 17. Honestly, he made me puke.“

Die Dudes sind unterdessen heiß auf die Heimpartie gegen die Hildesheim Bachelors. „Das wird einzigartig,“ sind sich der Cruise Missile und der Zivi sicher. „Wenn wir spielen,  wird es Dreipunktwürfe regnen.“ Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Tip Off: 17 Uhr

Rookie-Dome



02.11.2017

Erstes Heimspiel, Erster Sieg, Erste Verletzung, Erst mal Feiern

Die Feierlichkeiten waren ausführlich. Erst am späten Mittwochabend sieht sich der Chronist in der Lage, zum Griffel zu greifen und die letzten Krümel Erinnerung mit den Original-Whatsapp-Dokumenten zu einem Bericht zusammenzubringen.

Kleine Dudes-Ballade


Neun kleine Dudes-Meister
Die wollten jetzt mal siegen
Kurzurlaub – Australien
Da waren's nur noch sieben
 
Sieben kleine Dudes-Meister
Die wollten noch trainier'n
Der eine wurde krank gehext
Den taten sie verlier'n
 
Sechs kleine Dudes-Meister
Die fingen an zu spiele'
Der eine knickte sich ein Ei
Fünf war'n nicht mehr sehr viele.
 
Aber diese fünf H4-Dudes kämpften heroisch bis zum Schluss, mehr als drei Viertel lang, ließen den Gegner verzweifeln, nie wirklich rankommen, nie aus den Augen; alle punkteten, auch und v.a. der Unglücksrabe Marco bis zu seiner Scheiß-Verletzung (am Ende aber Falk wieder am meisten), alle foulten, alle tranken Bier und alle freuten sich über den ersten Saisonsieg und das Wochenende mit dem Extra-Feiertag und all den schönen Dingen im Leben.
 
Dudes H4 – TSV Bergkrug II: 70-59
Mit Danny, Falk, Jakob, Marco, Christian, Paul



31.10.2017

„Was nicht rein geht, geht nicht rein"

Am vergangenen Sonntag ging es für die Erste zum TuS Jahn Lindhorst. Den guten Start gegen Langenhagen wollte man mitnehmen und mit viel Rückenwind dem Aufsteiger die zweite Saisonniederlage verpassen.

Dass es nicht einfach werden würde zeigte sich schon bei der Anreise, Sturmtief Hewart und Umleitungen hatten ein Teil der Mannschaft in die Rabatten geschickt (man hatte sich kurz verfahren).

Wie bereits im ersten Saisonspiel starteten die Dudes mächtig durch und waren nach 7 Minuten Dank 3 schnellen Dreiern mit 7:20 davongezogen. Als hätte der Basketballgott entschieden etwas dagegen, brachten die Jungs um Coach Oestmann in den verbliebenen 3 Minuten des ersten Viertels plötzlich nur noch einen kümmerlichen Freiwurf im gegnerischen Korb unter und kassierten durch Turnover 11 vermeidbare Punkte, da die Lindhorster sich immer wieder durch starke Follows zweite Wurfchancen kreierten und in der eigenen Zone Beton angerührt hatten.

Mit einem knappen Vorsprung ging es für die Dudes mit 18:21 ins zweite Viertel. Mit gesunder Härte begegneten sich beide Teams nun auf Augenhöhe und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit 40:40 ging es in die Pause. Auch im zweiten Viertel war es den in blau spielenden Hannover-Jungs unerklärlicherweise nicht gelungen zweite Wurfchancen konsequent zu verhindern. Sodass die sonst so verlässliche Defensive der Dudes 22 weitere Punkte hinnehmen musste. Das wollte man im dritten Viertel nun besser machen und endlich ausboxen.

Trotz konsequentem Zug zum Korb und leidenschaftlichem Kampf ging auch das dritte Viertel mit 18 : 14 Punkten an die Gastgeber aus dem Schaumburger Land. Alte Basketballweisheit: „Was nicht rein geht, geht nicht rein“ und so hieß es beim Stand von 58:54 endlich im 4. Viertel das Glück wieder auf die Dudesseite zu zwingen.

Konsequent wurde sich nach vorne geackert und 3 Minuten vor Spielende endlich wieder die Führung erkämpft. Mit 66:70 ging es in die Crunchtime. Was sich leider als Kampf-und Krampfte entpuppte, zusätzlich konnten 2 Dudes-Spieler verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen. Magere 4 Freiwurfpunkte fanden noch ihren Weg in die Reuse dabei kassierte man weitere ärgerliche 11 Punkte (Déjà-vu 1. Viertel ?) zur vermeidbaren 74:77 Auswärtsniederlage.

Zwei Erkenntnisse aus der ersten Saisonniederlage:

1. Glück muss man sich hart erarbeiten und die Jungs aus Lindhorst wollten es leider einfach ein wenig mehr.

2. Die Dudes können deutlich besser und brennen auf das Rückspiel.

Es spielten: Schwing 21 (1 Dreier), Hamann 12, Burchard 12 (1 Dreier), Watzlawcyk 8 (2 Dreier), Leube 8 (1 Dreier), Stolz 7 (1 Dreier), Dippel 5, Thöne 1, Ette, Fischer, Markos, Schott



29.10.2017

Luthe hat gewonnen :(* 

Wir haben gegen Luthe gespielt und verloren.

Wir haben trotzdem Spaß gehabt

Im ersten Viertel haben wir 15:16 geführt. Luthe hat schließlich gewonnen. Das Endergebnis war 67:37. 

Warum hat Luthe gewonnen? Weil wir weniger Spieler hatten. Wir haben gut abgewehrt und gute Rebounds geholt. Wir haben gute Defensive gemacht. 

Mit Luthe haben wir alle zusammen Bump Out gespielt. Dabei hat Linden gut mitgemacht! 

Es haben gespielt: Vincent, Tristan, Aleksa, Kerim, Alex 

Bericht: Vincent und Tristan



27.10.2017

Wenn der Deichgraf zweimal klingelt *Dudes im Rausch *Dritter Sieg in Folge

Von James Fenimore Hooper

Als die Sirene ertönte, war es im Rookie-Dome plötzlich still geworden. Der  Jan Nis van Schnellsten Fanclub hatte kurzerhand  die Halle verlassen, um seinen Frust an Autos und Bierdosen auszuleben. Nur piepende aber betonte „Karotte, Karotte“ Rufe durchbrachen dann und wann diese gefährliche Ruhe.  Allein, besser machten sie die bedrückende Situation auch nicht. Fünf Dudes schlichen vom Platz und diverse Kamera Zoom-Ins auf die Bankspieler verrieten ein und den selben Gedankengang: „Heiliger Josef, zum Glück stehe ich grade nicht auf dem Platz.“

Man schrieb die vierte Minute des vierten Viertels, als Coach Imperial Maik die Ruhe verlor: „Wollt ihr mich verarschen.  Das ist mit Abstand der unglaublichste Crap, den ich jeh gesehen hab,“ schrie er. „Diesen Job hätten auch eierlose Affen machen können, aber Nein,  für euch Freaks ist das ja wieder ne Nummer zu hoch.“ „Aber Coach, was sollen wir denn anders machen?“, fragte ein sichtlich bedienter Cruise Missile. Die Spannung stieg, wie würde der Coach reagieren. „Was macht man, wenn man vom Pferd gefallen ist?, hmm Jungs?“ Getuschel unter Missile,  C. J. Handcuff und Angry F.: „Man geht zu Fuß?“ Zuerst zuckte der Mundwinkel, ein erneuter Wutausbruch schien bevorzustehen,  doch auf einmal wurde Imperial Maik ganz klinisch: „Dumm, dumm dumm. Gibt es hier irgendwen, der überhaupt rafft, um was es hier geht?“ Leere Gesichter, nervös zappelnde Füße,  und zerkaute Fingernägel. Mehr hatten die Dudes einfach nicht anzubieten. Da meldete sich der Neue im Team, nach mehrwöchigem Urlaub wieder zurück in der Mannschaft: Der Deichgraf. „Coach hat schon recht, vielleicht sollten wir den Thermomix Schrägstrich Akkukühler tatsächlich nicht alleine in der Kabine lassen, gerade wenn wir zu Hause in Limmer spielen.“ Als sich die Stirn des Coaches ob dieser kühnen Ansage anerkennend in Falten legte, fassten auch andere Spieler wieder Mut. „ Das , was er gesagt hat!“ ,  pflichtete Belike Paul bei. „Na also, Teenflash, wenn die Box hergeschafft ist, schließt du mal schön den Strom an, dass auch alles schön runterkühlt“, so der sichtlich erleichterte Coach. Dabei vergaß er jedoch nicht seiner fördernd-kritischen Linie treu zu bleiben und Van Schnellsten zu maßregeln : „Kann mir nämlich schon genau vorstellen, dass du Kupfercouseng kein Eis im Kühlschrank hast und die Plörre nachher schön heiß serviert wird, wie bei Asterix und die Briten“.

 Und so war es dann auch. Nachdem die Dudes in ihrem neuen Dome die CVJM Masculines deutlich und höchst unsauber geschlagen hatten, fand man sich um 23.30 Uhr in der Nordstadt ein. Dort staunte man nicht schlecht, wieviel Menschen in eine  Studentenwohnung passen: 55 Mitglieder des JNVS Fanclubs , 14 Dudes, zwei recht schlecht undercover gesteilte Korrespondenten des  Gilde5 Magazins, diverse Frauen und – nicht zu vergessen – die Schiedsrichter. Die  Dudes wollten trotz solcher Rahmenbedingungen  zunächst nicht so recht aus sich raus und gaben sich selbstkritisch: „Viele meiner Team Mates haben heute schon wirklich ziemlichen Schrott verzapft,“ so Stomper T. „Klar, es gab auch Licht, wenn man an meinen 45 yards Pass in der 14 Minute denkt“. Neben diesen zerknischten Tönen zum Top-Spiel machte aber vor allem etwas anderes große Sorgen. „Die Party war recht lahm, keine Eskapaden, keine skandalträchtigen Fotos. Pure Langeweile,  ich schwörs“, so Cevin Kirg von Gilde5. „ Bis dieser Deichgraf wieder mal ne zündende Idee hatte. ‚Wie wärs ,‘ sagte er, ‚wenn wir ab jetzt nur noch Cocktails schlürfen. Die bimmeln bei der Temperatur doppelt .“  Damit sollte er zum zweiten Mal an diesem denkwürdigen Abend  Recht behalten.



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