13.11.2017

Ladies 1 bleiben ungeschlagen in der neuen Heimspielhalle in Linden Limmer

Willkommen zur ersten Karnevalssitzung der Linden Dudes Ladies I im Dudesdome 2.0, dötö dötö dötöööö. Heute in der Sonderausgabe vom Spiel gegen den TSV Lamstedt.

Frei nach dem Motto der Höhner „wenn nicht jetzt, wann dann?"  startete die bunte Truppe um Sonnenbrillen-Anne, den Fröschen Jacky, Schäfchen Geeske, Cat woman Inga und Crazy-Kimmi sowie Miri-Tigger, Mäuschen Clara und Raubkatzen Melina mit freundlicher Unterstützung von Rentier Wiebke in das erste Heimspiel im neuen Zuhause.

So konnten die Düdinnen trotz Krankheit und Verletzung von Flowerpower-Toni und Quietscheente-Phili mit 9 schlagkräftigen Jecken auflaufen. Zusätzlich steigerte das super Anfeuerungsplakat von Wichtel Toma die Motivation. Na dann Alaaf und hoch den Ball.

 

Dank Crazy-Kimmi und Jackys Froschsprüngen sicherten die Ladies sich den Jumpball und die ersten Punkte. Steals, Jecken Blöcken und gute Defensive ließen am Ende des 1. Viertels ein souveränes 17:7 auf dem Scoreboard erscheinen.

„Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen und die Rebounds besser einsammeln!", so die Devise von MuKuCC (Mutterkuh). Und schwups wurden die sprunghafteren Raubkatzen Melina und Inga wach und jagten nach den Bällen. Für Ruhe sollte das Schäfchen Geeske sorgen, während Crazy-Kimmi unterm Korb unstoppable wurde! So ging man mit einem weichen 11 Punkte-Polster in die Halbzeitpause.

 

Gestärkt durch die Toffifeecupcakes zum Verlieben unserer Backfee Crazy-Kimmi (checkt mal Alles Törtchen ab!) rollte das Team zurück aufs Feld. Der lustige Spielmannszug nahm im dritten Viertel noch einmal an Fahrt auf und erspielte sich einen deutlichen 20-Punkte-Vorsprung.

Doch im letzten Viertel schien es, als ginge unserer Marschkapelle die Puste aus. Die nichts so lahmen Lamstedter bäumten sich noch einmal, angefeuert durch ihren privaten Fanclub, auf und kamen näher heran. Trotz aufgeheizter Stimmung, konnten die Ladies das Spiel jedoch wieder unter ihre Kontrolle bringen und mit einem 62:48 zufrieden zum verdienten gemeinsamen Teamessen beim Mexikaner um die Ecke gehen. 

 

Die Jecken: Kim (20), Miri (5), Wiebke, Melina, Inga (11, 2 3er), Anne (5), Clara, Geeske (11, 1 3er mit Brett), Jacky (10).

 

 



06.11.2017

CC, Neele und die Sieben Zwerge

Es war einmal an einem tristen, regnerischen Sonntagnachmittag (5. November). Sieben tapfere Düdinnen (hi Toma) machten sich auf die weite und beschwerliche Reise in die Birkenstraße nach Hannover (zum TK H). Ein Auswärtsspiel zum zu Fuß anreisen. Das ist doch mal was.

Aufgrund der Menschenmassen, die vor der verschlossenen Halle standen, stellte man sich kurz die Frage: „Spielen wir heute überhaupt hier? Sind doch schon zwei Teams da!" Mit einer List versuchten die schlauen Zwerge, noch Ex-Düdin Deniz zurück ins Lindener Boot zu holen: „Deniz, wenn du bei uns mitspielst, dann geht dein Essen beim Inder auf uns!" Doch Deniz war leider nicht zu überzeugen. Und so sah der Blick auf das Scoreboard ein wenig traurig aus: siehe BILD.

„Vielleicht merken die Schiris ja, dass es unfair ist mit doppelt so vielen zu spielen und sortieren ein paar zu uns", überlegte Großzwerg Kim. Doch Pustekuchen... Aber warum nur waren die Turnklübbinnen mit einem solchen Heer angereist. „Pah, die haben Angst! Weil wir Zwerge nämlich so gefährlich aussehen", mutmaßte Zwerg Anne, „die haben nämlich sogar eine Spielerin mit National- und Bundesligaerfahrung wieder ausgepackt ;-) .

In der Kabine ging es heiß her: „Wer hat mein Trikot angezogen?" fragte Zwerg Clara, „Wer hat aus meiner Flasche getrunken?" überlegte Zwerg Inga und „Wo sind eigentlich meine Schuhe?" grübelte Zwerg Jacky. Doch bald besänftigten sich die Gemüter und die Zwergdüdinnen entschieden für das Motto des Spiels: „Nur nicht in den giftigen Apfel beißen!"... Ach nee, das war eine andere Geschichte. ALLE ZUSAMMEN ALS TEAM! Und einer für alle und alle für einen!

 

Gesagt getan, ohne Angst starteten unsere tapferen Zwerge in das Spiel gegen den Turnklubb zu Hannover. Zwerg Kim gewann direkt den Jump, woraus jedoch leider keine fruchtbaren Ergebnisse für beide Teams entstanden. Zwerg Inga fasste sich als erstes ein Herz und schleuderte den Ball von der Dreierlinie in den Korb. 0:3, super Ergebniss, so könnte man doch jetzt eigentlich abpfeifen...

Doch für die Superzwerge ging es weiter, ein Korb von Geeske zum 1:5, es schien zu laufen. Doch unsere Heldinnen hatten die Rechnung ohne die Turnklubberinnen gemacht, swishhh, swoosh, swaaaaash... der Ball schien wie von selbst durch das Netz zu fliegen. Da war doch sicher die böse Königin am Werk? Leider stand es so nach 5 Minuten 12:5 und erst durch zwei beherzte Würfe von Zwergin Melina und einem versenkten Freiwurf von Großzweg Kim kamen die Dudes wieder heran und gingen mit einem 15:10 in die Viertelpause.

„Läuft doch alles besser als gedacht" – top motiviert wagten sich unsere Zwerginnen zurück ins zweite Viertel. In diesem wurde das Spiel immer aggressiver. Leider haben die Düdinnen einige Punkte an der Linie und Rebounds in den Händen der TKH-Damen liegengelassen. Tapfer hielten sie sich jedoch im Spiel. In der 15. Minute startete Geeske dann einen waghalsigen Versuch und versucht gegen die gegnerische Garnichtzwergin einen Dreier zu werfen, welcher aus dem Stand ins Aus geblockt wird. Autsch, das tat weh! Aber egal, weiterkämpfen und zusammenhalten. Die Dudes waren mit guten Teamplay und aufmunternden Worten unterwegs, auch wenn Kim das Gelaber von Geeske so auf die Nerven ging, dass sie sie kurzerhand mit einem geschickten Ellenbogenkick in die Luftröhre ruhig stellte. „Ha, guckt mal, wir haben gar keine Angst, wir knocken uns sogar selber aus, obwohl wir nur zu siebt sind!"

 

Mit einem Stand von 28:18 ging es in die Halbzeitpause. Die Zwerginnen beratschlagten sich und entwarfen einen ausgefuchsten Plan: „Wir wärmen uns einfach kaum auf, dann haben wir mehr Puste im Spiel", so CCC (Coach CC).

Gesagt getan, in der zweiten Hälfte bäumten sich unsere Heldinnen noch einmal auf und kämpften sich im letzten Viertel auf unglaubliche 40:35 heran. Ein leichter Duft der Unmöglichkeit lag in der Luft. Könnte man dieses scheinbar aussichtslose Spiel noch einmal drehen? Doch die Moral von der Geschicht' ist, man sollte nicht zu hoch denken, denn dann wirft man den Ball daneben (oder so...). Und ehe sich die Zwerginnen versahen, stand auf einmal ein Endstand von 54:39 auf der Tafel.

Doch unsere Zwerginnen können stolz auf ihre starke Leistung, den unbändigen Willen und die tolle Teamarbeit und –atmosphäre sein. Wir freuen uns schon auf ihr nächstes Abenteuer.

 

In den Hauptrollen: Kim 15 (5 von 10 FW), Inga 3 (1 3er), Jacky 6, Anne, Melina 4, Clara, Geeske 11 (3/7), Coach Neele und CCC



09.10.2017

„Wilde Freude nimmt ein wildes Ende“

Die LINDEN DUDES Ladies 1 unterliegen beim ersten Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger aus Vörden (Nähe Osnabrück) nur sehr knapp.

Beim ersten Auswärtsspiel der Dudes Ladies 1 beim Aufsteiger TV Vörden, erinnerte die Trefferquote der Dudes in der ersten Halbzeit ein wenig an ein bockiges Kind – viel Hoffen und gutes Zureden, aber kaum ein Wurf von außen hatte so richtig Lust in den gegnerischen Korb zu fallen. Auf Seiten der Vördener klappte dies dafür umso besser. Aus jeder, noch so unmöglich scheinenden Position, landeten diese ihre Treffer und so endete das erste Viertel mit einem Punktestand von 14:8 für die Gegnerinnen.

Das zweite Viertel verlief punktetechnisch deutlich besser. Die beiden Centerinnen Erwes und Vogel konnten sich das eine oder andere Mal energisch durch die Zone tanken und ihre Gegenspielerinnen abschütteln. Leider erschien es teilweise, als wären die eigenen Spielsysteme schon wieder vergessen und die Centerinnen unter dem Korb nicht mehr existent, sodass anstatt eines schönen Zusammenspiels mehrere wilde Einzelaktionen zu einigen Fouls der Gegnerinnen führten. Der grausigen Trefferquote im Training zum Trotz, konnten die einen oder anderen Freiwürfe erfolgreich verwandelt werden, so dass die Dudes ihren Rückstand zur Halbzeit auf 27:22 verkürzten.

Am Anfang des dritten Viertels schien es, als sei das bockige Kind nun endlich schlafen gelegt worden – die Würfe fielen deutlich besser und ein gut herausgespielter Dreier von Pabst ermöglichte ein Verkürzen des Rückstandes auf nur noch drei Punkte, bis dann erneut das Chaos in der Offensive der Dudes die Oberhand gewann. Einige, viel zu früh genommene, Fehlwürfe und Unstimmigkeiten in der Aufstellung führten zu einer Ausbeute von nur 4 Punkten. Glücklicherweise lief es bei den Gegnerinnen ähnlich und so endete das dritte Viertel doch noch knapp mit 31:26 für die Vördenerinnen.

Im letzten Viertel gelang es den Dudes endlich ins Spiel zu finden und durch schöne Pick-and-Roll Aktionen und einen kessen Dreier von Katharina Vogel einen Gleichstand zu erzielen. Schlag auf Schlag ging es nun bis kurz vor Schluss, hart umkämpft wurde der eigene Korb und es hagelte interessante Fouls auf beiden Seiten. Bei einem Punktestand für 51:49 für den TV Vörden und einer restlichen Spielzeit von 5 Sekunden wurde schließlich der ultimative Schlachtplan eines überraschenden Dreiers von den Gegnerinnen vereitelt, sodass sich die Dudes Ladies letztendlich doch geschlagen geben mussten.

Als Fazit für dieses erste Spiel kann gesagt werden, dass noch einiges an Arbeit investiert werden muss bezüglich einer geordneten Offensive und einer besseren Abstimmung in der Defense, dennoch waren schon viele gute Ansätze zu erkennen und eine nur etwas (sehr viel) bessere Trefferquote sollte auf jeden Fall auch machbar sein. Zum Schluss sei nochmal herzlich unseren wertvollen Aushilfsspielerinnen Inga Schön und Katharina Vogel aus der Zweiten gedankt, ohne die dann zum Ende des Spieles die eine oder andere Spielerlunge wahrscheinlich doch noch kollabiert wäre.

Für die Linden Dudes spielten: Kim E. 9 Punkte (8/3 FW), Melina N. 4 (2/1), Inga P. 8 (2 3er), Philine S. 4, Inga S., Clara S. 1 (2/1), Katha V. 12 (4/3, 1), Jacky W. 11 (7/4, 1).



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