20.10.2014

Eine eindeutige Angelegenheit

Die erste Herren der DUDES sorgte am vergangenen Samstag für einen denkwürdigen Abend.

[ss]Gab es in der Woche zuvor noch den Krimi gegen Grasdorf zu bewundern, so dachte sich die Mannschaft: Das wollen wir den Fans nicht noch einmal zumuten, wir machen nun eine klare Sache! 

Zu Gast im heimischen DUDES-Dome war der Aufsteiger aus Celle. Eine Mannschaft, vor der vorm Spiel gewarnt wurde. Aber vor allem auch eine Mannschaft, die letzten Spieltag überraschend deutlich den VFL Hameln besiegt hatte. Die Gegner kamen mit einer dezimierten Mannschaft (nur 7 Spieler)  in Hannover an und man merkte von Beginn an, dass viele Leistungsträger nicht mit an Bord waren.

Coach Oestmann musste in diesem Spiel auch auf 6 seiner Spieler verzichten (3 Verletzte, 2 Arbeitsbienen und 1 Urlauber). Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch, denn es waren immer noch 9 verdammt heiße DUDES auf dem Parkett.

Der Spielbeginn ließ zu wünschen übrig. Zwar dominierte man das Spiel in allen Belangen, dennoch benötigte man einige Zeit, ehe der Ball durch die Reuse fiel. Danach lief es flüssiger: Man konnte die Angriffe getrost zu Ende spielen (man fand IMMER den freien Mann), in der Defensive ließ man nichts zu: man zwang den Gegner zu wilden Würfen und zu vielen Turnovers (wobei die fiese Schrittfehler-Regel den Gegnern auch viel Spielfluss nahm). So sollte es auch nicht verwundern, dass das erste Viertel dominant mit 17:6 gewonnen wurde.

Die Gegner ließen jeglichen Spielfluss vermissen (auch das Angriffs- und Verteidigungssystem konnte schnell von Coach Oestmann enttarnt werden), sodass die DUDES auch weiterhin Lust auf munteres Scheibenschießen bekamen. Zur Halbzeit stand ein 46:13 auf der Anzeigetafel.

Das Spiel war bereits zu diesem Zeitpunkt gelaufen. Der Gegner hatte nicht mehr die Kraft etwas entgegenzusetzen, und so wurde die ganze Sache extrem deutlich mit einem 95:25 beendet.

Festzuhalten ist: Alles! Eine richtig starkes Spiel. Ganz besonders die Konzentration, der Teamgeist (jeder Spieler hat mindestens 4 Punkte erzielt) und die Fairness (nur 5 Fouls bei einem Schiedsrichter-Prüfungsspiel; erstaunlicherweise haben die DUDES sogar mehr 3er erzielt (6) als Fouls kassiert).

Nicht so gut war: Das man die 100 nicht geknackt hat, denn das wäre wahrlich drin gewesen.

In diesem Sinne verabschiedet sich die 1. Herren der DUDES in die Herbstferien. Das nächste Spiel ist am 29.11. beim Absteiger in Ronnenberg.

Für die DUDES spielten: Ette (18, 2 Dreier), Felgentreu (8), Hamann (11), Klein (4), Kunze (10), Küter (6), Möller (6), Rosenbrock (20, 2 Dreier),  Schott (12, 2 Dreier)

Hier gibt es auch noch bewegte Bilder vom Spiel.



20.10.2014

Auch die U12 gewinnt…gegen sich selbst

[ms] Sonntag um kurz vor 12 im sonnigen DUDES Dome: die Zuschauerbänke sind mit Fans und stolzen Eltern besetzt, das Kuchenbuffet ist reichhaltigst gefüllt, die Schiedsrichterin ist bereit und die Mini-DUDES sind heiß darauf, es den DUDES von der U10 nachzumachen, welche am Vortag einen Sieg eingefahren hatten.

Alles war bereit, nur eine Sache fehlte leider: der Gegner. Das Team aus Großburgwedel ließ sich leider nicht blicken und konnte auch auf anderen Wegen nicht kontaktiert werden. Was macht man also mit 10 kleinen baskteballhungrigen Menschen? Man bildet einfach 2 Teams und lässt sie unter Wettkampfbedingungen gegeneinander antreten. So entwickelte sich über eine Halbzeit ein munteres Spielchen, bei welchen sich dunkel gegen hell mit 24:18 durchsetzte.

So machte man doch noch das Beste aus der Situation: die Kids und Eltern hatten jede Menge Spaß, und die Coaches Daniel und CJ konnten aus diesem Test noch den ein oder anderen Erkenntnisgewinn ziehen.



20.10.2014

Auf dem Boden der Tatsachen….

….gelandet sind die DUDES LADIES I am Samstag beim Auswärtsspiel in Osnabrück. Mit einer mittelmäßigen Leistung gab es nichts zu holen bei den gut aufgelegten Panthers, außer Erfahrung und ein paar Erkenntnissen.

[CF] Angereist mit 9 Spielerinnen (ohne Schwartz, Stevanovic, Wienert und Zauner) starteten die LADIES mit Weber, Bockhorst, Milsch, Schön und Fiedler in die Partie. Während die Gastgeberinnen hauptsächlich durch Fastbreaks oder am Brett punkteten, erzielten die DUDES ihre Punkte eher durch Einzelaktionen. Zudem taten sich die Damen aus Hannover mit der Fullcourtdefense der Gegnerinnen schwer und fanden überhaupt nicht ins Spiel. Dennoch konnte das erste Viertel ausgeglichen gestaltet werden. Doch das Wurfglück stand am Samstag auf Osnabrücker Seite und so endete es mit einem OSC Buzzer-Beater zum 16:16.

Im 2. Viertel überzeugten nun die jungen, mit 2.-Bundesliga-Spielerinnen ausgestatteten Gastgeberinnen durch Tempobasketball und Teamplay. Einzig Geeske Weber hielt in diesem Viertel dagegen und erzielte im Alleingang 8 der nur 10 DUDES-Punkte. Von Beginn an wurden die LADIES förmlich überrannt. Zu den offensiven Schwächen der DUDES gesellten sich noch Reboundschwächen und zahlreiche Turnover, die dem Gegner immer wieder einfache Korbleger und viele 2. Chancen ermöglichten. Trotz, oder gerade wegen, der schlechten ersten Halbzeit ihres Teams ließ der Rückstand (37:26) Coach Rose und ihre Spielerinnen noch auf die Wende hoffen. Waren die DUDES LADIES zwischenzeitlich bereits mit 17 Punkten hinten, konnten sie sich vor allem in den letzten Minuten vor der Pause ein wenig zurück kämpfen.

„Kämpfen, dagegen und vor allem zusammen halten, um die Rebounds kämpfen, um die Wende zu erreichen“ waren die Schlüsselfaktoren der Halbzeitansprache.

Diese Hoffnung der LADIES starb im 3. Viertel, in dem nur 5 Punkte gelangen (OSC 14). War die Wurfquote gegen Weende eine Woche zuvor noch überdurchschnittlich gut, folgte in Osnabrück das andere Extrem und führte zu einer unterirdischen Quote aus dem Feld. Verlegte Korbleger, Mitteldistanzwürfe und auch die 3er wollten nicht reinfallen - die Halle eng und rutschig, die Panthers immer einen Schritt schneller und bissiger als die LADIES. Es wollte einfach nichts so richtig gelingen an diesem Tag. Zu allem Pech verletzten sich 3 Spielerinnen bzw. mussten zwischenzeitlich vom Feld und die Körpersprache der restlichen LADIES war alles andere als „positiv“. Der 20-Punkte-Rückstand nach dem 3. Viertel (51:31) tat ein Übriges dazu.

Coach Rose appellierte in der letzten Viertelpause lautstark an den Zusammenhalt ihrer Spielerinnen, die Körpersprache zu ändern sowie den Glauben an sich und das Team aufrecht zu erhalten. Um das Spiel vernünftig und mit einem positiven Gefühl zu Ende bringen, war es wieder Geeske Weber die die Aufholjagd mit einem Layup einleitete. Anschließend war es immer wieder Anne Schön mit sehenswerten Korblegern und gezogenen Fouls, die für die Trendwende sorgte, und so konnte das letzte Viertel sogar mit 9:14 gewonnen werden (Endstand 60:45).

Die schlechte Quote spiegelt sich ebenfalls bei der Freiwürfen wieder (7/17). Mit einer nur etwas besseren Wurfquote hätte das Spiel vielleicht enger gestaltet werden können, aber immerhin konnten die LADIES durch den Gewinn des letzten Viertels mit einem positiven Gefühl die Halle verlassen. Und diese Niederlage lässt das Team vor allem wieder ein Stück mehr zusammenwachsen; wird doch immer mehr klar, wie sehr jeder Einzelne gebraucht wird.

Alles in allem keine Glanzleistung, es gibt viel zu tun und noch mehr zu verbessern …! Getreu dem Motto „Abhaken, weiter machen!“ sollen schon nächsten Sonntag bei der DUDES Trophy die nächsten Siege eingefahren und das Zusammenspiel intensiviert werden.

Bockhorst (4), Ekiz, Fiedler (11), Graber (2), Gutting, Lutz (3), Milsch (1), Schön (9), Weber (15)



17.10.2014

Zweites Spiel, Zweiter Sieg

[lq] Zum ersten Auswärtsspiel der Saison durften die DUDES Zweitste in das geliebte Luthe incl. der noch inniger geliebten Minihalle fahren. Dort begannen sie das erste Viertel fahrig. Die Pässe wurden, wie so gerne in den ersten Minuten, entweder dem Aus übergeben oder gleich dem Gegner. So stellte sich kein Spielfluss ein und die DUDES konnten am Ende des ersten Viertels lediglich mit zwei Punkten in Führung gehen (13:15). Im zweiten Viertel fand Coach Rossi nun Kombinationen, die gegen den stetigen Wechsel auch Mann-gegen-Mann und Zonenverteidigung wirkte. Ein Dreier vom eingekauften Johannes Lauterberg und ein paar Mitteldistanzdinger von Neuzugang Paul Wiegandt, gepaart mit guter Verteidigungsarbeit löste einen Run für die DUDES aus. So konnten sie sich mit 25:41 zur Halbzeit lösen.

Im weiteren Verlauf des Spiels schienen beide Mannschaften vergessen zu haben, wie man Basketball spielt und so verlief sich das Spiel in Fouls, mäßigen Pässen und vergebenen Chancen. So plätscherte das Spiel ungefährdet aus und die DUDES konnten den rosa Bogen mit 59:77 nach Linden entführen. Ein großer Dank gilt dabei der DREITEN, die uns unseren Topscorer Johannes und einen ruhigen Aufbauspieler Nino geliehen haben.

Lauterberg 16 (2 Dreier)/ Wiegandt 14/Lübow 11/Ataman 11 (1 Dreier)/Oestmann 10/ Bremer & Quentin 4/ Fischer 3 (1 Dreier)/ Einbeck & Jonah 2



15.10.2014

Stark gekämpft und gewonnen

Ladies II fahren den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel ein.

[fl] Zu einer ungewohnten Spielzeit, am Samstag um 19 Uhr, spielten die Ladies II der Linden Dudes gegen den TSV Bordenau. Der Gegner war den Ladies noch aus der letzten Saison bekannt, als man jedoch leider weder im Testspiel zur Saisonvorbereitung, noch in den zwei Ligabegegnungen gewinnen konnte. Dieses Mal sollte alles anders werden...

Coach Antonio gab seiner ersten Fünf richtungsweisende Worte mit auf das Spielfeld: „Play smart and play defense hard.“ Dieser einfache und doch so effektive Rat konnte in zählbare Punkte umgemünzt werden. Alena Eichler, Jennifer Düker, Trine Meissner, Viktoria Graf und Filiz Lippert starteten und konnten ein Set-Play aufstellen, das im Abschluss noch etwas Sicherheit vermissen ließ. Der TSV Bordenau konnte ein ums andere Mal besser den Ball ans Brett bringen und scoren und somit ging das erste Viertel mit 17:12 an den Gastgeber.

Im zweiten Viertel schmolz jedoch der Vorsprung dahin. Starke Schüsse von Inga Schön fanden ihr Ziel und es machte besonderen Spaß den Schön-Schwestern bei ihrer starken Vorstellung zuzuschauen, wie sie den Gegner oftmals schwindelig spielten. In dieser Phase trumpfte auch Centerin Alena Eichler groß auf und war maßgebend unter den Körben. Die Worte von Coach Antonio fielen mehr und mehr auf fruchtbaren Boden und man ging mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine, Halbzeitstand 29:30.

Man spürte, dass heute ein Sieg drin war und der Kampfgeist war geweckt. Jennifer Düker brachte den Ball souverän nach vorn und leitete ihr Team mit gekonnten Aktionen an, es ihr gleichzutun. Gesagt getan, erneut starke Rebounds von der langen Garde, schnelle Anspiele nach vorne und es wurde eingenetzt. Bereits ab Mitte des dritten Viertels machte sich der längere Atem der Gäste bemerkbar, sodass man den Vorsprung sogar auf sechs Punkte erhöhen konnte (41:47).

Der Sieg war zum Greifen nah. Mit diesem Wissen machte sich eine Nervosität breit, die den Ladies einige Turnover durch überhastete Aktionen bescherte. Coach Antonio behielt einen kühlen Kopf und rief seine Ladies noch einmal zusammen, um sie auf eine ruhige Spielweise einzustellen, da die Zeit ja zugunsten der Dudes Ladies ablief. So konnte der Vorsprung clever verwaltet werden und man fuhr den lang ersehnten Sieg gegen TSV Bordenau ein. Endstand: 52:62.

Coach Antonio war zufrieden mit der Leistung seines Teams, sah jedoch noch Luft nach oben: „Obwohl wir gewonnen haben, war es kein einfacher Sieg. Es verlangte uns ein hohes Maß an Konzentration, insbesondere in der Defense, ab. Durch unsere starke Verteidigung haben wir das Spiel gewonnen. Aber auch in der Offensive ist es uns oftmals gelungen, den Ball ans Brett zu bringen oder auf die offenen Positionen zu verteilen. Ab dem dritten Viertel haben wir gut unseren Rhythmus gefunden und haben es geschafft, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Der heutige Sieg ist tollem Team-Play und unserer guten Vorbereitung zu verdanken. Wir schauen fokussiert auf das nächste Spiel und wollen uns durch hartes Training zukünftig weiter verbessern.“

Für die Dudes Ladies 2 spielten: Böker (2), Brüning, Düker (14), Eichler (18), Graf (1), Lippert (4), Meißner (7), Rüskamp, Schön, I. (10), Schön, B. (2), Soltani (4).



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