20.02.2016

Auftakt in die DUDES – Schulliga

1.Turniertag an der Albert – Schweitzer Grundschule ein voller Erfolg

Am vergangenen Montag, den 15.02 , startete die jährliche DUDES – Schulliga. Das erste Turnier wurde in den Hallen der Albert - Schweitzer Grundschule ausgetragen. Folgende Teams der 6 Kooperationsschulen der LINDEN DUDES nahmen teil:

 

Grundschule Goetheplatz

Grundschule Kastanienhof I

Grundschule Kastanienhof II

Grundschule Henning von Tresckow

Albert – Schweitzer Grundschule I

Albert – Schweitzer Grundschule II

 

Neben dem Kampf um den Turniersieg hatten die Teams der vier Kooperationsschulen die Möglichkeit ihr Talent in einer Skills Challenge rund um Passen, Werfen und Ballhandling unter Beweis zu stellen.

Von ihrer Vorfreude auf das Turnier angetrieben gaben die ca. 50 Kids von Anfang an Gas und es entwickelten sich sofort rassige, temporeiche und spannende Spiele. Voller Ehrgeiz und Spaß lieferten sich die sechs Mannschaften ansehnliche Kämpfe auf dem Court.

Getragen von der lautstarken Unterstützung ihrer „Heimfans“ erreichten die beiden Teams der Albert – Schweitzer Grundschule das Finale (und erwiesen sich als „schlechte Gastgeber“ ). Die Mannschaften lieferten sich einen packenden Schlagabtausch, in dem die Entscheidung erst Sekunden vor Schluss der Verlängerung mit 10 - 8 zu Gunsten der I. Mannschaft fiel.

BFDler der DUDES und Organisator des Turniers Elias Jaksch war erfreut über den erfolgreichen 1. Turniertag und war den zahlreichen DUDES – Helfern und Betreuer der Schulen dankbar, da ohne sie ein reibungsloser Ablauf des Turniers nicht möglich gewesen wäre.

 

Endplatzierungen:

 

1.Platz: Albert – Schweitzer Grundschule I ( Coach: Nico Gütt)

2.Platz: Albert – Schweitzer Grundschule II ( Coach: Christophe Schulze)

3.Platz: Grundschule Henning von Tresckow ( Coach: Marvin Killat)

4.Platz: Grundschule Kastanienhof II ( Coach: Elias Jaksch)

5.Platz: Grundschule Kastanienhof I ( Coach: Anne Schön)

6.Platz: Grundschule Goetheplatz ( Coach: Kirsten Hoffmeyer)



11.08.2015

TKH Girls Day

Am Ende der Ferien wird der TKH erneut einen "Girls Day" anbieten. Das Camp ist für Mädchen im Alter von 7 bis 14 Jahren und findet vom 26. - 28.08. in der Sporthalle der Leibnizschule statt. Ob Anfängerin oder Vereinsspielerin, der Girls Day steht jedem Mädchen offen. Es geht vor allem um den Spaß an der Bewegung, um Zusammenarbeit und Teamgeist. Weitere Informationen gibt es unter http://www.tkh-basketball.de/index.php/aktionen/tkhgirlsday

 



27.07.2015

Lukas Lai gibt Einblicke in modernes Kraft- und Athletiktraining

Es war ein interessanter und für einige Teilnehmer ein körperlich intensiver Sonntagnachmittag in der Akademie des Sports. Lukas Lai gewährte den anwesenden Trainern der gestrigen Coach Clinic praxisorientierte Einblicke in seine Philosophie.

Lukas Lai beim erläutern seiner Trainingsphilosophie für Kraft- und Atheltiktraining im Basketball.


Nach einer kurzen Begrüßung durch Gastgeber Danny Traupe, welcher das Coaches Mentoring der DUDES betreut, übernahm Referent Lukas Lai das Wort. Der gebürtige Gießener fühlte sich in der Region Hannover gleich ein bisschen heimisch, hat er doch in Göttingen und Hildesheim seine physiotherapeutische Ausbildung absolviert. Daneben hat er bis heute diverse Fortbildungen in den Bereichen Physiotherapie, manuelle Therapie und Athletik, u.a. in der Akademie des Sports Hannover, besucht, um seinen Status als ambitionierter und erfahrener Physiotherapeut und Atheltiktrainer zu unterstreichen. Zudem ist er Mitglied eines Expertengremiums mehrerer Athletiktrainer aus der BBL die sich seit 2014 jährlich zu einem Symposium im Januar Bonn/Troisdorf treffen und Fortbildungsseminare anbieten.

Nach ein paar einleitenden Worten und einen kurzen Übersicht über die geplanten Themen bat Lai die 15 Teilnehmer zum Einstieg in das Thema Krafttraining direkt zur aktiven Teilnahme auf. Mit vier Testübungen für die Rumpfmuskulatur, statische Übungen, deren Haltedauer eines jeden Sportlers gemessen wird. Die auf diese Weise ermittelten Referenzwerte kann ein Trainer regelmäßig wiederholen, um so Trainingserfolge zu kontrollieren. "Die Rumpfmuskulatur ist die Basis für einen stabilen Spieler" betont Lai in seinen Erläuterungen, finden sich doch bei den meisten Spielern, gerade im Freizeit- und Hobbybereich, aber auch bei den Profis eben in der Körpermitte die größten muskulären Defizite. Bereits von Beginn an betont Lai die präventive Bedeutung seines Trainings für Sportler, egal ob bei Basketballspielern oder anderen. Er sieht in erster Linie den Sportler als Individuum im Zentrum seines Trainings, weniger die ausgeübte Sportart. Die gezeigten Testformen sind ideal für Jugendmannschaften in allen Leistungsbereichen. Eben diese Tests führt er in den DBB-Teams ab der U15 durch und ergänzt, dass "die Spieler der heutigen U18-Nationalmannschaft diejenigen sind, die vor vier Jahren die mit den besten Testergebnissen in den Bereichen Kraft und Athletik waren". Weitere Testformen mit dynamischen Aufgaben waren z.B. Liegestütze deren Rhythmus von einem Metronom (30 bpm) vorgegeben wurden. Anschließend stellte Lai im Kraftraum diverser Kräftigungsübungen vor, bei denen er deutlich macht, dass Geräte für das Krafttraining von gesunden Sportlern nicht funktionell sind. Lediglich für die Wiederherstellung von Mobilität nach Verletzungen sieht er einen sinnvollen Zweck im Gerätetraining. Sein Fokus liegt immer in der Verbesserung von Funktionalität und Bewegungsmustern, vorgegeben durch die Bewegungsabläufe der Sportart und nicht durch die der Maschinen im Kraftraum. Entsprechend frei waren die Übungen, die auf den ersten Blick nicht viel Neues in sich bargen: Bankdrücken, Klimmzüge, Latzug, Kreuzheben sowie ein- und zweibeinige Kniebeuge. Nach der Erläuterung verschiedener Übungen und der Anwendungsmethoden in der Offseason (eher hypertroph, Kraftaufbau) und dem Training innerhalb einer Saison (Supersatz-Methode, Ausgewogenheit zwischen Ober-, Unterkörper) durften sich die Teilnehmer selbst an den Übungen ausprobieren und am Beispiel verschiedener Supersätze unter Anleitung von Lai ausprobieren. Alle Übungen basieren auf dem Push-Pull-Prinzip für Arme und Beine.

Nach einer 15-minütigen Pause ging es wieder zurück, vom Fitnessraum in die Sporthalle um sich nun dem Athletiktraining zu widmen. Das Thema wurde von Lai systematisch in Warmup, Speed, Agility und Quickness und Powertraining zergliedert. 

Einleitend erläutert Lai den Aufbau seines sechs stufigen Aufwärmprogramms, dass mit einem "allgemeinen Warmup" in Kleingruppen oder als Team gestartet wird, gefolgt von korrigierenden Übungen (statischen Dehnungsübungen), 360°-Rumpfstabilität, Dynamic Stretch, Laufschule und einer abschließenden "Aktivierung" durch kurze Drills für Schnelligkeit und Reaktion. 
Um die Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparates anzuregen soll ein "general (allgemeines) Warmup" durchgeführt werden. Dies geschieht eigenständig durch die Spieler oder durch angeleitete Drills, je nach Trainingsgruppe und Möglichkeiten die ein Trainer mit seiner Mannschaft hat. Danach folgen sogenannte "korrigierende Übungen", statische Dehnungsübungen deren vorrangige Funktion korrigierend auf Immobilität und Verkürzungen des Bewegungsapparates wirken sollen. Als dritten Baustein setzt Lai bei der "Rumpfstabilität" an und setzt fort, wo er im Krafttraining bereits den Fokus hatte. Bekannte Übungen wie den Unterarmstütz werden hier angewendet, Lai baut aber gezielt Steigerungsstufen und Zeitkomponenten ein, die einen intensiveren Trainingseffekt verfolgen. Beim darauf folgenden "Dynamic Stretch" handelt es sich um eine Kombination aus dynamischen Dehnen und Stabilitätsübungen für den Rumpf. Abschließend wird mit der Durchführung einer Laufschule schon in den koordinativen Bereich hineingearbeitet. Vom Fussgelenkslauf bis hin zu Rhytmusläufen kann die Laufschule die Basics aus der Leichtathletik enthalten aber auch um Basketball typische Schrittfolgen ergänzt werden.
Im Anschluss an das Warmup standen Trainingsformen für die Verbesserung von "Speed, Agility und Quickness" an. Hierzu durften die gerade aufgewärmten Clinic-Teilnehmer gleich weiter machen - nach einer kleinen Pause aber erst, war doch das Warmup schon ordentlich schweißtreibend. Auch für Speed, Agility und Quickness ist es für Lai wichtig eingangs einen Status quo zu erheben und stellt dafür zwei Testformen vor, die sowohl die Eigenschaften Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Wendigkeit einzelner Spieler in Erfahrung bringen. Die Ergebnisse sind sowohl für den Trainer, als auch für den Spieler selbst ein gutes Kontrollorgan, ob eben die genannten Eigenschaften gut oder weniger gut ausgeprägt sind und folglich verbessert werden müssen. Methodisch geht Lai nach dem Stufenmodell A, B, C vor. Das Modell verfolgt den Erwerb von koordinativen Grundfertigkeiten (A) hin zu anspruchsvolleren Übungen mit Bewegungselementen (B) bis schließlich zu Übungen wo der Athlet unter höchster Belastung (C) sein Können trainiert und verbessert. Der T-Test (Video) ist dabei eine Möglichkeit diese entsprechend zu prüfen, idealerweise mit einem Lichtschrankensystem.
Beim Power-Training packt Lai die guten alten Medizinbälle aus richtet schöne Grüße von Felix Magath an das Plenum. Mit seinem Übungsarsenal schließt Lai den Kreis zum Krafttraining aus dem ersten Clinic Block. Hier kommt es nun zu dynamischen Übungen um die Power - Lai versteht darunter eine Masse in kürzester Zeit maximal zu beschleunigen - eines Spieler zu verbessern. Unter intensivem Einsatz einiger Clinic-Teilnehmer hat Lai eine Auswahl an Übungen gezeigt, die letztlich für jeden Trainer mit einfachsten Rahmenbedingungen auch im Hobby- und Freizeitbereich umzusetzen sind und die Spieler schnell und effektiv verbessern können. Die Probanden fanden es zumindest gut und haben tatsächlich ein paar neue Grenzen und Herausforderungen am eigenen Leib unter professioneller Anleitung erleben dürfen. Die Begeisterung und das positive Körpergefühl war den Teilnehmern jedenfalls anhand der verschwitzten T-Shirts deutlich anzusehen.

Zum Abschluss diese aufschlussreichen Tages blieb Gastgeber Traupe nur noch ein ausführlicher Dank in Richtung des Referenten, die beide gemeinsam 2006 und 2007 für den SC Weende in Göttingen spielten. Nach dem Anruf von Traupe war es für Lai eine Ehrensache nach Hannover zu den DUDES zu kommen um eine Coach Clinic abzuhalten: Denn den Gefallen konnte er dem Mann, der ihm 2006 den Assist zu seinem einzigen Buzzer-Beater seiner aktiven Karriere gab und die Weender mit einem 3er in die Relegation für die 2. Regionalliga schoss. Basketball verbindet eben, auch über die aktive Zeit hinaus. In diesem Zuge bot Lai allen Teilnehmern noch einmal selbstverständlich und explizit an, dass sie sich bei Fragen gerne an ihn wenden mögen. Unter den Teilnehmern befand sich auch der NBV-Lehrwart Andreas Scheede, welcher es sich nicht nehmen ließ sich für die tolle und aufschlussreiche Coach Clinic bei den DUDES und bei Lukas Lai bedankte. Er betonte noch einmal die Wichtigkeit des Athletiktrainings in der Trainer Aus- und Fortbildung sowie für die Zukunft der niedersächsischen Kadermannschaften im Jugendbereich.

Infos zu Lukas Lai unter www.lukaslai.de



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