13.03.2015

Patrick Marherr - Ex-Dude berichtet exklusiv

Am letzten Samstag kam es zum Wiedersehen „alter“ Bekannter. Die Ladies 1 trafen zum dritten Mal in dieser Saison (inklusive der Dudes-Trophy) auf das „neue“ Team von Patrick Marherr: den USC Braunschweig.

[cg] Redaktion: Hallo Patrick. Vielen Dank, dass Du uns für dieses Interview zur Verfügung stehst. Für das Spiel gegen die DUDES fehlten aus deiner Sicht einige wichtigen Säulen. Die Doppellizenz-Spielerinnen waren zeitgleich beim Derby in Braunschweig und auch Elisabeth Lippoldes (ebenfalls Ex-Dude) fehlte aus privaten Gründen. Elli steuert sonst durchschnittlich 11,3 Punkte bei und ist damit hinter der verletzten Lara Ashour die kontinuierlichste Stütze in deinem Team.

Was waren deine Ziele für das Spiel und wie hast Du Deine Mädels eingestimmt?

Patrick: Langfristiges Ziel war nach der knappen Niederlage beim Hinspiel natürlich der Sieg. Das Team hat es sicher einfacher, wenn die Doppellizenzspielerinnen dabei sind. Die jungen Spielerinnen lernen von ihnen und bekommen Sicherheit. Aufgrund der knappen Besetzung hieß das Ziel: die DUDES „ärgern“ und den Spielerinnen viel Spielpraxis geben. Jede Spielerin hat dafür spezielle Aufgaben bekommen, die Alle gut umsetzten.

Das Ergebnis des 1. Viertels 26:7 sieht bereits sehr ernüchternd aus. Was haben die Ladies in dieser Phase besser gemacht?

Mein Team hat sehr lange gebraucht, um selber ins Spiel zu kommen und war damit beschäftigt selber punkten zu können. Die eigene Defense wurde dadurch vernachlässigt. Die DUDES nutzten dabei vor allem die Lücken im unteren Bereich der Zone und punkten damit nicht nur am Brett sondern erspielten sich so ebenfalls freie Würfe von außen. Auch lag es an der Unerfahrenheit der jungen Spielerinnen, die es in dieser Phase verpassten, die an der FW-Linie schwachen DUDES bei einfachen Korblegern zu foulen und damit lieber an die Linien zu schicken. (Anm. d. Red.: Wobei die FW-Quote in diesem Spiel bei 66%  lag).

Das 2. Viertel konntet Ihr dann gewinnen (9:13). Was habt Ihr in diesem Abschnitt besser gemacht?

Unsere Defense war nach einigen Hinweisen sehr viel besser. Die Zone stand nun deutlich kompakter und verhinderte damit einfache Punkte für die DUDES. Das machte es uns einfacher, befreit in der Offensive zu agieren.

Nachdem das 3. Viertel ausgeglichen gestaltet werden konnte, kam im letzten Viertel der Einbruch. Woran lag das?

Durch eine vermeidliche Verletzung und der damit ausbleibenden Rotation verlor mein Team den Rhythmus. Die routinierteren DUDES ließen sich davon nicht beeindrucken. Hinzu kam, dass wir in dieser Phase weniger ruhig und etwas zu übereifrig spielten und die Systeme nicht mehr ganz ausspielten und dann auch durch Wurfpech unglücklich nicht mehr zu Punkten kamen.

Der Entstand von 68:34 (also doppelte Punkte und 34 Punkte Vorsprung für die DUDES) hört sich nicht nach Pech an.

Ja das stimmt, doch mit etwas mehr Wurfglück und mehr Konzentration in der Defense hätten wir die Ladies noch einmal überraschen können, ...

Insgesamt zeigten sich in diesem Abschnitt bei uns die noch fehlende Souveränität, die geringere Spielpraxis und die nachlassende Kondition. Doch wir sind jung und haben schon andere schwierige Aufgaben gemeistert.

Gibt es Spielerinnen bei den DUDES, die Dir besonders aufgefallen sind?

Die meisten Spielerinnen kenne ich ja gut aus der letzten Saison. Ich kenne ihre Stärken und Schwächen. Außer Claudia Fiedler und wahrscheinlich Karin Hessler ist niemand von außen wirklich gefährlich. Die beiden hatten wir von außen auch in der Zone gut im Griff.

Für Jenny Düker (die erneut ausgeholfen hat) hat mich der Einsatz gefreut. Sie ist eine sehr disziplinierte Spielerin, die wenig meckert und viel von ihren Einsätzen lernen kann.

Welche Wünsche und Tipps hast Du für die DUDES? Oder gibt es noch etwas was Du zum Schluss sagen möchtest?

Als „alter“ Dude war ich gespannt auf die Stimmung in Dome. Ich war jedoch sehr positiv überrascht. Der Umgang im Dome und auch auf dem Spielfeld war sehr fair.

Das die Ladies ohne „eigentlichen“ Trainer angetreten sind, war nicht zu merken. Im Vergleich zum Hinspiel machte das Team einen eher entspannten Eindruck - nicht so distanziert.

Nach dem Spiel gegen den Tabellen Ersten (Osnabrücker SC II) in der Vorwoche werden wir alles daran setzen, aus eigener Kraft die Liga zu halten. Dann freuen wir uns bereits auf die nächste Saison und sind zuversichtlich mit unserem jungen Team (Durchschnitt 20 Jahre) dann gegen die DUDES zu gewinnen.

Vielen Dank Patrick. Dir und deinen jungen Mädels viel Erfolg für den Klassenerhalt und auch wir freuen uns auf die Spiele in der nächsten Saison. Dann mit neuem Trainer, aber wahrscheinlich vielen „alten“ Gesichtern.

Am Sonntag müssen die Ladies (wieder mit Unterstützung von Jenny) nach Oldenburg. Es geht gegen den OTB, ebenfalls ein junges Team, denen sich die Ladies im Hinspiel äußerst knapp geschlagen geben mussten. Also Daumen drücken.

 

Düker 5, Fiedler 11 (3 3er), Gutting, Hessler 22 (4), Izquierdo 3 (1), Milsch 8, Schön 11, Stevanovic 2, Weber 6



10.03.2015

Ref.-Treff No. 08

[16.03.15, jr] Etwas verspätet trafen sich die Schiedsrichter der LINDEN DUDES am 10.03.2015 zum monatlichen Ref-Treff erneut im LSB. Da die Saison sich langsam dem Ende neigt, wurde die Gelegenheit genutzt, noch einmal Grundzüge, Laufwege und Zuständigkeiten in der Schiedsrichtertechnik zu wiederholen. Sicher ein wichtiges Thema, dass im Schiri-„Alltag“ immer noch zu wenig Beachtung findet.
Anhand von Videomaterial wurde anschließend das vorher in der grauen Theorie besprochene nochmals in ein farbiges Bild und Ton gefasst und intensiv Verbesserungsvorschläge zur gezeigten Situation diskutiert.

Für die letzten Spiele heißt es nun: „arbeiten, arbeiten, arbeiten“ damit nicht nur wir von dem erlernten profitieren, sondern sich alle Vereine über gute Entscheidungen aus guten Positionen freuen.
 



10.03.2015

Trainerwechsel im Damenbereich - Ashley Rose verlässt die LINDEN DUDES

Die junge Amerikanerin, die über den DUDES-Netzwerkpartner 'News Release Basketball' zu den Lindenern kam, um in Deutschland einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren, befindet sich bereits seit dem 2. März wieder in ihrer Heimat.

Ashley wollte zum einen ihren BFD verkürzen, um ihre Hochschulausbildung abzuschließen, und zum anderen gab es auch von Seiten der DUDES das Interesse einer vorzeitigen Beendigung der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Im Namen des Vorstands wünscht Danny Traupe ihr alles Gute für ihre neuen Aufgaben.
"Ich hatte Anfang Februar ein total nettes Gespräch mit Ashley, in welchem sie mir ihr Ziele für ihre weitere Ausbildung darlegte. Da legt man niemanden Steine in den Weg. Unser Ziel ist es, für die nächsten Jahre mehr Kontinuität im Damenbereich zu schaffen. Aus diesem Grund haben Marco und ich schon frühzeitig Kontakt mit einem möglichen Wunschnachfolger aufgenommen und die Gespräche verliefen bisher sehr positiv."

Bis zum Saisonende wird es für die Ladies verschiedene Interimslösungen geben. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Miro Vorkapic, Claudia Fiedler, Claudia Graber und den Hesselers, die ihre Bereitschaft signalisiert haben, ihre, für den Spielbetrieb in der Regionalliga benötigten, C-Lizenzen und Kompetenzen dem Team in den Spielen bzw. Training  zur Verfügung zu stellen.

Die zweite Damenmannschaft der DUDES wurde zuletzt bereits im Tandem von Rose und Christian Jonah betreut. Eben jener sollte nach der Saison das Team planmäßig übernehmen, was nun ab sofort der Fall ist.

"Bezüglich Christians Bereitschaft, sich als Trainer bei den DUDES zu engagieren, freuen wir uns sehr. Er hat unser absolutes Vertrauen, weswegen wir ihn letzten Sommer zum D-Lehrgang schickten und diesen Sommer zum C-Lehrgang schicken werden. Es gibt generell nicht viele Trainer und noch viel weniger die den "Job" ehrenamtlich übernehmen. Da muss der hannöversche Basketball dankbar sein, dass sich so junge Menschen wie CJ anbieten und motiviert sind. Er ist total kommunikativ, will Transparenz schaffen und ist offen, täglich dazuzulernen. Wenn über den Sommer der Trainer und das Team zusammen finden - das ist die Aufgabe, dann sollte das ein sehr gutes Projekt innerhalb des DUDES-Programms werden. Auch das würden wir gerne über 2-3 Jahre entwickelt sehen wollen. Wir stehen da mit CJ in einem regelmäßigen und positiven Austausch", ergänzt Traupe.

In diesem Sinne bleibt nur noch allen Teams, und heute ganz im speziellen beiden Ladies-Teams, viel Erfolg und sieben Siege zu wünschen.
 



10.03.2015

Erneute Niederlage gegen Tabellennachbarn SV Lamstedt

Schwache Defensivleistung lässt Ladies 2 auf Tabellenrang 5 abrutschen

[fl] Am vergangenen Sonntag trafen die Ladies 2 in heimischer Halle auf den SV Lamstedt. Zum letzten Heimspiel der Saison wollte man sich noch einmal „rosa“ holen. Doch ungeordnete Verhältnisse in der Defense kosteten den Sieg.

Die Gegner wirkten zu jedem Zeitpunkt wacher und immer einen Schritt schneller als die Gastgeberinnen. So bereits im ersten Viertel, als die Gäste mit 6:12 (6.) in Führung gingen und die Ladies nicht näher als 4 Punkte herankommen ließen (Ende 1.Viertel 14:18).

In der Verteidigung schaute man zu wie die Lamstedterinnen immer wieder erfolgreich abschlossen. Insbesondere Helk auf Gästeseite hatte im zweiten Viertel einen Lauf und markierte 14 ihrer insgesamt 23 Punkte für ihr Team. Die Helpside war nicht da oder konnte nur noch durch ein Foul in das Geschehen eingreifen und so ging der zweite Spielabschnitt mit 9:19 an die weit angereisten Gäste. Halbzeitstand: 23:37.

In der Halbzeit versuchte Coach CJ seine Mannschaft wachzurütteln. Er stellte die Verteidigung auf man-to-man um und verlangte die schmerzlich vermisste Beinarbeit. Dies sollte Früchte tragen: Die Ladies 2 starteten wie ausgewechselt in die Partie. Die Willensstärke zum Sieg war da und ließ die Lamstedterinnen ins Leere laufen. Hinten wurden die Bälle eingesammelt und vorne hochprozentig eingenetzt. Die ersten Punkte gelangen den Gästen erst nach 5 Minuten zum 31:39. Graf's Dreier in derselben Spielminute ließ den Gästecoach aufhorchen, denn er rief sein Team zu einer Auszeit zusammen. Doch die Ladies 2 trafen noch zweimal zum 38:39 und hätten das Spiel drehen können. Nun verhinderte ein erneuter Einbruch die Führung. Lamstedt war aufgewacht und konnte zum Viertelende wieder auf 40:50 erhöhen.

10 Punkte - 10 Minuten, das erschien machbar! Doch an die gute Leistung aus dem 3. Viertel konnte nicht angeknüpft werden. In der 33. Minute waren es bereits 18 Punkte, die es aufzuholen galt (42:60). Nun ließ Jenny Düker ihre Klasse aufblitzen: Sie verwandelte 3 Dreier in Folge. Doch näher als 51:64 kam man nicht heran. Die Lamstedterinnen punkteten ihrerseits auch konsequent. So war beim Stand von 59:70 (39.) der Drops gelutscht und man konnte auch keine Ergebniskosmetik mehr betreiben. Mit dem Endstand von 59:74 verabschiedete man sich von den Gegnern, den Refs, dem Anschreibetisch (ein besonderes Lob gilt an dieser Stelle auch noch einmal der professionellen 24-Sekunden-Zeitnehmerin) und den 3 (!) Zuschauern.

Für die Ladies 2 spielten: Böker 4, Diestel 14, Düker 13, Eichler 4, Graf 3, Hille, Lippert 6, Rüskamp 2, Schön 4, Soltani 9.



09.03.2015

meister, Meister, MEISTER, MEISTER, ...!!!

Zum Auswärtsspiel bei Basche 3 trat die Dreite mit acht Mann zur mittlerweile bekannten Premium-(Frühstücks)zeit an.

[fp] Das Spiel startete direkt spektakulär. Johannes gewinnt den Tipp-off gegen den Dreimeter-Hünen, tippt den Ball ins Rückfeld, Björn landet beim Versuch den Ball zu sichern auf dem Fuß des Gegners, knickt um und muss nach gespielten 1.24 Sekunden direkt wieder auf die Bank ... vorerst. Die Defense war von Beginn an griffig, die Offense lief rund: Schnelle Ballgewinne durch Nino, zwei Dreier von Johannes, Rebounds durch Alex und starke Defense von Ilija gegen den Hünen. Resultat: Eine ordentliche Führung nach dem ersten Viertel von 19:4

Was im ersten Viertel noch so gut klappte wurde im zweiten schwieriger. Die Intensität in der Verteidigung ließ nach, wodurch Basche einige Male zu leichten Punkten kam und in der Offense wollten die Würfe nicht fallen. Eisenei Björn hatte mittlerweile signalisiert, dass der Fuß ok ist. Nach einer Minute auf dem Feld verhedderte er sich jedoch mit seinem Auge am Finger des Gegners und ging direkt wieder auf die Bank ... vorerst ... Halbzeitstand 31:20.

Das dritte Viertel begann die Dreite mit vier Punkten durch Fabian. Basche war mittlerweile gut im Spiel und erzielte acht Punkte in Folge. Nach fünf Minuten im dritten Viertel startete Björn seinen dreiten Versuch im Spiel. Und Herr Melzer war richtig angepisst, erzielte 11 Punkte quasi in Serie und zeigte, dass nicht nur die Seahawks "The Beastmode" haben.

Mit 48:34 ging es dann ins Abschlussviertel. Hier wurde kurzzeitig die Presse ausgepackt, da der Gegner bislang doch recht anfällig auf Druck reagiert hatte. Hat nicht soooo gut geklappt und so dümpelte das Spiel ein wenig dem Ende entgegen. Endergebnis: 51:64 für die Dreite.

Fazit: ein MEISTER-Pferd springt nur so hoch wie es muss.

Lauterberg (18, 4 Dreier), Melzer (13, 2 Dreier), Einbeck (9), Tietze (8), Münch (6), Peters (6), Robotta (4), Schöße

p.s.: meister, Meister, MEISTER, MEISTER, ...!!!

p.p.s.: Wofür ist eigentlich nochmal dieser komische gelbe Zettel da?



... | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | ...

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