26.01.2015

4 Viertel und 1 Comeback

Am vergangenen Wochenende trafen die Ladies 1 im DUDES DOME auf den von weither angereisten Gegner aus Klausheide.

[mm] Im Gegensatz zu den angekündigten lediglich sechs liefen die Wildcats mit neun Spielerinnen auf. Die LINDEN DUDES mussten in dieser Partie auf der Guard-Position auf Deniz Ekiz (Fraktur im Arm) und auf der Center-Position auf Mirjam Milsch (Bänderdehnung im Fuss) verzichten, konnten aber mit neun hochmotivierten Ladies dagegen halten.

Die letzte Begegnung zwischen den Spielerinnen aus Nordhorn und Hannover war zum Ende hin zu einer sehr nervenaufreibenden Zitterpartie geworden, welche die Ladies knapp für sich entschieden. Die Damen von der holländischen Grenze waren also fest entschlossen, die lange Heimreise nicht mit einer Niederlage anzutreten, während die DUDES sich natürlich nicht auf Heimat-Parkett geschlagen geben wollten. Aus dem letzten Spiel erinnerte man sich noch gut an die sehenswerte Trefferquote der Klausheiderinnen aus der Mitteldistanz, sowie die Schwächen in der eigenen Helpside-Defense, die von den damaligen Gastgeberinnen immer wieder ausgenutzt wurde. Dies galt es heute in den Griff zu bekommen.

So begann ein sehr emotionales Punktspiel in einer starken Startaufstellung mit: Gutting, Fiedler, Izquierdo Hernandez, Hoffmeyer und Hessler. Die Ladies fanden nur schwer ins Spiel und konnten ihre ersten Punkte erst in der 4. Spielminute verzeichnen, während die Gäste vom SV Klausheide mit einem starken And-One den Auftakt machten und danach fast stetig punkteten. Die DUDES keierten zwar durch ruhiges Team-Play einige gute, offene Würfe, sahen den Ball dabei aber seltener durch das Netz fallen. Durch unnötig häufige Fouls wurden die Wildcats allein im 1. Viertel sieben mal an die Linie geschickt (LINDEN: Zwei mal). Die deutlich ungleiche Bewertung der Feld-Aktionen durch die Schiedsrichter verbesserte die eh schon emotionale Stimmung bei den Ladies auf dem Platz nicht. Dazu knickte Miriam Gutting leider früh mit dem Fuss um und musste vorzeitig auf der Bank Platz nehmen. Schweren Mutes ging es in die 1. Viertelpause mit einem Stand von 11:16. Coach Rose appellierte in der kurzen Pause, die mitschwingenden Emotionen wegzuwischen, sich auf das Spiel zu konzentrieren und auf die trainierten Plays zu berufen.

Diese Worte fanden anscheinend Anklang. Die LINDEN DUDES Ladies, allen voran Geeske Weber, zogen nun öfter und entschlossener - jedoch häufig in Einzelaktionen - zum Korb. Dies wurde mit mehrfachen Foul-Pfiffen belohnt. Leider konnte Hannover nur wenige dieser Freiwürfe verwandeln, so dass der Rückstand nicht ganz aufgeholt - oder sogar zu einer Führung ausgebaut - werden konnte. Die Punkteverteilung auf SVK-Seiten war in der 1. Hälfte recht ausgeglichen. Keine Spielerin tat sich entscheidend hervor. Mit jeweils 10 Punkten mehr beendeten beide Mannschaften die 1. Halbzeit (21:26). Dass die Freiwurfquote an diesem Abend nicht die erwünschte Marke durchbroch, war natürlich auch Coach Rose nicht entgangen, die ihr Team in der Pause lautstark darauf hinwies, wie wichtig Freiwürfe seien und dass hier deutlich mehr Konzentration und Engagement gefordert seien.

Das berühmt-berüchtigte 3. Viertel war wohl bezeichnend in Bezug auf die Punkteausbeute beider Mannschaften über den gesamten Spielverlauf in dieser Low-Scoring-Partie: Lediglich 4:8 Punkte wurden in diesem Spielabschnitt den Punktekonten gutgeschrieben. Die Feld-Aktionen waren von beiden Seiten geprägt durch Turnovers und Spielzug-Abbrüche durch Fouls, so dass es selten überhaupt zum Abschluss kam. Lediglich Kirsten Hoffmeyer und Desi Izquierdo Hernandez konnten in diesem Viertel für die DUDES punkten. Das Momentum lag bei den Gästen, auch wenn diese sich nur um wenige Punkte mehr absetzten. So begannen die beiden Damenteams mit einem Punktestand von 25:34 das letzte Viertel.

Den Ladies aus Hannover war durchaus bewusst, dass sie in vorigen Partien schon von gröβeren Rückstanden zurückgekommen waren. Dieser Gedanke schien bei ihnen einen Knoten zum Platzen gebracht zu haben: Die Ladies drehten richtig auf und verzeichneten durch schöne Pick-and-Roll- und Backdoor-Plays endlich einige Punkte mehr und brachten das Momentum auf ihre Seite. Neben Kirsten Hoffmeyer lief nun auch Karin Hessler heiβ und machte in diesem Viertel fast alle ihrer Punkte der Partie. Solide Defense und starke Rebounds der Post-Player stärkten die Motivation der Hauptstädterinnen. So kämpfte sich LINDEN mit lautstarker Unterstützung von der Bank in der letzten Spielminute bis auf einen Punkt heran (45:46). Besonders Karin Hessler (nun auch liebevoll „Clutch-Karin“ genannt) bewies in erfahrener Manie eiserne Nerven. Sie traf in der letzten Spielminute alle ihrer vier Freiwürfe und schaffte so nicht nur den Ausgleich, sondern brachte die Ladies mit drei Punkten in Führung. Coach Rose nahm in dieser letzten Minute zwei Timeouts, um die Nerven zu beruhigen und den jeweils nächsten Schritt zu besprechen. Mit wenigen Sekunden auf der Uhr netzte Kirsten Hoffmeyer nochmals zwei Punkte ein, so dass die LINDEN DUDES Ladies das letzte Viertel mit starken 26:12 und diese erneut spannende Partie mit fünf Punkten Führung für sich entschieden (51:46).

Damit gelingt Hannover der ersten Sieg aus drei Spielen im neuen Jahr und belegt weiter den 5. Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende geht es wieder auf Auswärtsfahrt in das benachbarte Braunschweig, um dort am Sonntagnachmittag auf die Mannschaft der Eintracht zu treffen. Auch dieses Spiel wollen die DUDES Ladies mit einem Sieg beenden.

Bockhorst (2), Fiedler (9), Gutting, Hessler (12), Hoffmeyer (10), Izquierdo Hernandez (6), Schön, Stevanovic (7), Weber (5)



26.01.2015

Linden Dudes III gegen TuS Bothfeld II oder Meisterschaftsfavoriten unter sich!

So langsam wurde es in dieser Spielzeit zum ersten Mal richtig kribbelig im Dudes Dome!

[ak] Zum Einen weil ein direkter Konkurrent inkl. ehemaligem Mitspieler (Omar) im Dome aufliefen und diese Mannschaft dann auch noch versuchten mit Ihren Fans unsere Festung einzunehmen. Die Dudes konnten nahezu aus dem Vollen schöpfen und hatten daher eine breite Bank, auf der sich auch Neuzugang Jonas einfand, zu bieten.

Die Stimmung im Dome kochte und Coach Tietze wollte in seiner Ansprache keinen Zweifel am Favoriten und dem Gewinner des Spiels aufkommen lassen! Knallharte Defense mit guter Helpside plus einer smarten und ruhigen Offense waren also vom Team gefordert.

Leider kommt es oft anders als man denkt oder es sich wünscht! Denn der Back Court der Dudes wollte sich einfach nicht daran halten! So überrannten Johannes und Björn in den ersten 5 Minuten des Viertels Bothfeld im Alleingang mit 10:2!

Aber dieser Run hielt nicht bis zum Ende des Viertels und Bothfeld kämpfte sich auf 14 zu 10 heran! Dies sollte im zweiten Viertel natürlich wieder mit mehr Konzentration besser werden! Aber Bothfeld übernahm erst einmal die Kontrolle und kam zum Ausgleich! 16 zu 16 stand es so etwa zur Mitte des 2ten Viertels! Doch der Coach hatte sich heute nicht nur markige Worte für die Mannschaft aufs Butterbrot geschmiert, es sollten auch auf dem Feld Taten Folgen! Ein And-One brachte die Dudes wieder in Front! Kurze Zeit später zeigte Nino, dass er nicht nur gern die Splash Brothers schaut, sondern auch gerne mal einer sein kann! 2 Freiwürfe und 2 3er nagelte er innerhalb von  nicht mal einer Minute den Bothfeldern um die Ohren! Leider war nicht mehr genug Zeit auf der Uhr für weitere 28 Punkte von Nino…

Zur Halbzeit war die Weltordnung durch den starken Zwischenspurt und deutlich bessere defense wieder hergestellt, aber die Messe natürlich noch nicht gelesen, der Drops nicht gelutscht, aber ihr kennt das ja….

Also auf in die zweite Halbzeit mit den weiterhin gifitg agierenden Dudes! In der Defense wurde weiterhin gut zugegriffen und in der Offense wurde weiterhin gut gezogen oder der freie Big Man gesucht! Und alles was vorne wie hinten mal daneben viel wurde von Jonas N. rigoros weggepflückt! So kam er des öfteren zu leichten Punkten am Brett gegen in dieser Hinsicht überforderte Bothfelder! Das Viertel wurde so ziemlich deutlich gestaltet und der Sieg eigentlich schon eingetütet mit 58 zu 37!

Im letzten Viertel gab es dann noch die Show vom zweiten Splash Brother des heutigen Tages, der trotz einer Erkältung Nino in Nichts nachstehen wollte und auch innerhalb von etwa 30 Sekunden 2 Dreier durch die Reuse katapultierte! Die Rede ist von Björn!

So ging es dann am Ende doch wenig gefährdet zum 9-0 in dieser Saison und der Erkenntnis, auch unsere eigene Halle verstummen lassen zu können! Dennoch danke an die Fans von Bothfeld, denn der Auftritt hatte eigentlich einen Sieg verdient gehabt!

Was bleibt hängen aus diesem Spiel…eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung! In der Defense war der absolute Wille jeden Ball vom Korb wegzuhalten nahezu in jeder Phase des Spiels erkennbar! Besonders Mario ließ hier eigentlich keinem seiner Gegenspieler einen Zentimeter Platz, lediglich Omar durfte sich einmal gegen Ihn auszeichnen. ;-)

Sky's the limit oder doch nächste Woche im Auswärtsspiel die Mannschaft von CVJM?

Seid dabei und supported die Unschlagbaren!?! Sonntag um 10 Uhr ist tip off!

Einbeck 17, Melzer 16, Najdzion 13, Lauterberg 9, Tietze 8, Otto 2, Warnke 2, Seedorf 1, Robotta, Schöße, Zumdohme



26.01.2015

Favouritenschreck meldete sich zurück und begleicht Rechnung mit VfL Grasdorf

Am Samstag um 17:00 Uhr trafen die Dudes im Dome auf den Tabellenersten der Oststaffel der Bezirksliga Herren. Zu Gast war der VfL Grasdorf.

[ds] Nachdem die 1.Herren der DUDES am vergangenen Wochenende wie der Phoenix aus der Asche gestiegen war, [Anm. d. Red:  mit einem Hamann Buzzerbeater rettete man sich in die Overtime, um dort souverän den Sieg gegen die im Tabellenkeller stehenden Hamelner klarzumachen] galt es nun den Vogel weiter fliegen zu lassen. Und das am Thron des Tabellenführers gerüttelt werden kann, wusste man noch aus dem Hinspiel. Da hatten die Dudes unglücklich mit einem Punkt verloren.

Andererseits ist die Liste der Verletzten lang und Coach Oestmann konnte nicht auf seinen gesamten Kader zugreifen. Dennoch gelang es dem Coach 9 seiner besten Männer zu puschen und einen schlagkräftigen Kader zu formieren. Ihr Debüt gaben dabei Rolli und Proudy, [Anm. d. Red: Tillmann Dworok und Daniel Stolz].

Doch nun zum Spiel: Das erste Viertel startete etwas zerfahren. Die DUDES standen noch nicht optimal in ihrer Defense und vorne wurden noch viele einfache Punkte liegen gelassen. In dieser Phase war es mal wieder den Treffern von Henning Hamann, der mit geradezu stratosphärischen Selbstvertrauen das ganze Spiel über agierte, und der guten Rebound Arbeit von Tobias Kühne zu verdanken, dass die Grasdorfer nur mit 13 zu 10 in Führung gingen. Die wenigen Punkte zeigen, dass beide Mannschaften mit guter Verteidigung zu Werke gingen.

Im weiteren Spielverlauf funktionierte die zunächst holprige Offense der Dudes langsam immer besser. Die freien Würfe wurden nun mit höherer Sicherheit verwandelt. Auch wenn die Quote noch weit weg von gut war, so konnte doch einige Offenserebounds noch zu Second-Chance-Punkten umgemünzt werden. Und auch der Defense gelang es besser, die Grasdorfer auszuschalten. Ganz besonders Rolli und Proudy war es zu verdanken, dass in der Intensität der Verteidigung noch eine Schippe draufgelegt werden konnte. Während Rolli Fullcourt den Aufbau des Grasdorfer Spiels nachhaltig störte, klebte Proudy an seinem Gegner und hatte ständig die Hand im Gesicht des Werfers. Dies schien eine ansteckende Wirkung auf alle Dudes zu haben. So konnte man zur Halbzeit mit 28 zu 26 in Führung gehen.  Leider gelangen den Grasdorfern noch zu viele Einzelaktionen oder sie durften an die Linie gehen.

Dieses Spiel setze sich im dritten Viertel weiter fort. Keine der beiden Mannschaften konnte sich richtig absetzen. Und die Grasdorfer antworteten Ihrerseits auch mit aggressiverer Verteidigung und klebten nun Fullcourt an den Männern. Dies blieb zunächst auch nicht ohne Wirkung. Das Stellungsspiel der DUDES  litt und es wurde zunehmend ein durch Turnover geprägtes Defense-Gerangel. Beim Stand von 45 zu 44 ging es ins letzte Viertel. Hier war es mal wieder ein 8 Punkte Lauf von Henning „Redhead“ Hamann, der den Grasdorfern den Dolchstoß versetzte. Nachdem die Presse von Kay „The Ant“ Burchard ausgedribbelt wurde, setzte dieser den Abschlussstärksten mit wunderschönen Assists zu 1-0 Korblegern in Szene. Auch Chris Schwing konnte mit seinen Mörder-Dribbelskills die Grasdorfer Presse alt aussehen lassen. Und sobald der Ball über die Mittellinie getragen war, eröffneten sich große Lücken in der Grasdorfer Defense.

Es gab zwar noch ein kurzes Zucken der Grasdorfer, als sie durch einen Steal zu einfachen Fastbreak Punkten gelangten und direkt danach noch einen Dreier trafen. Als dieser aber in den letzten zwei  Minuten von Proudy beantwortet wurde, war die Messe gelesen und der Sarg vernagelt. Die DUDES spielten die Angriffe aus und gewannen am Ende dank ihrer Wahnsinns Defense verdient mit 71 zu 58.

Der Sieg war für die Dudes eine wahre Genugtuung nach dem Hinspiel und lässt auf weitere Siege hoffen.  Die Defensivleistung war überwiegend gut. Wenn es jetzt noch gelingt, das Feintuning  in die Offensive zu bringen, wird es schwer diese Mannschaft zu schlagen. Das nächste Spiel findet am 31.01. auswärts gegen die sieglosen Sarstädter statt. Dies könnte eine gute Gelegenheit sein, am offensiven Zusammenspiel zu arbeiten, wobei hier keine aggressive Manndeckung zu erwarten ist, sondern eher mit einer kompakten Zone gerechnet werden darf.

Hamann 23, Burchard 16, Schwing 11, Dworok 8, Stolz 8, Kühne 5, Felgentreu, Klein, Kunze



20.01.2015

Herzschlagfinale im DUDES-Dome

[ss] „Spannung beruht meist auf einer Ungewissheit des Ergebnisses oder des Verlaufs eines zukünftigen Ereignisses.“ (Sigurd Baumann in „Psychologie im Sport“) 

In dieser Saison gab es genügend spannende Spiele für die erste Herren der DUDES. Die knappe Niederlage gegen Grasdorf (55:54), die knappe Niederlage gegen die Korbjäger (63:68) und letzte Woche selbstredend der Sieg gegen Springe, der irgendwie eingetütet werden konnte (60:62). Und auch am Sonntag, den 18.01.2015 schien es nicht so, als ob die DUDES von diesem Konzept abweichen wollten. Deutliche Siege\ Niederlagen machen ja schließlich nur den Gewinnern Spaß. Also warum soll nicht den Zuschauern ein bisschen Kampf und Spannung geboten werden?

Das Spiel gegen den VFL Hameln 2 war von Beginn an ein sehr körperbetontes, dennoch überwiegend fair geführtes Spiel von beiden Mannschaften. Dass diese sich ebenbürtig waren, konnte man daran erkennen, dass es keiner Mannschaft gelang, sich entscheidend abzusetzen. Zur Halbzeit stand dementsprechend eine marginal knappe Führung für die DUDES auf der Anzeigetafel (39:37).

In der zweiten Hälfte wollte man nun die optische Überlegenheit auch konsequent ausnutzen, jedoch konnte der Gegner mit aller Kraft dagegen halten (der Kampfeswille eines Gegners ging sogar soweit, dass er seine Auswechslung mit den Worten: „Boa ich kann nicht mehr“ versüßte (das die stets körper- sowie kampfbetonte Spielweise von Tobi Kühne seinen Teil dazu beigetragen hat, sei jetzt einfach mal in den Raum gestellt). Vor allem dem Trio Schwing, Hamann, Burchard war es zu verdanken, dass die DUDES stets das Oberwasser behielten. Insbesondere Burchard gelang es im letztem Viertel nahezu alles in den Korb zu werfen, was er in den Händen hielt. Dummerweise hat man in der Defense das ein oder andere Nickerchen eingelegt, sodass ein paar vollkommen überflüssige 3er den Weg in die Reuse fanden. Mit 16 Sekunden auf der Uhr stand ein 76:76 auf der Anzeigetafel und der Gegner war im Ballbesitz. Der bereits von Anfang an spielbestimmende Denecke nahm sich ein Herz, dribbelte den Ball in die DUDES Hälfte und warf diesen trotz nahezu perfekter Defense von Schwing Richtung Korb. Da zappelte der Ball etwas und entschied sich dann, dass der Weg durch die Reuse entspannter schien, als daran vorbei… noch 2 Sekunden auf der Uhr, 3 Punkte zurück, Auszeit DUDES, die Gegner am feiern, die Stimmung der DUDES bedrückt. Doch Coach Oestmann mit einer Wunderwaffe im Ärmel: Er schärfte seiner Mannschaft ein, dass noch alles möglich ist, nun aber schnell gespielt werden muss. Die Ansage war klar: bringt den Ball in die Hände von Henning, und stellt ihm auf den Weg zum Ball ein paar Blöcke. Einwurf von der Seite, die Blöcke stehen, Henning läuft, Henning kriegt den Ball, eine elegante Drehung im Sprung und wie auch immer, trotz intensiver Verteidigung, hat er den Ball Richtung Korb bringen können (für eine genauere Analyse dieses Wurfes bedarf es ein gesamtes Arsenal an Sportexperten). Der Ball fliegt, er senkt sich, und er ist drin! Das Spiel geht in die Overtime!!!

Die Fans, die Spieler, wahrscheinlich ganz Hannover feierte diesen Wurf! Der filigrane Freiwurfexperte Kühne bezeichnete diesen Wurf gar als „engelsgleich“.

In der Overtime merkte man den 7 angereisten Hamelner an, dass ihre Kräfte schwanden. In der Offensive brachten sie nicht mehr viel zu Stande. Die DUDES nutzten ungewollt das Hack-a-Shaq- System. Der gegnerische Center pflückte sich Offensiv Rebound um Offensiv Rebound und konnte nur durch Fouls an den leichten Punkten gehindert werden. Zum Glück hatte er einen schwarzen Tag an der Linie erwischt, und so gelang es den DUDES den Sieg zu holen. Endstand: 88:83

Jetzt kommt es diesen Samstag um 17:00 zu dem mit Spannung erwarteten Rematch gegen Grasdorf. Wird auch dieses Spiel wieder ein Krimi? Besteht vielleicht sogar die Möglichkeit, 2 Krimis zum "Preis" von einem zu sehen (die Damen 1 hat dieses Kalenderjahr auch eine Schwäche für eben solche für sich entdeckt und spielt um 19:15 Uhr im Anschluss an die Herren).

Leider müssen die DUDES 1 für dieses Spiel weiterhin auf viele verletzte Spieler verzichten, zu denen sich seit dem Hameln Spiel nun auch Point Guard Daniel Schott gesellen muss. An dieser Stelle gute Besserung!

Für die DUDES spielten: Burchard (28 Punkte), Hamann (23, 1x3er), Schwing (12), Felgentreu (10, 2x3er), Rosenbrock (8, 1x3er), Kühne & Kunze & Schott (2), Schulz (1), Klein



19.01.2015

Erfolgreich ins neue Jahr gestartet

Dudes Ladies 2 besiegen TSV Bordenau mit 66:57 (30:21).

[fl] Am Sonntagnachmittag hieß es nach langer Weihnachtspause wieder Gametime für die Ladies 2. Man empfing den TSV Bordenau zum ersten Spiel der Rückrunde. Konnte man das Hinspiel mit 52:62 für sich entscheiden, wusste man, dass es dieses Mal nicht so einfach werden würde, denn der Gegner hatte wieder Michelle Ziesemann, Dreh- und Angelpunkt unter dem Korb, an Bord.

Coach CJ stellte sein Team ein: „Ladies, wir wollen von Anfang an fokussiert in die Partie gehen. Spielt die Systeme, die wir geübt haben und helft euch gegenseitig in der De!“ Samira Soltani, Birte Helmstädter, Inga Schön, Jenny Düker und Randi Diestel starteten in die Partie. Letztere war es, die gleich zu Beginn einen Mitteldistanzwurf einnetzte. Gefolgt von einer schönen Aktion durch Soltani, die konsequent zum Korb zog und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte und sich mit zwei verwandelten Freiwürfen belohnte. Turowski war es, die auf Seiten des TSV einen Dreier einstreute und ihr Team zum Zwischenstand von 6:7 (3.Min.) in Führung brachte. Doch die Ladies 2 zogen noch einmal das Tempo an und konnten durch eine stark verteidigende Inga Schön, die Ziesemann kaum Platz unter dem Korb gewährte, und schöne Offensivaktionen das erste Viertel mit 18:10 für sich entscheiden.

Der nächste Spielabschnitt begann mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für die gegnerische Mannschaft, auf die Ashley Rose, die ihr Debüt bei den Ladies gab, in Form von zwei schnellen Punkten eine gute Antwort parat hatte. Durch zwei erfolgreiche Abschlüsse von Diestel konnte die Führung zwischenzeitlich auf 14 Punkte ausgebaut werden. Doch Suckow und Turowski vom TSV Bordenau versuchten ihr Team in Schlagdistanz zu halten, sodass man sich mit 30: 21 in die Kabine verabschiedete.

Während des dritten Viertels zündeten die Ladies 2, angeführt von Ashley Rose, ein wahres Offensivfeuerwerk. Sie war es, die in der Defense Bälle stealte und vorne erfolgreich einnetzte oder durch Zuckerpässe ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte. Ihrem Run von 10 Punkten in Folge hatten die Gäste nur wenig entgegenzusetzen und so stand es in der 26. Minute bereits 49:33. Man hatte dem Gegner den Zahn gezogen und so war es Ziesemann allein, unterstützt durch 2 Punkte von Pfeifenbring, die dafür sorgte, dass ihr Team nicht komplett unter die Räder geriet.

Mit 56:39 ging man in den letzten Spielabschnitt und machte es für die Zuschauer noch einmal unnötig spannend. Bei einem Stand von 62:53 rief Coach CJ seine Ladies zusammen. Man solle jetzt nicht einbrechen und aufgrund von nachlassender Konzentration den Gegner gewähren lassen. Das Ding solle jetzt nach Hause geholt werden, so die klaren Zielvorgaben. Gesagt, getan! Man zog erneut auf 9 Punkte davon und konnte mit dem Endstand von 66:57 eine erfolgreiche Rückrunde einläuten.

Dieser Sieg war das Geburtstagsgeschenk an Coach CJ, dem wir auf diesem Wege auch noch einmal alles Gute nachträglich wünschen möchten!

Für die Ladies spielten: Aldoboni 2, Böker 5, Diestel 8, Düker 8, Graf 2, Helmstädter 3, Lippert 6, Lommel, Rose 13, Rüskamp 6, Schön 11, Soltani 2.



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