13.12.2017

Sieben Dudes der Vierten in Barsinghausen

Zu viel des Guten ...

Die Dudes in Barsinghausen der Vierten die Flausen vertreiben wollen
Unter Druck der Gegner anfällig für Fehler
Balldiebstähle auffallender Häufung die Folge
Der biblische Riese von Barsinghausen durch Paul zu Linden erquickend im Zaum gehalten
Zur Verzweiflung getrieben wie auch zu Fehlwürfen unter dem Ringe
 
Hingegen nach Fehlwürfen im eigenen Kreise niemals den Glauben verworfen
In die eigene Kraft und Lichthaftigkeit
Bis zum nächsten erlösenden Swusch durch die Reuse
 
Gegen die klebrige Zone am Ende des Feldes
Den Duft des Kuchens und Kaffees am Ende der Halle
Epischer Gleichstand fünf Minuten lang Minuten vor dem Ende
 
Herbeigereiste Unterstützung aus feinsten Familien
Fantastische belauschte Tussi-Fernsprech-Dialoge im Fotoautomaten im Vorfeld
 
Am Vorabend des zweiten Advent verloren die Dudes IV in Barsinghausen 43 – 49
 
Warum?



12.12.2017

DUDES I gegen TKH wieder auf Erfolgsspur

Nach 2 unglücklichen Niederlagen fanden sich die Dudes am 9.12. zu Gast bei den jungen Wilden des TKH ein, um einen Tag vor dem 2.Advent schon ein Feuer zu entzünden.

Dies ließen sich zahlreiche Dudes Fans nicht entgehen und füllten die Halle um sich das Spektakel anzusehen und für die Herren auf dem Platz somit eine Heimspielatmosphäre zu bieten. Das führte wohl zu etwas zu viel Nestwärme, denn so richtig furios legten die Dudes gegen die aggressiv verteidigenden Jungspunde nicht los. Die körperliche Überlegenheit wurde noch nicht erkannt, dafür der Schnelligkeit der TKHler Respekt gezollt. Vielleicht brauchen die paar Jahre mehr auf Dudesseite auch einfach etwas länger um warm zu werden – oder den ein oder anderen Versuch zu viel durch die recht verschlossene Mitte der TKH Zone. Doch Mitte des 2. Viertels war der Saft dann in Kopf und Beinen der Dudes gut verteilt und es gelangen immer bessere Spielzüge, so dass zur Halbzeit mit Zuversicht und 26-18 Vorsprung in die Kabine gegangen wurde.

Die zweite Hälfte gehörte dann den Dudes – vorweggenommen, TKH schaffte in dieser nur noch 15 Punkte – die mit einer schön anzusehenden Verteidigung den Gegner in Schach hielten und immer wieder Ballgewinne generierten. Auch im Angriff wurde flexibler agiert und den Zuschauern einige schöne Spielzüge mit erfolgreichem Abschluss geboten. Auch die großen Dudes spielten ihre Vorteile unter dem Korb vermehrt aus, was zu etwas Frust beim Gegner führte – Technische und unsportliche Fouls wurden mit Freiwürfen belohnt. Die Schiedsrichter machten ihren Job gut und leiteten das Spiel souverän. Am Ende stand es 57-33 für die Dudes, keine wollte wohl den Kasten (oder Glühwein) ausgeben wenn die 60 geknackt werden..die Zuschauer waren dennoch zufrieden, das Spiel hatte mehr Intensität als der Endstand es vermuten lässt.

Burchard 2, Dippel, Ette 4, Fischer, Hamann 6, Killat 12, Quentin 8, Schott 2, Schwing 11 (2 Dreier), Stauth 3 (Dreier), Stolz 9.



08.12.2017

Niederlage in Hildesheim wird für U14-Mädels nur neuer Ansporn sein

Arbeiten im Training weiter am Feinschliff: die DUDES U14w

Das erste Spiel am 22.10. wollte so gar nicht laufen und die Mädels waren äußerst verunsichert. Das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und das schlichte Abrufen der Basics fiel schwer.

Das war nun im 2.ten Spiel in Hildesheim schon deutlich besser, aber auch hier fiel es anfangs noch schwer, die Trainingsinhalte der letzten Wochen in die Praxis umzusetzen. Viele leichte Fehler waren die Folge. In der 2. Hälfte folgte eine deutliche Leistungssteigerung, was auch den Gegner beeindruckte. Leider konnte der große Abstand aus der 1. Hälfte nicht verringert werden.

Aber es geht aufwärts !
 

Ergebnis 65:35



06.12.2017

Die Erste verliert im Thriller gegen den Tabellenführer

Mit großer Motivation und guter Vorbereitung empfingen die ersten Herren der Linden Dudes amSamstagabend den Tabellenführer TuS Bothfeld. Kein Spieler wollte sich das Spektakel entgehen lassen, weshalb neben dem verletzten Chris Candle aufgrund des überfüllten Kaders zwei Spieler freiwillig auf der Tribüne platznehmen mussten.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Ulf und Hannes, die ohne Murren von gegenüber die bestmögliche Unterstützung beisteuerten. Die Gäste hatten am vorherigen Wochenende die erste Niederlage zu verkraften und standen bei dem Spitzenspiel enorm unter Druck. Vor dem Spiel war klar: Um die Meisterschaft spannend zu halten müssen die Dudes liefern. Bothfeld muss siegen, um weiter unangefochten die Tabelle anzuführen.


Der spannende Spielverlauf war von zahlreichen Führungswechseln geprägt und hatte keine nennenswerten Läufe oder Skandale, weshalb nach diesem Spiel eine chronologische Berichterstattung zu langatmig wäre. Im Folgenden wird die Partie bestmöglich zusammengefasst. Defensiv mussten die Hausherren die körperlich dominanten Center der Gäste aus der Zone halten. Mit einer guten Deny-Verteidigung und einer stets präsenten Helpside konnte man den Punkteertrag aus dem Post in Grenzen halten. Leider gelang es oft jedoch nur, den Gegner mit ein wenig Kontakt am Brett zu stoppen. Dies ließ den Schiedsrichtern, die eine eher kleinliche, aber sehr treue Linie pfiffen, keine andere Wahl, als die Bothfelder häufig an die Freiwurflinie zu schicken. Diese verwandelten 22 von 33 Bonuswürfen, während die Spieler aus Linden eine dagegen eher mickrige Quote von 5/8 vorzuweisen hatten.


Die geringe Anzahl an Freiwürfen ist den Dudes keineswegs negativ anzukreiden. Die sonst zugstarken Spieler haben schnell gemerkt, dass aufgrund der starken Verteidigung der gegnerischen Center in diesem Spiel in der Zone nicht viel zu holen war und mussten ihre Strategie entsprechend anpassen. Der Ball wurde gut bewegt und die Positionen waren für den Kick-Out meist gut besetzt sodass man von jenseits der 3-Punktelinie sage und schreibe zehn Treffer vermelden konnte. Die Zuschauer konnten sich vor Spannung kaum auf den Sitzen halten als es anderthalb Minuten vor Schluss 52:48 aus Sicht der Heimmannschaft stand. Leider schlich sich, wie auch schon im zweiten und dritten Viertel, gegen Ende des Spielabschnittes der Fehlerteufel ein und die Bothfelder konnten aufgrund zweier Turnover ausgleichen. Sie hatten sogar am Ende der regulären Spielzeit den Siegtreffer auf der Hand, dieser rollte jedoch glücklicherweise noch einmal aus dem Ring. Also hieß es am Samstagabend Bonus-Basketball im Dudes-Dome.


In der Overtime schien bei den Hausherren dann gänzlich die Luft raus zu sein. Lediglich drei Punkte konnten erzielt werden. Als die Gäste früh in Führung gingen, haben die Lindener versucht mit schnellen Dreiern Anschluss zu halten und in der Verteidigung die Uhr zu stoppen. Da das Wurfglück jedoch die Seite gewechselt hatte fiel vorne nichts mehr und die Gäste konnten die sichere Führung nach Hause fahren. Ein Bothfelder Spieler setzte dem ganzen die Krone auf, als dieser in letzter Sekunde einen Dreipunktewurf verwandelte, obwohl die Feldspieler der Heimmannschaft bereits zehn Sekunden zuvor die Verteidigung eingestellt hatten und anfingen, sich von den Gästen zu verabschieden. Ein äußerst unfairer Abschluss nach einem sonst sehr sportlichen und spannenden Basketballspiel. Endstand: 55:67 aus Sicht der Dudes.

Wir wünschen unserem treuen Mitspieler Torben W. gute Besserung, der sich im Verlauf des dritten Viertels ein Außenband gerissen hat, nachdem er bei einem Sprungwurf auf dem Fuß eines Gegners gelandet war. Außerdem hoffen wir, dass sich der Bothfelder nicht zu sehr verletzt hat, als er bei einem Hustle-Play im letzten Viertel aus kürzester Entfernung den Ball ins Gesicht bekommen hat. Wir laden alle herzlich zu unserem kommenden Auswärtsspiel gegen den TK Hannover 2 ein und freuen uns über jede Unterstützung. Die zurzeit sehr spannende Saison weckt hohe Erwartungen an die Partie. Gespielt wird am Samstag, 09.12. um 15:00 Uhr in der Werner-v.- Siemens Sporthalle am Welfenplatz.


Für die Dudes spielten: Stolz 16 (4 Dreier), Hamann 10 (3), Schwing 9 (3), Lukowski 8, Watzlawczyk 8,
Killat 2, Quentin 2, Ette, Leube, Markos, Schott, Stauth



05.12.2017

Mach 3 geht in die Hose***Bothfeld eine Nummer zu groß ***Guise Gare de l'Est: „Im Rückspiel klatscht es richtig“

Von James Fenimore Hooper

Drei Spiele in 21 Tagen! Es war klar, dass sich an diesem Mammut Programm – in Fachkreisen Englische Wochen genannt – das wahre Gesicht des Teams offenbaren würde.  Und sein wir mal ehrlich, es ist nicht besonders hübsch.

Angefangen hatten die  „Wochen des Löwen“ (Bild)  mit einem ungefährdeten Heimsieg gegen die Celle Cellars. Bei like Paul nahm seine 28 Punkte zum Anlass einen verlängerten Jamaika Urlaub einzulegen und wart als Punktesammler in den folgenden Partien schmerzlich vermisst.

Das Auswärtsspiel in Eicklingen wurde dann fast Opfer eines politischen Protests. Die Verdi-Ortsgruppe um Star-Forward Olli Igel hatte wenige Minuten vor dem  Anpfiff  die Halle verschlossen und das Sonntagsspiel für abgesagt erklärt. Die Spielergehälter müssten drastisch steigen sonst würde der Betrieb eingestellt : „1/3 reicht da nicht,  wir wollen mindestens ¼!“ so Igel kämpferisch.  In dieser heiklen Situation bedurfte es der ganzen Geschicklichkeit von Ombudsmann CJ Handcuff, um eine Lösung zu erreichen: „Meister, so läuft das nicht!  Schließ die Halle auf, oder ich erzähle allen, dass Du heimlich in Hannover wohnst.“ Ca 124 Minuten  später musste Auswahl-Schiedsrichter DiRossi mitansehen, wie bärenstarke Eicklinger – angepeitscht vom sichtlich unter Druck stehenden Olli Igel – durch einen grotesken van Schnellsten Last Second Step Back Three Pointer um den Sieg gebracht wurden. Konsequenz: erste Verlängerung beim Punktestand von 44 zu 44. Dieser Mechanismus wiederholte sich dann einige Male, bis die Dudes – ihrerseits gepusht durch den Märtyrer Fingerbruch Jimmy MC Bros – den kämpferisch verdienten 92 zu 89 Sieg eintüten konnten. Erfolgsgaranten waren neben van Schnellstens Dreiern und Krampfhemmern die Punkte und Rebounds des wiederaufgelegten Waffensystems AK 11T. Coach Imperial Maik zeigte sich mächtig stolz: „Heute gönn ich mir definitiv einen Roten. Sowas muss gefeiert werden.“

Nur wenige Tage später verdüsterte sich jedoch dieses Bild. Gegen die Flinstones aus Bothfeld zeigte die Lindener Auswahl eine gerade zu peinliche Vorstellung.  Bis auf wenige Ausnahmen  war das Spiel der Hausherren zu zaghaft, wofür der anwesende Ligacommissioner Warren. G. MC Queen  klare Worte fand: „You got to be handy with the steel,  if you know what I mean.“ Doch das Gegenteil war der Fall. Arrogante Korbverleger, eine miese Trefferquote und eine bodenlose Defense machten den Tabellenführer, der bloß auf 44 Zähler kam, zum Gespött des Liga-Chats. So posteten etwa die TKHustlers : „Alto Belli,  die Meisterschaft geht an uns.“ Die Hee$el Dollarbills frohlockten : „Die machen wir locker weg“. Und Bothfelds gut aufgelegter Star, Guise Gare de l'Est, betonte: „Für das Rückspiel müssen wir nicht mal einen parteiischen Schiri stellen. Da klatscht es auch so so richtig!“

Nun, ob sich diese Voraussagung bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Dudes Guard Stomper T sieht ein anderes Szenario und verspricht den Fans: „Wir werden uns ab jetzt richtig reinhängen und jede Woche mindestens ein mal trainieren.  Wollen doch mal sehen, ob dann nicht bald wieder mehr als 50 Punkte auf dem Scoreboard stehen.“



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