01.12.2014

Oh Du Fröhliche....

Wie fängt man an, ohne das Ergebnis vorweg zu nehmen?

[mt] Man beschäftigt sich mit den wichtigen Randnotizen des ansonsten so harten Basketballgeschäfts. Denn neben dem Hauen und Stechen und all den intriganten Winkelzügen, wie man sie alltäglich auf und am Platz wahrnehmen muss, gibt es auch eine warme, eine menschliche, eine fast angenehme Seite.

Völlig überraschend erkennt der Spieler plötzlich, dass in dem durchtrainierten Supersportler neben ihm, mit dem er die stakkatoartig gebrüllten Anweisungen des Trainers umzusetzen versucht, mehr steckt als nur ein Gehilfe zum eigenen Korberfolg. Mehr als nur eine Passstation. Viel mehr noch als nur ein Erfüllungsgehilfe auf dem Weg zum MVP. Vielleicht sogar ein eigenes Individuum, vielleicht sogar ein Mensch...

Und wenn man ganz leise ist, dabei tief in sich hinein hört und die Stille und Besinnlichkeit der Vorweihnachtszeit auf sich wirken läßt -mit all der vom Plätzchengeruch geschwängerten Luft und dem Glühweinduft- Eine Zeit, da wir den schnöden Mammon anbeten, anstatt das bzw. den wirklich Anbetungswürdige(n) wahrzunehmen.

Dann erkennt man vielleicht sogar, dass man sich schon länger mit einem ganz besonderen Menschen umgibt. Lange Zeit lebte er unter uns wie einer von uns. Ohne Allüren, ohne Pathos. Und scheinbar ganz bewußt ohne Leistung. Bescheiden wollte er immer andere glänzen lassen. Doch nun offenbarte er sich den Massen und machte den normalen Menschen, der uns bekannt war, zum Übermenschen. Zu einer Maschine auf dem Platz, einem Dominator am Brett, zum King of the Ring in der sonst doch recht trostlosen Basketballregion Hannover. Er ist das Licht Niedersachsen, der Retter der Jungfrauen, der Mann, der immer kann. Der Fels in der Brandung der LINDEN DUDES und Idol all seiner Mitspieler. Meine Damen und Herren:

Huldigen Sie Herrn Alex "Fakie-Fake" Münch.

Das Spiel gegen Lehrte wurde übrigens 75:56 gewonnen.

Es spielten: Münch 4 Punkte, aber Triple-Double mit Assists, Rebounds und Blocks und 100% Freiwürfe, Melzer nur 14 Punkte(2 3er), Einbeck nur 9 Punkte und 1/4 FW, Seedorf auch nur 2 Punkte und 0/1 FW, Warnke -, Lauterberg ebenfalls nur 15 Punkte und lächerliche 4/10 FW bei nur einem 3er, Tietze auch nur 26 Punkte und 6/11 FW, Schöße immerhin 4 Punkte und letztlich Peters 1 Punkt bei 2 Freiwürfen.



01.12.2014

Die Altbekannten gegen die jungen Wilden - oder auch - Anne gegen Lara.

Am Samstag machten sich die LADIES I auf zum USC Braunschweig. Nun ist der USC nicht irgendeine Mannschaft, sondern das neue Team der ehemaligen DUDES: Patrick Maherr (Assistant Coach) und Elisabeth Lippoldes (C, PF).

USC-Damen und LADIES bei Essen im ivent (Bild P. Maherr)

[cs] Bei der DUDES Trophy setzten sich die LADIES noch äußerst knapp gegen den USC durch. Diese wollten eine Revanche (siehe Einladung zum Spiel) und die DUDES erwarteten bei dieser Auswärtsfahrt einen Sieg. So reisten neun Spielerinnen plus Coach Rose nach Braunschweig und waren guter Dinge. Unabhängig vom Ausgang des Spiels war bereits ein gemeinsames Abendessen im ivent geplant, doch fangen wir vorne an.

Leider war es in der Halle fast genauso kalt wie draußen. Nicht nur die Spielerinnen benötigten ein gutes Warm-up, auch die Bälle mussten warmgespielt werden. Die Ansage vom Coach Rose war klar: „Sie sind jung und schnell, also lasst euch nicht deren Spiel aufdrücken, sondern unser Spiel durchziehen und die Center gut in Scene setzen, um den Größenvorteil auszunutzen.
Gesagt, …, Getan. Die ersten Punkte wurden zwar von oben durch Desiree Izquierdo, Jessica Bockhorst und Claudia Fiedler erzielt. Danach kam jedoch das gewünschte Post Play von Mirjam Milsch und Anne Schön ins Laufen, was wohl der Startschuss zu Annes „26-Punkte-Run“ war. Das erste Viertel endete mit 5:12.
Im zweiten Viertel jagte ein unnötiges Foul das nächste und der USC kämpfte sich fast ausschließlich durch Freiwürfe (14/18 FW) an die LADIES heran. Dabei machte bei Braunschweig Lara Ashour alleine 10 ihrer 24 Punkte. Der USC gewann dieses Viertel mit 16:11 und die Ladies ging mit leichtem Vorsprung beim 21:23 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitansprache war der wichtigste Appell von Coach Rose „NO Fouls!!“ und „let them shoot“.  In der Defense sollte nicht jeder Korbversuch verhindert werden, sondern durch eine gute Helpside-Defense die Angriffe über die Mitte sauber gestoppt werden. Im drittem Viertel wurde der USC nur dreimal an die Linie geschickt, doch dafür gelangen ihnen gleich zwei Dreier (Lara und Elle) und vier Feldkörbe. Coach Rose forderte die LADIES auf weiter so zu spielen, ebenfalls von außen mehr zu schießen und mit mehr Skip-Pässen Löcher in die Zonendefense zu reißen. Anne machte weiterhin einen Korbleger nach dem anderen und die anderen DUDES scorten ebenfalls ausgeglichen. Am Ende des Viertels konnten sich die Hauptstädterinnen über eine bessere Defense, ein knapp gewonnenes Viertel (17:18) und eine kleine Führung von 3 Punkten (38:41) freuen.
Im vierten Viertel zeigten gleich nacheinander Geeske Weber und Claudia, dass sie auch Dreier schießen können. Der Vorsprung wurde auf 9 Punkte ausgebaut und konnte bis zur letzten Minute gehalten werden. Auch eine Auszeit und das anschließende Stop-the-Clock-Spiel brachten die USC-Mädels nicht wieder ins Spiel. Die Anweisungen von Coach Rose waren, zur Belustigung der Bank, eindeutig „rennt weg und lasst euch nicht foulen“. Wirklich geklappt hat das nicht, aber so konnten sich Jessi und Claudia über die getroffenen Freiwürfe freuen. Die LADIES gewannen nicht nur das letzte Viertel (15:22), sondern somit das Spiel 53:63.

Was es zu Essen gab, wird an dieser Stelle nicht berichtet, nur so viel es war ein angenehmer Abend.

Bockhorst  4 (2/2), Ekiz, Fiedler 9 (2/2 FW, 1 3er), Izquierdo 6 (2/4), Lutz, Milsch 6, Schön 26 (2/5), Stevanovic 6 (0/2) Weber  6 (1/2, 1 3er)



01.12.2014

Hellwach zurück auf den 2. Tabellenplatz

Dudes Ladies 2 überraschen den SC Weende Göttingen 2 im ersten Viertel und gewinnen verdient mit 55:44 (32:23)

[fl] Da die Ladies 1 bereits am Samstag spielten, stand am 1. Adventssonntag mal wieder Coach Rose bei den Ladies 2 an der Seitenlinie, CJ übernahm den Posten des Assistant-Coach.

Da man einige Verletzungsausfälle oder Absagen wegen Uni zu beklagen hatte, war man froh, dass 11 Spielerinnen im Kader standen. Auch Jenny Düker, am letzten Wochenende umgeknickt, war wieder an Bord. Sie bildete mit Samira Soltani, Randi Diestel, Nele Rüskamp und Inga Schön die erste Fünf.

Der Sprungball wurde gewonnen und ab da startete man wie die Feuerwehr. 6:0 stand es nach 3 Minuten. Der Gäste-Coach rief bereits in der vierten Minute sein Team zu einer Auszeit zusammen. Doch der Lauf der Gastgeberinnen konnte nicht gestoppt werden... 8:2 nach 5 Minuten, 17:2 nach 7 Minuten und 20:7 nach dem 1. Viertel. Der SC Weende konnte nur staunend zuschauen, wie er förmlich überrannt wurde. Die Ladies 2 spielten ihr Ding und ließen den Gegner zu keiner Zeit gewähren.

Doch im zweiten Viertel ließ die Konzentration etwas nach und die Gäste konnten ihre Angriffe einige Male erfolgreich aus der Mitteldistanz abschließen. Im zweiten Spielabschnitt war es Monieck, die für den SC 8 Punkte verbuchte. Doch Samira Soltani, glanzvoll im Spielaufbau mit Behind-the-back Dribblings und No-look Pässen und treffsicher aus allen Positionen, sorgte für ein gutes Punktepolster. So betrug der Vorsprung zur Halbzeitpause immer noch 9 Zähler (32:23).

Coach Rose, dieses Mal aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs ohne Badelatschen in die Halle gekommen, sah das Momentum auf der Seite ihres Teams und appellierte an alle: „Wenn wir weiterhin wach sind und stark verteidigen, können wir dieses Spiel gewinnen. Da die Zeit zu unseren Gunsten läuft, möchte ich ein organisiertes Set-Play sehen. Insbesondere gegen die Zonenverteidigung möchte ich, dass ihr den Ball auf die Weakside swingt.“

Mitte des dritten Viertels konnte Nele Rüskamp ihr Team durch 2 hintereinander verwandelte Körbe auf einen Vorsprung von 10 Punkten katapultieren, ehe Doernte für 3 traf und auch noch einen 2er versenkte und den SC wieder in Schlagdistanz brachte. Doch auch in dieser Situation behielt man einen kühlen Kopf und zog nach einem Zwischenstand von 41:35 (28. Min.) wieder auf 47:37 davon.

Auch das vierte Viertel konnte sicher über die Zeit gebracht werden, da der SC nur einen seiner 5 Freiwürfe verwandeln konnte. Inga Schön kämpfte wie gewohnt stark unter den Körben und konnte ihrerseits noch 2 mal für die Dudes einnetzen. Neben Soltani bewies Neuzugang Randi Diestel einmal mehr, dass sie eine gute Verstärkung für die Dudes ist und trug sich mit 13 Zählern auf der Scoring-Liste ein.

Filiz Lippert, verletzt ausgefallen, jedoch lautstark an der Trommel aktiv, nach dem Spiel: „Unser Sieg war wieder eine tolle Teamleistung. Ich finde es super, dass die Verantwortung an Spieltagen immer auf mehrere Schultern gleichzeitig verteilt wird. Deshalb sind wir ein schwer auszurechnender Gegner! Ich bin stolz auf mein Team und möchte insbesondere jede einzelne Leistung würdigen, auch von den Spielerinnen, die wenig oder keine Spielzeit erhalten haben. Sie waren heute genauso wichtig für das Team wie unsere Topscorer!“

Am kommenden Samstag begibt sich das Team auf die lange Auswärtsfahrt zum TSV Lamstedt und will einen weiteren Sieg einfahren, um seine Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.

Für die Dudes Ladies 2 spielten: Böker, Diestel 13, Düker 4, Hille, Lommel, Lotz, Meißner 4, Schön I. 10, Soltani 14, Riel 4, Rüskamp 6.



25.11.2014

Ref-Treff No. 06

“better behave if Dudes Refs in town”
Eine kleine Warnung – wenn auch mit einem großen Augenzwinkern gemeint- an alle Vereine die das Glück haben Dudes-Refs in Zukunft zu genießen. Der diesmonatige Ref-Treff beschäftigte sich ausschließlich mit dem Thema „Kommunikation und Verhalten zwischen Spielern – Schiedsrichtern – Trainern“. Ein großes Thema für 2 Stunden, aber umso wichtiger da genau diese Punkte wahre Schwergewichte im Schiedsrichter-Alltag sind. Gleichzeitig aber auch Hauptauslöser für einige Schiris mit „gemischten Gefühlen“ zum Spiel zu fahren.
Genau hier haben wir heute angesetzt, denn jeder kennt mindestens eine Story, ein Vorfall, ein Spiel in dem genau diese Punkte schrecklich schief gegangen sind. So intensiv wie in diesem Ref-Treff wurde nie diskutiert.
Für den Sommer haben wir uns darüber hinaus eigene Ziele gesetzt – ein weiterer Workshop zu diesem Thema wird folgen.
 



25.11.2014

Ref.-Treff No. 05

Die Schiedsrichter der Linden Dudes trafen sich am Dienstag, den 28.10.2014 bereits zum fünften Mal in dem Mentoring-Projekt "Qualifiziert und Engagiert als Schiedsrichter". Diesmal haben wir uns anhand von Videomaterial ausführlich mit den Themen Offensiv-Foul / Defensiv-Foul, unsportlichen Fouls und dem Verhalten rund und das Spielfeld als auch auf dem Feld befasst. "Es macht unheimlich viel Spaß die Szenen in der Gruppe zu diskutieren und am Ende zu einer einheitlichen Bewertung zu kommen" findet der Projektleiter Jan Richter und weiter: "Wir konnten alle gestern etwas aus den Diskussionen mitnehmen, dass wichtigste ist, dass wir uns über aktuelle Entwicklungen Gedanken machen und uns austauschen um uns zu verbessern." Bereits jetzt haben wir schon wieder einige neue Ideen für das nächste Treffen, dass am 25.11.2014 stattfinden soll. Alle Schiedsrichter der Dudes, aber auch sonstige interessierte Vereinsangehörige sind hierzu gerne eingeladen. Bei Interesse wendet euch einfach an Jan.



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