25.11.2014

Was haben die Dreite und Lebron James gemeinsam?

In einem intensiven Match gegen den SC Langenhagen 3 hält die Siegesserie der dritten Herren an.

[ms] Mit einem deutlich breiteren Kader als beim vorangegangen Auswärtserfolg in Heeßel, welcher nur aufgrund eines galaktisch aufgelegten Alex „Faky Fake“ Münch zustande kam, startete die Dreite in ihr Heimspiel gegen die Jungs von Langenhagen 3. Wie auch schon im Spiel zuvor legte man einen überzeugenden Run zum Start hin und entschied die ersten 5 Minuten vor allem dank der Flügelzange Lauterberg/Melzer mit 10:0 für sich. Anschließend fand auch die Langenhagener Offensive besser ins Spiel, so dass das erste Viertel mit 19:7 an die DUDES ging.

In ähnlicher Manier setzte sich das zweite Viertel fort. Unter der großzügigen Linie der Schiedsrichter entwickelte sich auf dem Weg zum Brett ein körperintensiver, aber nie überharter oder unfairer Schlagabtausch in der Offensive, bei dem die Dreite es besser als die Gäste verstand, den Ball mit aller Konsequenz im gegnerischen Korb unterzubringen. Mit einem komfortablen Zwischenstand von 35:16 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel setzte sich die überzeugende Vorstellung der DUDES fort. Dank eines breiten Scorings konnte der Vorsprung das ganze Viertel über behauptet werden; unter anderem da Alex Münch jetzt auch selbst in die Offensive eingriff, anstatt sich weiterhin zugunsten seiner Teamkollegen zurückzuhalten. Allerdings zeigten sich die Langenhagener immer weniger einverstanden mit der recht großzügigen Linie des Schiedsrichtergespanns und taten dies auch verbal kund. Nach einem „T“ für einen SCL-Spieler musste der Langenhagener Trainer nach zwei „T“s gegen ihn in Folge den DUDES Dome verlassen.

Eine sichere Führung im Rücken, der Gegner kopflos, ohne Unterstützung von der Seitenlinie; einem überzeugenden letzten Viertel der DUDES mit reichlich Punkten stand somit eigentlich nichts im Weg. Aber weit gefehlt. Lediglich 5 magere Pünktchen brachte die Offensive der Dreiten im Schlussviertel zustande. Wenn man dann noch bedenkt, dass diese Punkte komplett von Marcie-DUDE erzielt wurden (einschließlich eines Phantom-Dreiers), welcher bezirksweit sonst nicht gerade als Topscorer bekannt ist, spricht das Bände. Hüllen wir also den Mantel des Schweigens über die Schlussphase dieses Spiels, welches schließlich mit einem 59:40-Erfolg für die Dreite endete und sind nun um eine Erkenntnis reicher: sowohl die DUDES Dreite als auch Lebron James in den 2011er-Playoffs haben kein viertes Viertel. Zumindest dieses Mal.

Es spielten: Johannes Lauterberg 18, Björn Melzer 13, Alex Münch 9, Marcel Schöße 7, Nino Einbeck 5, Martin Warnke 3, Fabian Peters 2, Mario Tietze 2, Tim Seedorf, Alex Koj, Stefan Otto



24.11.2014

Overtime erzwungen -und verloren!

Ladies 2 verlieren nach Verlängerung gegen LBG Salgitter 58:54 (20:22).

[fl] Am vergangenen Samstag waren die Ladies 2 beim Tabellensechsten LBG Salzgitter zu Gast. Mit 2 Siegen in Folge war man mit viel Selbstvertrauen und Motivation angereist. Man wusste, dass die LBG gegen den SC Osterwieck, den man selbst die Woche zuvor durch eine tolle Leistung mit einem 30-Punkte Polster nach Hause geschickt hatte, verloren hatte und rechnete sich reelle Chancen auf einen Sieg aus. Doch es sollte anders kommen. Zu keinem Zeitpunkt gelang es den Ladies sich abzusetzen oder einen geringen Punktevorsprung zu verwalten. Stattdessen lief man über die gesamte Zeit einem Rückstand hinterher und konnte lediglich eine Overtime erzwingen. Hier agierte man zu nervös und verlor. Aber erst einmal ganz von vorne...

Jenny Düker, Viktoria Graf, Randi Diestel, Greta Riel und Alena Eichler starteten in die Partie und konnten durch tolles Zusammenspiel einen Vorsprung von 8:2 in der 6. Minute erarbeiten. Kleinschmidt und Hoth, die Aufbauspielerin der Gäste, die die Verteidigung der Dudes im weiteren Spielverlauf auf eine harte Probe stellen sollte, konnten jeweils auch noch 2 mal erfolgreich einnetzen. Somit endete das 1.Viertel mit 10:12.

Im 2.Viertel geriet man in der 13.Minute ins Hintertreffen. Erneut war es Hoth, die ein ums andere Mal per Fastbreak nach Steal verwandeln konnte. Die Ladies kämpften jedoch weiter und blieben der LBG auf den Fersen. Samira Soltani konnte für ihr Team noch einen Vorsprung rausholen, mit dem man sich in die Kabine verabschiedete (20:22). Bereits zur Halbzeit ließen die Ladies wieder einfache Chancen von der Freiwurflinie liegen. 7 Versuche konnten in keinen einzigen Punkt umgewandelt werden (!).

Coach CJ hatte den Knackpunkt des Spiels auch längst erkannt und stellte seine Defense um. Es galt die One-Woman Show zu stoppen und dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen, war man sich doch sicher, dass in der Offense noch mehr drin war.

Doch auch im 3.Viertel konnte die Aufbauspielerin der Gäste, obwohl es teilweise gelang, ihre Kreise einzuengen, 11 Punkte für ihr Team markieren. Da der Rest der LBG außerordentlich blass blieb, wollte man noch eine Schippe drauflegen, um ihnen endgültig den Zahn zu ziehen. Man wusste schließlich, wer für die Punkteausbeute verantwortlich war. Aber auch offensiv schlichen sich viele Fehler ein. Pässe wurden ungenau gespielt, rutschten aus den Fingern oder kamen erst gar nicht an, da sie vom Gegner abgefangen wurden. Zwischenzeitlich lief man einem Rückstand von 7 Punkten hinterher. Dieser konnte jedoch zum Ende des 3.Viertels auf 38:34 geschmälert werden.

Randi Diestel, mit der Bewachung der gegnerischen Hoth betraut, machte ihren Job sehr gut und riss alle in der Defense mit. Und auch vorne lief es nun wieder rund. Durch 8 Punkte in Folge konnte man den 4-Punkte Rückstand in einen 4-Punkte Vorsprung zum 42:38 in der 36.Minute verwandeln. Anstatt diesen clever zu verwalten, lagen die Nerven bei den Dudes Ladies blank. Kurz zuvor war Aufbauspielerin Jenny Düker mit dem Fuß umgeknickt und musste verletzt ausgewechselt werden. Liebe Jenny, wir wünschen dir an dieser Stelle gute Besserung und einen schnellen Heilungsprozess, denn wir brauchen dich!!!! Man produzierte Turnovers am laufenden Band und eine Reihe von (zum Teil unforced) Errors ereignete sich. Unnötige Schrittfehler, Bälle, die man sich auf den eigenen Fuß dribbelte... Es war der Wurm drin und so markierte man in den letzten 4 Minuten nur noch magere 2 Punkte. Auf der Gegenseite nutzten die Gegner die Verunsicherung ihrer Gäste und erhöhten ihrerseits Punkt um Punkt, was in einem erfolgreichen 3-Punkt-Wurf zum Ausgleich in der 40. Minute gipfelte. Die Schützin hatte im Angriff darauf auch noch die Chance durch Freiwürfe zu erhöhen. Doch sie zeigte Nerven, genau wie die Dudes in ihrem letzten Angriff, die keinen erfolgreichen Korbabschluss erzielen konnten. Beim Stand von 48:48 ging es also in die Overtime.

Coach CJ versuchte die nervösen Spielerinnen zu beruhigen, indem er seine Ladies daran erinnerte, dass es nun wieder 0:0 stand und man das Ding nach Hause holen könne, wenn man genauso konzentriert in die Partie startete wie in der 1. Spielminute.

Dies gelang jedoch leider nicht, da erneut viele Turnover produziert wurden, die von der LBG konsequent bestraft wurden. So waren die Gastgeber in der 42. Minute bereits mit 57:49 davongezogen und gerieten auch nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Mit einem Endstand von 58:54, den man sich selbst zuzuschreiben hatte, verabschiedete man sich aus der Halle. Erneut erschreckend war die Freiwurfquote von 35% (8/23 FW).

Für die Ladies 2 spielten: Böker, Diestel 9, Düker 2, Eichler 8, Graf 6, Hille 2, Lippert 7, Lotz 1, Riel 9, Rüskamp 2, Schön 4, Soltani 4.



24.11.2014

Mit Ach und Krach zum Sieg gezittert …

… haben sich die LINDEN DUDES LADIES I beim 54:53 Erfolg gegen BG ´74 GÖTTINGEN am Samstagabend im von groß und klein besuchten DUDES DOME.

Kleiner Support ganz groß. (Bild Marco Lutz)

[gw] Mit dem Willen auch das dritte Heimspiel (der LADIES I in der Saison und der DUDES am Tag) mit einem rosa Bogen zu vollenden, starteten die LADIES motiviert in das Spiel. Das gestaltete sich von Beginn an temporeich und die DUDES konnten mit dem äußerst jungen Team der Göttinger dank einer erstmaligen Vollbesetzung mithalten. Coach Roses Ansage, nicht das Spiel der Gegner (also Tempobasketball) anzunehmen, sondern das eigene Spiel zu spielen (die Systeme durchzulaufen), wurde in den ersten beiden Vierteln zunächst umgesetzt. Durch einen frühen Dreier von Claudia Fiedler und einer motivierten Verteidigung konnten die LADIES in Führung gehen und durch einen weiteren Dreier von Claudia Graber das erste Viertel mit einem 14:9 Pölsterchen beenden.

Das zweite Viertel erwies sich als lowscoring Abschnitt (8:6), unter dem Korb war es immer wieder Kirsten Hoffmeyer, die den flinken Göttingern die Rebounds abrang. Den DUDES gelang es trotzdem nicht, die Führung deutlich auszubauen. Vorne fiel leider einfach nicht viel rein (Glück gehabt, dass es bei den Gegnern ähnlich aussah …), sodass es mit einer knappen Sieben-Punkte-Führung in die Halbzeit ging (22:15).
Das Zitat aus dem letzten Spielbericht (gegen BTB Oldenburg): „Mit der Ansage wieder bei 0:0 anzufangen und dieses Spiel mit +20 nach Hause zu bringen, startete man voll motiviert in die zweite Hälfte.“ wurde auch gegen Göttingen als Ziel ausgerufen. Die Führung sollte weiter ausgebaut werden und der Sieg locker flockig nach Hause geholt werden …

Die Schützlinge von Coach Rose knüpften jedoch leider eher an die letzten Spiele an und das dritte Viertel wurde komplett verschlafen. Durch Turnover und vorbeisegelnde Schüsse schrumpfte der Vorsprung Punkt um Punkt. Zusätzlich erlaubte die nun fast vollständig zusammengebrochene Defense den Göttingern das Scoren. Dieses Geschenk nahmen die BG-Mädels gerne an und gingen zum Ende des dritten Viertels mit 35:34 in Führung.

Nun folgte ein zerfahrenes viertes Viertel, in welchem die Führung hin und her wechselte. Die Göttinger gerieten allerdings früher in Foultrouble. Die darauffolgenden Freiwürfe verwandelten die DUDES viel zu selten (4/10) und auch das Kampfgericht, sowie die Schiedsrichter haben sich von den vielen Wechseln anstecken lassen und verzeichneten 2/2 Freiwürfen auf der falschen Seite. Auf Lindener Seite war es jetzt vor allem Miri Gutting, die 8 ihrer 9 Punkte in diesem Abschnitt erzielte und damit das Team weiter vorantrieb.
Nach einer kurzzeitigen 47:43-Führung in der 36. Minute schien der Sieg in greifbarer Nähe. Einen knappen Abstand von drei Punkten hielten die LADIES bis zum 52:49 in der 40. Minute aufrecht. Doch die unbekümmerten Göttinger zeigten nun Nervenstärke und verwandelten zwei Freiwürfe, sowie einen Schuss zur knappen 52:53-Führung. Knapp 30 Sekunden vor Schluss war es Claudia Fiedler mit ihrem unbändigen Willen zum Sieg und dem kompromisslosen Zug zum Korb, der nur durch ein Foul zu stoppen war. Den für manchen undankbaren Job an der Freiwürflinie erledigte sie routiniert zum 54:53.
Jedoch war das Spiel noch nicht zu Ende. Der letzte Angriff für die BG-Mädels erstreckte sich wie eine Ewigkeit. Die Dudes verteidigten eng, die Göttinger passten durch ihre Reihen bis der Ball zu ihrer Topscorerin Merle Wiehl kam. Der Blockversuch von der Seite verhinderte, dass der Wurf das Ziel finden konnte, eröffnete den Göttingern gerade einmal drei Sekunden vor Schluss die Chance, das Match durch zwei Freiwürfe für sich zu entscheiden. Zum Glück für die LADIES verfehlte auch diese das Ziel. Die DUDES schnappten sich den Rebound und hielten den Sieg fest.

Das Publikum erwachte aus seiner Angststarre, wischte sich die Schweißtropfen von der Stirn und feierte jubelnd den Sieg mit den Mädels!

Gutting (9), Weber (5), Lutz, Graber (3), Izquierdo (4), Bockhorst, Ekiz, Schön (2), Hoffmeyer (8), Stevanovic (2), Milsch (6) und Fiedler (15)



23.11.2014

U10 mit spannendem zweiten Saisonsieg

[gw] Die mit sieben Spielern beinahe komplett angetretenen Minidudes konnten gegen den SC Langenhagen zwar die ersten Zähler verbuchen, zeigten sich dann jedoch in der Defense etwas verschlafen und gerieten schnell in einen 4:10-Rückstand.

Die U10 gab jedoch nicht auf, passte in der Defense besser auf und zeigte starke Offensivaktionen, sodass das Spiel sich im zweiten Viertel relativ ausgeglichen gestaltete. Die Minidudes schafften es jedoch nicht, die Führung zu erringen. Mit einem 20:24 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kämpfte vor allem Jerome, der in diesem Abschnitt 10 von 12 Dudes-Punkten erzielte, die Lindener Kids zur zeitweiligen Führung (30:28). Durch die schwache Reboundausbeute und dadurch leicht zugelassene Fastbreaks der Langenhagener stand es jedoch am Ende des Viertels wieder 32:36.

Coach Geeske Weber appellierte an den Siegeswillen der Dudes, Rebounds sollten gefangen und der Ball festgehalten werden. Zunächst gestaltete sich jedoch auch das vierte Viertel ausgesprochen spannend, die Führung wechselte beinahe minütlich. Ab der 37. Minute machten die Minidudes jedoch durch einen 11:2-Run endlich den Sack zu und konnten den rosa Bogen für sich sichern.

Besonders schön ist, dass die Minidudes immer mehr Spielverständnis zeigen und ihre Mitspieler immer öfter durch gute Pässe in Szene setzen, statt kopflos gegen drei Gegenspieler zu dribbeln. Bis zum nächsten Spiel (6.12.2014, 15:00 im Dudesdome) soll noch weiter an der Defensezuordnung gearbeitet werden, damit dann hoffentlich auch gegen Lindhorst ein gutes Spiel gezeigt werden kann.



18.11.2014

DUDES II überrennen Neustadt

Während andere DUDES sonntags um 12 Uhr, einen Spaziergang nach dem Frühstück machen, wurde der Ausflug der DUDES II etwas anstrengender.  

Der Gegner aus Neustadt wollte mit den Sieg-Plänen der DUDES nichts zu tun haben. So zeichnete sich das erste Viertel hauptsächlich durch Fehlwürfe und viel sportlichen Kontakt ohne Pfiff aus. Zum Ende stand es ausgeglichen 16:16.
Von dem Gerede auf dem Feld wollten sich die DUDES nicht unterkriegen lassen und intensivierten die TEAM-Defense zu Beginn des zweiten Viertels. Endlich fanden sie Möglichkeiten, das früher in der Oberliga/Regionalliga spielende Duo Schöneberg / Buuk zu stoppen und auf der anderen Seite mit guten, teilweise zuckerigen Pässen die Neustädter schwindelig zu spielen.

Eine zehn-Punkte-Führung zur Mitte des Viertels war die Folge. Einen wichtigen Teil hatten sie dabei jedoch vergessen: das Viertel stark zu beenden.

Jetzt kam Neustadt auf und die DUDES trafen einfach nichts. Dieser Run der Neustädter brachte sie erst auf vier heran, nur um kurz nach der Halbzeit mit einem Dreier auf einen Punkt zu verkürzen.


Nun schlug jedoch die Stunde der DUDES! Ein 21:0-Lauf sollte für die Vorentscheidung sorgen. Hier trumpfte vor allem Timmä auf, der ein ums andere Mal dem Aufbauspieler den Ball an der Mittellinie wegnahm und per einfachem Korbleger vollstreckte. Zudem fand er regelmäßig seine Mitspieler, insbesondere den Butcher, in Schussposition. So in Szene gesetzt konnte der DUDES-Center viermal AND-1 scoren und etliche weitere Male an die Linie wandern. Die DUDES spielten es nun konzentriert zu Ende und konnten den Vorsprung noch weiter ausbauen. Endstand: 56:83.

Für die Zweitste spielten:
Watzlawczyk 12 Punkte, 1/2 FW, 1 3er; Ataman 10 Punkte, 1/2 FW, 1 3er; Fischer; Lutz 15 Punkte, 2/4 FW, 1 3er; Jonah 5 Punkte, 1 3er; Trubjanski 9 Punkte,  1/4 FW; Lübow 2 Punkte; Oestmann 13 Punkte,  4/6 FW und Quentin 17 Punkte,  9/12 FW.

Topscorer auf Seiten der Neustädter:
Schöneberg 23 Punkte, Josewitz 13 Punkte, Buuk 11 Punkte



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