01.12.2014

Die Altbekannten gegen die jungen Wilden - oder auch - Anne gegen Lara.

Am Samstag machten sich die LADIES I auf zum USC Braunschweig. Nun ist der USC nicht irgendeine Mannschaft, sondern das neue Team der ehemaligen DUDES: Patrick Maherr (Assistant Coach) und Elisabeth Lippoldes (C, PF).

USC-Damen und LADIES bei Essen im ivent (Bild P. Maherr)

[cs] Bei der DUDES Trophy setzten sich die LADIES noch äußerst knapp gegen den USC durch. Diese wollten eine Revanche (siehe Einladung zum Spiel) und die DUDES erwarteten bei dieser Auswärtsfahrt einen Sieg. So reisten neun Spielerinnen plus Coach Rose nach Braunschweig und waren guter Dinge. Unabhängig vom Ausgang des Spiels war bereits ein gemeinsames Abendessen im ivent geplant, doch fangen wir vorne an.

Leider war es in der Halle fast genauso kalt wie draußen. Nicht nur die Spielerinnen benötigten ein gutes Warm-up, auch die Bälle mussten warmgespielt werden. Die Ansage vom Coach Rose war klar: „Sie sind jung und schnell, also lasst euch nicht deren Spiel aufdrücken, sondern unser Spiel durchziehen und die Center gut in Scene setzen, um den Größenvorteil auszunutzen.
Gesagt, …, Getan. Die ersten Punkte wurden zwar von oben durch Desiree Izquierdo, Jessica Bockhorst und Claudia Fiedler erzielt. Danach kam jedoch das gewünschte Post Play von Mirjam Milsch und Anne Schön ins Laufen, was wohl der Startschuss zu Annes „26-Punkte-Run“ war. Das erste Viertel endete mit 5:12.
Im zweiten Viertel jagte ein unnötiges Foul das nächste und der USC kämpfte sich fast ausschließlich durch Freiwürfe (14/18 FW) an die LADIES heran. Dabei machte bei Braunschweig Lara Ashour alleine 10 ihrer 24 Punkte. Der USC gewann dieses Viertel mit 16:11 und die Ladies ging mit leichtem Vorsprung beim 21:23 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitansprache war der wichtigste Appell von Coach Rose „NO Fouls!!“ und „let them shoot“.  In der Defense sollte nicht jeder Korbversuch verhindert werden, sondern durch eine gute Helpside-Defense die Angriffe über die Mitte sauber gestoppt werden. Im drittem Viertel wurde der USC nur dreimal an die Linie geschickt, doch dafür gelangen ihnen gleich zwei Dreier (Lara und Elle) und vier Feldkörbe. Coach Rose forderte die LADIES auf weiter so zu spielen, ebenfalls von außen mehr zu schießen und mit mehr Skip-Pässen Löcher in die Zonendefense zu reißen. Anne machte weiterhin einen Korbleger nach dem anderen und die anderen DUDES scorten ebenfalls ausgeglichen. Am Ende des Viertels konnten sich die Hauptstädterinnen über eine bessere Defense, ein knapp gewonnenes Viertel (17:18) und eine kleine Führung von 3 Punkten (38:41) freuen.
Im vierten Viertel zeigten gleich nacheinander Geeske Weber und Claudia, dass sie auch Dreier schießen können. Der Vorsprung wurde auf 9 Punkte ausgebaut und konnte bis zur letzten Minute gehalten werden. Auch eine Auszeit und das anschließende Stop-the-Clock-Spiel brachten die USC-Mädels nicht wieder ins Spiel. Die Anweisungen von Coach Rose waren, zur Belustigung der Bank, eindeutig „rennt weg und lasst euch nicht foulen“. Wirklich geklappt hat das nicht, aber so konnten sich Jessi und Claudia über die getroffenen Freiwürfe freuen. Die LADIES gewannen nicht nur das letzte Viertel (15:22), sondern somit das Spiel 53:63.

Was es zu Essen gab, wird an dieser Stelle nicht berichtet, nur so viel es war ein angenehmer Abend.

Bockhorst  4 (2/2), Ekiz, Fiedler 9 (2/2 FW, 1 3er), Izquierdo 6 (2/4), Lutz, Milsch 6, Schön 26 (2/5), Stevanovic 6 (0/2) Weber  6 (1/2, 1 3er)



01.12.2014

Hellwach zurück auf den 2. Tabellenplatz

Dudes Ladies 2 überraschen den SC Weende Göttingen 2 im ersten Viertel und gewinnen verdient mit 55:44 (32:23)

[fl] Da die Ladies 1 bereits am Samstag spielten, stand am 1. Adventssonntag mal wieder Coach Rose bei den Ladies 2 an der Seitenlinie, CJ übernahm den Posten des Assistant-Coach.

Da man einige Verletzungsausfälle oder Absagen wegen Uni zu beklagen hatte, war man froh, dass 11 Spielerinnen im Kader standen. Auch Jenny Düker, am letzten Wochenende umgeknickt, war wieder an Bord. Sie bildete mit Samira Soltani, Randi Diestel, Nele Rüskamp und Inga Schön die erste Fünf.

Der Sprungball wurde gewonnen und ab da startete man wie die Feuerwehr. 6:0 stand es nach 3 Minuten. Der Gäste-Coach rief bereits in der vierten Minute sein Team zu einer Auszeit zusammen. Doch der Lauf der Gastgeberinnen konnte nicht gestoppt werden... 8:2 nach 5 Minuten, 17:2 nach 7 Minuten und 20:7 nach dem 1. Viertel. Der SC Weende konnte nur staunend zuschauen, wie er förmlich überrannt wurde. Die Ladies 2 spielten ihr Ding und ließen den Gegner zu keiner Zeit gewähren.

Doch im zweiten Viertel ließ die Konzentration etwas nach und die Gäste konnten ihre Angriffe einige Male erfolgreich aus der Mitteldistanz abschließen. Im zweiten Spielabschnitt war es Monieck, die für den SC 8 Punkte verbuchte. Doch Samira Soltani, glanzvoll im Spielaufbau mit Behind-the-back Dribblings und No-look Pässen und treffsicher aus allen Positionen, sorgte für ein gutes Punktepolster. So betrug der Vorsprung zur Halbzeitpause immer noch 9 Zähler (32:23).

Coach Rose, dieses Mal aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs ohne Badelatschen in die Halle gekommen, sah das Momentum auf der Seite ihres Teams und appellierte an alle: „Wenn wir weiterhin wach sind und stark verteidigen, können wir dieses Spiel gewinnen. Da die Zeit zu unseren Gunsten läuft, möchte ich ein organisiertes Set-Play sehen. Insbesondere gegen die Zonenverteidigung möchte ich, dass ihr den Ball auf die Weakside swingt.“

Mitte des dritten Viertels konnte Nele Rüskamp ihr Team durch 2 hintereinander verwandelte Körbe auf einen Vorsprung von 10 Punkten katapultieren, ehe Doernte für 3 traf und auch noch einen 2er versenkte und den SC wieder in Schlagdistanz brachte. Doch auch in dieser Situation behielt man einen kühlen Kopf und zog nach einem Zwischenstand von 41:35 (28. Min.) wieder auf 47:37 davon.

Auch das vierte Viertel konnte sicher über die Zeit gebracht werden, da der SC nur einen seiner 5 Freiwürfe verwandeln konnte. Inga Schön kämpfte wie gewohnt stark unter den Körben und konnte ihrerseits noch 2 mal für die Dudes einnetzen. Neben Soltani bewies Neuzugang Randi Diestel einmal mehr, dass sie eine gute Verstärkung für die Dudes ist und trug sich mit 13 Zählern auf der Scoring-Liste ein.

Filiz Lippert, verletzt ausgefallen, jedoch lautstark an der Trommel aktiv, nach dem Spiel: „Unser Sieg war wieder eine tolle Teamleistung. Ich finde es super, dass die Verantwortung an Spieltagen immer auf mehrere Schultern gleichzeitig verteilt wird. Deshalb sind wir ein schwer auszurechnender Gegner! Ich bin stolz auf mein Team und möchte insbesondere jede einzelne Leistung würdigen, auch von den Spielerinnen, die wenig oder keine Spielzeit erhalten haben. Sie waren heute genauso wichtig für das Team wie unsere Topscorer!“

Am kommenden Samstag begibt sich das Team auf die lange Auswärtsfahrt zum TSV Lamstedt und will einen weiteren Sieg einfahren, um seine Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.

Für die Dudes Ladies 2 spielten: Böker, Diestel 13, Düker 4, Hille, Lommel, Lotz, Meißner 4, Schön I. 10, Soltani 14, Riel 4, Rüskamp 6.



25.11.2014

Ref-Treff No. 06

“better behave if Dudes Refs in town”
Eine kleine Warnung – wenn auch mit einem großen Augenzwinkern gemeint- an alle Vereine die das Glück haben Dudes-Refs in Zukunft zu genießen. Der diesmonatige Ref-Treff beschäftigte sich ausschließlich mit dem Thema „Kommunikation und Verhalten zwischen Spielern – Schiedsrichtern – Trainern“. Ein großes Thema für 2 Stunden, aber umso wichtiger da genau diese Punkte wahre Schwergewichte im Schiedsrichter-Alltag sind. Gleichzeitig aber auch Hauptauslöser für einige Schiris mit „gemischten Gefühlen“ zum Spiel zu fahren.
Genau hier haben wir heute angesetzt, denn jeder kennt mindestens eine Story, ein Vorfall, ein Spiel in dem genau diese Punkte schrecklich schief gegangen sind. So intensiv wie in diesem Ref-Treff wurde nie diskutiert.
Für den Sommer haben wir uns darüber hinaus eigene Ziele gesetzt – ein weiterer Workshop zu diesem Thema wird folgen.
 



25.11.2014

Ref.-Treff No. 05

Die Schiedsrichter der Linden Dudes trafen sich am Dienstag, den 28.10.2014 bereits zum fünften Mal in dem Mentoring-Projekt "Qualifiziert und Engagiert als Schiedsrichter". Diesmal haben wir uns anhand von Videomaterial ausführlich mit den Themen Offensiv-Foul / Defensiv-Foul, unsportlichen Fouls und dem Verhalten rund und das Spielfeld als auch auf dem Feld befasst. "Es macht unheimlich viel Spaß die Szenen in der Gruppe zu diskutieren und am Ende zu einer einheitlichen Bewertung zu kommen" findet der Projektleiter Jan Richter und weiter: "Wir konnten alle gestern etwas aus den Diskussionen mitnehmen, dass wichtigste ist, dass wir uns über aktuelle Entwicklungen Gedanken machen und uns austauschen um uns zu verbessern." Bereits jetzt haben wir schon wieder einige neue Ideen für das nächste Treffen, dass am 25.11.2014 stattfinden soll. Alle Schiedsrichter der Dudes, aber auch sonstige interessierte Vereinsangehörige sind hierzu gerne eingeladen. Bei Interesse wendet euch einfach an Jan.



25.11.2014

Was haben die Dreite und Lebron James gemeinsam?

In einem intensiven Match gegen den SC Langenhagen 3 hält die Siegesserie der dritten Herren an.

[ms] Mit einem deutlich breiteren Kader als beim vorangegangen Auswärtserfolg in Heeßel, welcher nur aufgrund eines galaktisch aufgelegten Alex „Faky Fake“ Münch zustande kam, startete die Dreite in ihr Heimspiel gegen die Jungs von Langenhagen 3. Wie auch schon im Spiel zuvor legte man einen überzeugenden Run zum Start hin und entschied die ersten 5 Minuten vor allem dank der Flügelzange Lauterberg/Melzer mit 10:0 für sich. Anschließend fand auch die Langenhagener Offensive besser ins Spiel, so dass das erste Viertel mit 19:7 an die DUDES ging.

In ähnlicher Manier setzte sich das zweite Viertel fort. Unter der großzügigen Linie der Schiedsrichter entwickelte sich auf dem Weg zum Brett ein körperintensiver, aber nie überharter oder unfairer Schlagabtausch in der Offensive, bei dem die Dreite es besser als die Gäste verstand, den Ball mit aller Konsequenz im gegnerischen Korb unterzubringen. Mit einem komfortablen Zwischenstand von 35:16 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel setzte sich die überzeugende Vorstellung der DUDES fort. Dank eines breiten Scorings konnte der Vorsprung das ganze Viertel über behauptet werden; unter anderem da Alex Münch jetzt auch selbst in die Offensive eingriff, anstatt sich weiterhin zugunsten seiner Teamkollegen zurückzuhalten. Allerdings zeigten sich die Langenhagener immer weniger einverstanden mit der recht großzügigen Linie des Schiedsrichtergespanns und taten dies auch verbal kund. Nach einem „T“ für einen SCL-Spieler musste der Langenhagener Trainer nach zwei „T“s gegen ihn in Folge den DUDES Dome verlassen.

Eine sichere Führung im Rücken, der Gegner kopflos, ohne Unterstützung von der Seitenlinie; einem überzeugenden letzten Viertel der DUDES mit reichlich Punkten stand somit eigentlich nichts im Weg. Aber weit gefehlt. Lediglich 5 magere Pünktchen brachte die Offensive der Dreiten im Schlussviertel zustande. Wenn man dann noch bedenkt, dass diese Punkte komplett von Marcie-DUDE erzielt wurden (einschließlich eines Phantom-Dreiers), welcher bezirksweit sonst nicht gerade als Topscorer bekannt ist, spricht das Bände. Hüllen wir also den Mantel des Schweigens über die Schlussphase dieses Spiels, welches schließlich mit einem 59:40-Erfolg für die Dreite endete und sind nun um eine Erkenntnis reicher: sowohl die DUDES Dreite als auch Lebron James in den 2011er-Playoffs haben kein viertes Viertel. Zumindest dieses Mal.

Es spielten: Johannes Lauterberg 18, Björn Melzer 13, Alex Münch 9, Marcel Schöße 7, Nino Einbeck 5, Martin Warnke 3, Fabian Peters 2, Mario Tietze 2, Tim Seedorf, Alex Koj, Stefan Otto



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