10.03.2014

Universalindikatorpapierschnipselchen – R.O.S.A.

[mt] Am Samstag und Sonntag wurden back-to-back die beiden Spiele gegen die Jungs vom Garbsen SC abgerissen. Der Tabellenletzte sollte dabei natürlich kein Stolperstein sein auf dem Weg zur Welt- bzw. Bezirksklassenherrschaft.

Zum Start empfang man die Vorortler am Samstag im DUDES Dome. Trotz einer umfangreichen RASTERFAHNDUNG konnte der bis dahin noch sieglose Gegner lediglich 5 Spieler aufbieten. Aber auch die DREIte glänzte durch Abwesenheit, nur 7 Spieler stellten sich den Garbsenern entgegen. Der Rest genoß scheinbar lieber das sensationelle Wetter mit einen Hugo mit MAROKKANISCHER MINZE und blieb – wie die ansonsten zahlreich vertretenen Zuschauer – der Halle fern.

So begann bei absoluter Minuskulisse das seit langem schlechteste Spiel der DREiten. Gegen den schwachen und dezimierten Gegner ließen die Herren in Orange es gemütlich angehen. Man punktete zwar, aber die Löcher in der Abwehr hätten einem schweizer Käse zu Ruhm und Ehre gereicht.

Immer wieder wurde die Mitte der Zone preiß gegeben und der gegnerische Captain Michal W. durfte ein ums andere Mal gemütlich zum Korb ziehen. Er allein hielt sein Team immer in Schlagdistanz und so endete ein schwaches erstes Viertel aufgrund von Johannes guter Form mit 17 zu 12.

Auch im zweiten Viertel konnte das Team von Coach Tietze keine Spannung finden und gewann das Viertel nur knapp mit 21 zu  17. Mit einer 9-Punkte-Führung ging es also in die Pause. Leider hatte die Halbzeitansprache außer Johannes keiner gehört. Sollten die DUDES eigentlich wie NAPALM das Spiel des Gegners zerstören, fehlte scheinbar der zündende Gedanke. Also Ball zu Johannes, der traf immerhin. Am Ende zählte er 31 Punkte inklusive 5 Körbe von Downtown. Da nichts lief und das Spiel aufgrund weniger Pfiffe der Schiedsrichter das Spiel immer mehr an Härte zulegte, erklärte Coach Tietze den Schiedsrichtern in seiner bekannt charmanten Art ihren Job und das vorhandene AGGRESSIONSPOTENTIAL. Die Schiedsrichter nahmen seinen Rat scheinbar an und verhängten dankbar ein technisches Foul gegen ihn.

Das nahm aber dem Spiel nicht die Härte. Nach einem verlorenen dritten Viertel wollte der Mann mit der Pfeife scheinbar salomonisch dann den Garbsener Center disqualifizieren, nachdem er in einer Mischung aus SCHUHPLATTLER und Judo seinen Gegner bei einem Halteball dezent auf den Rücken gelegt hatte. Man einigte sich dann doch auf ein unsportliches Foul und ab hier hatte Garbsen nur noch 4 Männer auf dem Platz. Somit konnte das schlimme Spiel  doch nur gefühlt sicher nach Hause gefahren werden. Am Ende stand ein 89-70 auf der Anzeigetafel. 70 Punkte hatte noch kein Team gegen den Tabellenletzten zugelassen.

„Das war das schlimmste Spiel seit Heessel 2012. Da haben die Niederlagen früher gegen Langenhagen immer mehr Spaß gemacht,“ schimpfte Flügelflitzer Alex Koj nach dem Abpfiff.

Entsprechend angefressen und missmutig ging man sogar ohne ein gemeinsames STREETHERRI nach Hause um es Sonntag in Garbsen besser zu machen.

Lauterberg 31 / Einbeck, Tietze 16 / Melzer 11 / Robotta 8 / Koj 6 / Münch 1

 

Bei bestem Wetter und viel zu früh trafen dann immerhin 9 DUDES in Ninos HARTZ-IV-Hood ein. Er selbst hatte wohl ins Navi seine BANKLEITZAHL eingegeben, denn wie bereits Samstag erschien er mit leichter Latenz. Da hat wohl sein BUTTERBROTKASTENKLINGELAUTOMAT nicht geklingelt.

Schon beim Aufwärmen sah man den DUDES an, dass man ein so katastrophales Spiel wie am Vortag nicht noch einmal abliefern wollte.

Und so legte mal wieder Johannes los wie die Feuerwehr und brachte das erste Viertel mit 9 Punkten in Schwung. Schnelle Fastbreaks und freie Würfe demoralisierten den Gegner. Wieder war es der gegnerische Kapitän, der sein Team halbwegs im Spiel hielt und bei dem auch sehr beeindruckend fast jeder Ball den Weg durch den Ring fand.

10 Punkte betrug die Führung nach Viertel Numero Uno.

Im gleichen Rhythmus ging es weiter und nun konnte auch Neuzugang Fabian seine ersten Punkte in Orange einbringen. Beeindruckte er den Gegner zuerst noch mit seinem Signature-Move, einem schwungvoll eingelaufenen Schrittfehler, den selbst Paul „Schriddi“ Lübow nicht besser hätte machen können,  konnte er in Folge 3 schöne Körbe erzielen, wovon merkwürdigerweise nur 2 den Weg auf den Spielberichtsbogen fanden. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ging es mit 22 – 37 in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit trat dann auch Björn endlich in Erscheinung, der zuvor über eine andere KÖRBCHENGRÖSSE fachsimpelte, da keiner seiner Würfe scheinbar durch die Reuse wollte.

Auffällig war auch Martin, der zweimal schreiend die Zuschauer unterhielt. Zuerst wurde er verteidigend unsanft am GLIED touchiert und schrie daraufhin das Tor hinter der Korbanlage an. In der Folge des Spiels schrie er abermals (diesmal Schmerzen vom zugucken?!?) rum und warf sein Handtuch in den Geräteraum, woraufhin der gute, aber auch sehr strenge Schiedsrichter ihn mit einem Handzeichen bedachte, das stark einem großen „T“ ähnelte.

Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel gaben die DUDES dann doch noch mal richtig Gas und zeigten dann endlich ihr Potential. Mit schnellen Fastbreaks, schönen Passstafetten und guter Reboundarbeit wurden dann final noch mal 21 Punkte markiert und der Gegner bei 4 Punkten gehalten werden.

Das Spiel endete 45 zu 79.

Alle Spieler konnten sich auf dem Bogen verewigen. Alle Spieler? Nein, ein kleiner Flügelspieler leistete dagegen erbitterten Widerstand. Micha Hanel, sonst Vorbild an Einsatz und zudem des Trainers Liebling, warf reihenweise Fahrkarten und hob sich allenfalls mit seinen 5 Fouls hervor. „Ich hatte im Training schon einige Würfe verlegt und hoffe, dass ich vom Team jetzt nicht wieder gehänselt werde. Gottseidank war Nino dafür heute mit 20 Punkten zur Stelle. Da falle ich vielleicht gar nicht auf und werde nicht im Spielbericht erwähnt…“

So brachte ein einziges Wochenende gegen den GSC gleich zweimal rosa. Der Coach ist froh, diese beiden Pflichtaufgaben gemeistert zu haben. „Der Trend hält an und wir haben uns gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner abermals schwer getan. Gut ,dass jetzt noch die 3 Topteams aus Ronnenberg, Bad Münder und Thessaloniki anstehen. Da werden wir wieder zeigen, was uns diese Saison ausmacht.“

Wir werden davon wie immer berichten!

Einbeck 20 / Tietze 17 / Lauterberg 13 / Najdzion 10 / Danetzki 8 / Melzer 5 / Peters 4 / Koj 2 / Hanel

Ach so……

Durch Ausfall des Ursprungsautors fassen wir heute noch ein weiteres Spiel der DREIten zusammen. Es gab in der Vorwoche noch das Rückspiel gegen die Dragons. Kurz und knackig: Gewonnen, 71:66! 4 Spieler hatten ihre DRACHENTÖTERHOSEN an und punkteten zweistellig.

Melzer 16 / Lauterberg 15 / Hanel 11 / Danetzki 10 / Tietze 9 / Einbeck 6 / Münch, Robotta 2 / Seedorf



10.03.2014

Was war los in Rusbend?

[AE+NR] Vorgenommen hatten sich die Ladies 2 für vergangenen Samstag eine saftige Revanche gegen Rusbend/Bückeburg, doch am Ende stehen die DUDES ratlos vor einer 74:51 Niederlage. Man mag es auf alles Mögliche schieben, denn es ging wirklich verdammt früh los, die Halle war arschkalt und der Schiri wusste selbst nicht warum er pfeift, aber am Ende waren wir einfach nicht gut genug. Wo waren der Biss und die ungehemmte Motivation alles herauszuholen und die wohl einstudierten Systeme zusammen mit den individuellen Skills ausspielen zu wollen?

Nach einem spannenden Start mit engem Kopf-an-Kopf-Rennen ließen die Punkterfolge im darauffolgenden Viertel rasch nach. Viel zu viele Turnovers, unentschlossene Korbpenetration und zu große Freiräume in der Defence. Am Ende konnten die DUDES Ladies die Enttäuschung über suboptimale Schiedsrichterentscheidungen nicht überwinden, spielten Systeme nicht aus und überraschten mit unterirdischen Pässen. Auf diese Weise ließen sie sich zunehmend abhängen. Zur Halbzeitpause stand so ein Punktedefizit von 10 Punkten zwischen Ihnen und dem rosa Bogen.

Doch bereits zu diesem Zeitpunkt drängte sich die Frage auf, was eigentlich das Problem sei. Zur zweiten Halbzeit sollten forcierte Eins-gegen-Eins Situationen Abhilfe schaffen. Anstatt die Kurve zu bekommen, ging die geplante Aufholjagd nach hinten los. Woher die vielen Fehlpässe und Turnover kamen und warum die Defense nicht mehr Gas gegeben hat bleibt ein Rätsel und beschäftigt Spielerinnen und Coach gleichermaßen.

In dieser Saison ist wohl nicht mehr viel zu reißen. Nun gilt es bei den letzten beiden Spielen nicht den Kopf in den Sand zu stecken und weiter an sich zu arbeiten um die vorhandene Basis auszubauen.

Eichler 16 / Düker 14 / Graf 13 / Lippert 5 / Böker & Riel 2 / Schön



10.03.2014

"Wo kommt eigentlich dieser rosa Bogen her?"

[SS] Ich spiele ja in meinen Berichten schon fast traditionell gerne mit den Namen der gegnerischen Teams (bspw. "den Adlern aus Hämelerwald die Flügel stutzen"). An diesem Wochenende kamen die Basketballer vom VFL  Hameln 2 in den DUDES-Dome. Würde ich nun von sowas wie "Rattenfänger von Hameln" in meinen Bericht schreiben, so müsste ich mich schämen, denn an Einfallslosigkeit wäre das ja nicht mehr zu unterbieten.

Nun aber lieber zum Spiel, denn dieses bot bereits von der Tabellensituation eine interessante Ausgangslage: In der Bezirksliga Ost etabliert sich ein Spannungsgeladenes Saisonfinale: 3 Teams konkurrieren um den Aufstieg, 4 Teams konkurrieren um den 4. Platz, nur am Tabellenende steht der Absteiger schon fest (die charmante Mannschaft vom Lehrter SV musste am vorigem Spieltag auch bei den DUDES mit einer Niederlage (102-48) nach Hause fahren, und hat bis dato noch keinen Sieg auf den Konto). Die DUDES  (7-7 vor dem Spiel) und der VFL Hameln (7-6 vor dem Spiel) sind 2 der 4 Mannschaften, die sich den 4. Tabellenplatz sichern wollen.

Bereits zu Anfang wurde den Zuschauern das Spiel geboten, was zu erwarten war: Viel Tempo und viel Intensität auf beiden Seiten. Doch den besseren Anfang hatten zweifelsohne die Hamelner erwischt. Für die DUDES fiel nichts in die Reuse, und die Hamelner wurden viel zu oft an die Freiwurflinie geschickt. Es deutete sich leider an, dass die DUDES einem gefährlichem Rückstand hinterherlaufen müssen (8-19 nach dem 1. Viertel).

Das zweite Viertel wurde dann wesentlich offener gestaltet (19-20 Viertelstand). Die DUDES gerieten aber auch hier schnell in Foul-Trouble, sodass bereits nach 3 gespielten Minuten die Mannschaftsfoulgrenze erreicht wurde. Der Gegner erzielte (gefühlt) die Hälfte seiner Punkte zur Halbzeit durch Freiwürfe (auch mit einer erschreckend hohen Quote). Die übliche Pausenzigarette musste also mit  einem 27-39 Rückstand "genossen" werden...

Das die 2. Vertretung der DUDES in dieser Saison eine wahrhafte Wundertüte ist, stellte sie auch heute unter Beweis:

Mit Beginn des 3. Viertels gelang ein 10-0 Run, initiiert durch zwei 3er von dem bärenstark aufspielenden Nils Bremer. Das 3. Viertel konnte insgesamt mit 17-9 für sich entschieden werden, sodass nur noch 4 Punkte Rückstand auf der Anzeigetafel standen.

Im letzten Viertel gelang es, die gute Form des vorigen Viertels zu halten. Die Gegner wurden zu wilden Würfen und vielen Turnovers gezwungen, den eigenen Angriff spielte man souverän (wie im Training geübt) runter, und es gelangen viele Korbaktionen (vor allem Henning "Redhead" erzielte in dieser heißen Phase den Großteil seiner 20 Punkte [Saisonbestleistung]). Leider wollte auch "Mr. T" wieder an dem Spiel der DUDES teilnehmen (eine dubiose Entscheidung), doch das brachte die DUDES nicht aus dem Konzept. Mit noch 3 Minuten zu spielen erzielten die DUDES dann auch endlich den Ausgleich; 55-55. Von dort an gelang es, sich auf 59-55 abzusetzen.

Mit noch 1:16 Minuten auf der Uhr begann nun eine Freiwurfschlacht: Hameln verwarf beide--> DUDES im Angriff ohne zählbaren Erfolg-->wieder Foul der DUDES an Hameln-->ein Treffer Hameln--> Ballbesitz DUDES--> And-One Möglichkeit Quakulinsky--> Freiwurf daneben-->Offensiv Rebound DUDES--> Foul Hameln--> 2 mal daneben --> Foul von Hameln beim Box-Out --> 2 Freiwürfe für Henning vdO: 1. Drin, 2. Weg -->Offensiv Rebound DUDES, der Ball wird nicht wieder hergegeben!

(Entschuldigt diese stenographisch anmutende Notation. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den DUDES-Ticker, der beim rekapitulieren geholfen hat!)

Spielende!!! Sieg für die DUDES mit 64-56.

Dieses Spiel war voller Tempo und voller Intensität, wobei beide Mannschaften eine sehr gute, sowie eine schwächere Halbzeit ablieferten. Mit einem Sieg, der beweist, dass die DUDES zu Hause nichts freiwillig hergeben und selbst noch nach einem deutlichem Rückstand bereit sind, alles in die Waagschale zu werfen, um mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zurückzukommen.

Die Glanzlichter des Spiels waren:

  • die erwähnt geschlossene Teamleistung (dieser Trend macht sich bereits seit mehreren Spielen bemerkbar, und macht als Spieler einfach nur Spaß)
  • die intensive Defense, mit einer vorzüglichen Help-Side
  • der überzeugende Frontcourt, der immer wieder wusste, seine Größenvorteile auszuspielen
  • die geile 2. Hälfte, inklusive Wahnsinns-Ausholjagd

 
Weniger gut waren:

  • unnötige Fouls (28 Fouls sprechen Bände, wobei bei weitem nicht alle Fouls unnötig waren, aber oft wurde "rein greifen" abgepfiffen)
  • Offensiv Rebounding des Gegners. Leider wurde ab und an von allen das Ausboxen vergessen
  • die Trefferquote (vor allem in Halbzeit 1). Korbleger darf man auch mal rein machen ;-)

Damit genießen die DUDES 2 den 4. Tabellenplatz hinter dem Spitzentrio Bothfeld, Mellendorf und Eicklingen (leider unerreichbar). Nun stehen noch 3 Spiele auf dem Plan, ehe die Saison (leider) schon wieder zu Ende ist.

Demnächst im DUDES-Dome: Sonntag, 23.03.2014 um 16:00 das Rückspiel gegen Hämelerwald. Die 2. Herren wird sich darauf freuen, dem vollen DUDES-Dome wieder eine Show zu bieten.

Hamann 20 / Bremer 15 / Quakulinsky 10 / von der Ohe 7 / Kühne 6 / Küter 3 / Kunze 2 / Schott 1 / Möller & Schulz



10.03.2014

Frühlingsausflug nach Langenhagen mit zwei Punkten belohnt - Für die Schützen von Trainer Rossi gab es einen 62:44 Sieg

Der ersten Herren gelang es am vergangenen Sonntag , mit einem Auswärtserfolg beim SC Langenhagen den zweiten Tabellenplatz zu festigen und den Gegner als direkten Verfolger auf Distanz zu halten.

[SS] Doch so rosig sah das Spiel über weite Strecken nicht aus. Die Dudes taten sich schwer, in das Spiel zu finden und rannten deshalb lange Zeit einem, wenn auch geringen, Rückstand hinterher.

Das erste Viertel ging folgerichtig knapp mit 13:12 an Langenhagen.
Im zweiten Spielabschnitt sah es nicht danach aus, als wenn sich etwas ändern sollte: Langenhagen wirkte bis dato bissiger. Die Dudes ließen defensiv zu viel zu, konnten offensiv allerdings relativ konstant scoren, weshalb es mit einem 32:28-Rückstand in die Kabine ging. Dort fand Coach Rossi offensichtlich die richtigen Worte und die Umstellung auf eine 3-2 Zonenverteidigung wirkte ab der ersten Sekunde nach dem Seitenwechsel. Die Gastgeber wirkten phasenweise völlig überrascht, die Ballverluste häuften sich und die Dudes-Defensive zwang den SC zu einer schlechten Wurfauswahl. Langenhagen fand kein Mittel, die Verteidigung der Dudes zu knacken. Somit gelang es, den Gegner in seiner eigenen Halle bei sieben Zählern im dritten und gar nur fünf Zählern im letzten Spielabschnitt zu halten!

Anfang des dritten Viertels wurde erstmals die Führung erzielt und von da an nicht mehr abgegeben, sondern Stück für Stück ausgebaut. Trotz alledem muss sich die Rossi-Truppe vorwerfen lassen, dass sie das Spiel noch deutlich höher hätten gewinnen können, denn offensiv war das Spiel der Dudes nur geringfügig besser als das des Gastgebers. Viele Ballverluste und Probleme im Spielaufbau führten dazu, dass sich die Zuschauer ein vergleichsweise schwaches Bezirksligaspiel angucken mussten.

Nichtsdestotrotz gelang es, den zehnten Saisonsieg einzufahren und somit besteht die Möglichkeit nächsten Samstag beim letzten Saisonspiel in Luthe mit einem weiteren Sieg ein halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss hinzulegen.

Stauth 14 / Trubjansky 12 / Quentin 10 / Oestmann 9 / Jonah 7 / Fischer 4 / Thöne, Beddermann & Smith 2 / Lübow & Traupe



03.03.2014

In Braunschweig war nichts zu holen für die Ladies

[JB] Am Samstag stellte sich der kleine Kader der Ladies I dem Tabellenzweiten in Braunschweig. Und obwohl die Spielmacher Fiedler und Wienert aufgrund längerfristiger Knieprobleme ausgefallen waren, legten die Ladies einen super Start hin.

Von der ersten Sekunde an wach und agil in der Defense konnten jede Menge Steals und Rebounds vorne verwandelt werden. Allen voran Neele Hettwer schenkte den verschlafenen Blau-Gelben einen Korb nach dem andern ein. Doch nachdem es 14:2 für die Ladies stand, erwachte Braunschweig so langsam aus seinem Winterschlaf und zeigte den Dudes die Grenzen auf. Trotzdem ging das erste Viertel mit 17:15 nach Hannover.

Im zweiten Viertel packte Braunschweig dann die Wunderwaffe aus, die zumindest in den letzten Spielen immer gegen die Ladies gewirkt hatte: eine Zonenverteidigung… Damit wurden die 5 mitgereisten Center der Ladies zunächst ziemlich aus dem Spiel genommen. Doch nicht so Madame Schön: durch ihren starken Zug zum Korb durchbrach sie die Lücken in der Braunschweiger Verteidigung immer wieder und wurde mit vielen Freiwürfen belohnt. Auch Graber und Bockhorst bewiesen ein gutes Händchen von außen: So stand es zur Halbzeit 33:38 für die Dudes.

Leider wurde das dritte Viertel dann komplett aus der Hand gegeben: Anstatt 5 Punkte aufzuholen rutschten die Ladies durch unzählbare Turnovers und Fehlpässe immer weiter nach hinten. Nur 10 Punkte in diesem Viertel waren leider nicht ausreichend um mit den nun immer stärker aufspielenden Braunschweigerinnen mitzuhalten. Zu Beginn des vierten Viertels lagen die Ladies ganze 19 Punkte hinten. Das vierte Viertel zeigte sich wieder recht ausgeglichen: Lippoldes konnte ihre Center-Qualitäten noch mal unter Beweis stellen und zog nicht nur zum Korb sondern auch viele Fouls.

Leider reichte es am Ende für die Dudes Ladies nur zu einem 59:77. Insgesamt war es aber ein überwiegend gutes Spiel der Ladies, bei dem viele Akteurinnen zeigen konnten, was in ihnen steckt. Hoffnungsvoll werden nun die nächsten Spiele anvisiert, bei denen starke Gegnerinnen warten: nächsten Samstag muss auf heimischen Boden der Tabellen Dritte aus Göttingen geschlagen werden!  

Hettwer 15 / Bockhorst 14 / Schön 10 / Graber & Lippoldes 6 / Pielock 4 / Milsch & Weber 2



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