23.11.2016

TEAM – Toll Ein Anderer Macht´s

Dudes Ladies 1 erspielen beim SV Hagen einen souveränen 61:87 Erfolg

Genau das, was in den letzten Spielen bemängelt wurde, konnten die Damen dieses Mal in Hagen zeigen - eine runde TEAMleistung. Gut erkennbar an der Punkteverteilung, dass die Ladies diesmal die Vorgaben des Trainers erhörten und auf TEAMplay setzten. Eine ganze Hand voll Spielerinnen punkteten sogar zweistellig, wobei sich Philine Schoen sehr ehrgeizig zeigte und nicht nur 3 Dreier, am Ende 12 Punkte, verbuchte, sondern auch ihre Mitspielerinnen gut in Szene setzte. Zusammen mit Claudia Graber, Miriam Gutting, Jenny Düker, Geeske Weber und Karin Hessler bildete sie das Power-Guard-Forward-TEAM, das sich offensiv wie defensiv nur selten von den jungen Hagenerinnen stören ließ. Insgesamt 54 Punkte fallen auf diese Spielerinnen. Das Center-TEAM erkämpfte sich gemeinsam die anderen 33 Punkte. Kim Erwes, Anne(tte) Landwehr und Christina Stevanovic überragten nicht nur höhenmäßig sondern auch willensstark und dominierten die Reboundstatistik.

Das DudesTEAM setzen sich auf Platz 2 in der Tabelle fest. In zwei Wochen fahren die Ladies zum Auswärtsspiel nach Rotenburg. Bleibt die Auswärtsweste der Dudes Ladies weiß? Hängt der Korb dann immer noch auf 3,05m? Lächeln die Refs wieder so zufrieden in die Pfeife? Fragen über Fragen, aber hey, ist es nicht beruhigend zu wissen, dass es die Dudes gibt!?

Punkteverteilung: Dude Düker 6, Dude Erwes 14, Dude Graber 6 (2 3er), Dude Gutting 3, Dude Hessler 17 (3 3er), Dude Landwehr 13, Dude Schoen 12 (3 3er), Dude Stevanovic 6, Dude Weber 10 (1 3er)



21.11.2016

Geht doch! - Verstärkte Vierte vernascht Adler

Nach zwei Niederlagen und chronisch knapper Personaldecke war für das Heimspiel gegen Adler Hämelerwald Besserung in Sicht. So konnte endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden.

Taufrisch und auf Zack: die 4. Herren

[ms] Zur sonntäglichen Matinee-Vorstellung im DUDES-Dome konnte man auf den geradezu gigantischen Kader von acht Recken zurückgreifen. Damen-Coach Gerrit fand, dass er seinem Bruder nicht den ganzen Spaß alleine überlassen kann. CJ kam zu der Erkenntnis, dass so ganz ohne aktiven Punktspieleinsatz doch eine gehörige Lücke in seinem Leben klafft. Und Stefan "Joop" Otto konnte es terminlich auch einrichten, sich in die Dienste der alten Garde zu stellen. Einzig Danny zog sich aufgrund muskulärer Probleme auf die Position des Coaches zurück, wobei er grob gegen die Kleiderordnung an der Seitenlinie verstieß (kein Anzug, keine Krawatte, keine Lackschuhe).

Doch auch der Gegner aus Hämelerwald war zahlreich angereist, wie immer unterstützt von ihrem Coach, einem eher verständnis- sowie rücksichtsvollen Vertreter seiner Zunft, welcher auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrte, die Gemüter beruhigte und mit seiner pädagogisch-besonnenen Art das Spiel seiner Truppe zu lenken versuchte.

Das erste Viertel bot ein munteres Hin und Her, das Zusammenspiel der DUDES lies bereits einen anderen Schnack erkennen. Teilweise durch die personelle Verstärkung, teilweise aber auch durch das mittlerweile verbesserte Zusammenspiel der gesamten Mannschaft. Schon früh versuchte man, die Adler mit einer Ganzfeldpresse unter Druck zu setzen und erzwang so den ein oder anderen Turnover. Doch auch die Gäste ließen sich nicht lumpen und trafen sowohl aus der Distanz als auch über ihren Center-Hünen am Brett. 19:16 nach dem 1. Viertel für die DUDES.

Auch im 2. Viertel wurde mit unverminderter Intensität weitergespielt. Es klatschte ordentlich unter den Körben, die Schiris ließen auf beiden Seiten viel zu. Spieler und Offizielle beider Teams bedachten dies mit regelmäßigen gegenseitigen Kommentaren der sachlichen und objektiven Art. Die intensive Defense der DUDES zeigte immer mehr Wirkung, und die Adler wurden zu vielen wilden Abschlüssen gezwungen. 38:26-Führung zur Halbzeit.

Wer dachte, dass sich die Gemüter in der Halbzeit ein wenig beruhigt hätten, wurde eines besseren belehrt. Trotz ordentlicher Führung der DUDES hieß es weiter Grabenkampf um jeden Rebound, kein Rückzug - keine Gefangenen auf beiden Seiten! Die Vierte kam ein ums andere mal schön zum Abschluss; insbesondere CJ, der mutmaßlich die ganze Woche an seinem Spin-Move gefeilt hatte. Auch das dworoksche Brüderpaar ließ sich nicht lumpen und streute schöne Drives zum Korb sowie erfolgreiche Distanzwürfe ein. Zack! 56:43 nach dem 3. Viertel.

Weiterhin klare Führung, aber kein Grund für Müßiggang. Man wusste nur zu gut, dass eine alte abgew... äh... erfahrene Truppe wie Hämelerwald bis zur letzten Sekunde gefährlich bleibt; man ist ja schließlich selbst eine. Also weiter Presse, konzentrierte Denfense und im Angriff möglichst viel Zeit von der Uhr nehmen (die alten Knochen). In der Offensive gelangen ein ums andere mal wirkungsvolle Nadelstiche: zwei erfolgreiche Jumper in Folge von Marcie, und insbesondere Stefan wollte es an diesem Tage wirklich wissen. Insgesamt 6 Punkte, zwei hiervon durch einen lupenreinen Spin-Fadeaway-Shot - nichts als Nylon. Zum Abschluss drückte Gerrit noch einen Dreier mit der Sirene rein.Nicht sein einziger an diesem Tag. So konnte man den Gegner bis zum Schluß auf Distanz halten und das Ding mit 67:52 nach Hause schaukeln. Endlich in der Klasse angekommen. Ooh Rah! To-Do List für's Training: Freiwürfe und losdribbeln ohne Schrittfehler.

Dworok T. 19, Dworok G. 18 (4 3er), Jonah 13, Otto 6, Lutz 5, Schöße 4, Hessler 2, Rossi



20.11.2016

Siegesserie der U10 hält an

Heute gewann die U10 der Linden Dudes gegen den SG 05 Ronneneberg. Am Anfang des Spiels lagen die Dudes 16:17 hinten. Aber am Ende wurden die Dudes sicherer und warfen viele Körbe. Aber auch die Gegner warfen viele Körbe und waren eine starke Mannschaft. Das Spiel ging 40:37 für die Dudes aus.

Geschrieben von Anton.



18.11.2016

Dudes Ladies in der Statistik besser! – Wolfenbüttel gewinnt!

Eine Story gemacht für einen spannenden Tatort

Am Sonntag stand das Spitzenspiel in der 2. Regionalliga Damen West im Dudes Dome an. Die Reserve des Wolfpacks reiste dabei ohne Trainerin K. Grudzien an, die zeitgleich in der 2. DBBL Nord auf Korbjagd ging.

Beginnen wir mit den reinen Fakten:

10 Dudes Ladies (von denen 8 punkten) gegen 10 Spielerinnen aus Wolfenbüttel (von denen 6 punkten). Die Damen aus Linden entscheiden drei Viertel (1.: 18-14; 2.: 15-13 und 4.: 24-16) für sich, Wolfenbüttel nur eins, das aber 3:24. Die Gäste (bekannt für ihre Dreier) erzielten 5 Dreier (davon allein 4 von C. Christen) und die Dudes verbuchen sogar zwei Dreier mehr (Kim, deiner war frech). Die Gastgeberinnen verursachen geringfügig mehr Fouls, bekommen dabei jedoch mehr Freiwürfe zugesprochen. Wie immer ist dabei die Freiwurfquote für die Hauptstädterinnen (53%) schlechter als die des Gegners (67%).

Schauen wir auf den Spielverlauf:

Sieht nach einem knappen Ding aus, was es über weite Strecken auch war. Wäre da nicht ein undudeliges Viertel. Aber von vorne: Erwes, Fiedler, Hessler, Landwehr und Weber starten auf Augenhöhe ins Spiel (obwohl sie größenmäßig überlegen sind). Ab der 6. Minute punktet der MTV nur noch von der Linie, während die Dudes durch Einzelaktionen immer mal einen Feldkorb einstreuen (18:14). Das Spiel ist von einem anderen Kaliber als die Wochen zuvor: schneller, intensiver. Ergebnistechnisch passiert zu Beginn des 2. Viertels zunächst nicht viel, dann übernehmen die Gäste in der 16. Minute das erste Mal die Führung. Beide Teams pressen in dieser Phase nach Korberfolg und bauen damit Druck in der Verteidigung auf. Zum Ende der ersten Hälfte erkämpfen sich die Ladies dadurch ein paar Bälle, verwandeln die Angriffe schnell in Punkte und gehen so mit einem 6-Punkte-Vorsprung in die Kabine (33:27).

War es gegen Göttingen noch das 4. Viertel, lief dieses Mal im Dritten nix zusammen. Trotz energischer Halbzeitansprache und zweier Auszeiten kann ein 21:0-Run der Gäste nicht verhindert werden. Hier wird deutlich, was die Statistik verheimlicht. Bei den Gästen aus Wolfenbüttel passt das Zusammenspiel begründet durch die Konstanz des Kaders. Dagegen die Dudes, die sich in dieser Saison neu formierten und nicht nur neue Taktiken trainierten sondern sich auch als Team auf dem Feld finden müssen.
Die Rebounds landeten viel zu oft bei der Reserve der Wölfe oder führten zu (gefühlten unendlich) vielen „Sprungball“-Pfiffen … und ein paar Steals/ Turnover kommen außerdem noch hinzu. Das 3. Viertel geht mit 3:24 an die Gäste!

#gegenZonegehtNIX (ups… #(hashtag)istheutenicht…). Erst im 4. Viertel fallen die Dreier von außen (1x Hessler und 2x Fiedler), um die Zonenverteidigung auseinander ziehen zu können. Jedoch dauert die Aufholjagd einfach zu lange. Erst in der 35. Minute verkürzten die Ladies auf 10 Punkte und angeführt von Fiedler kommen sie zu Beginn der 39. Minute auf 5 Punkte heran. Nun wird es hektisch und die Hausherrinnen wollen mit dem Kopf durch die Wand. Es muss schließlich schnell gehen, doch das führt zu alten Verhaltensmustern. Einzeln wird gekämpft und nicht im Team. Wolfenbüttel (weiter mit Teamplay) kontert ab jetzt wieder souverän und hält den Vorsprung bei 5-8 Punkten. Fiedler muss mit dem 5. Foul vom Platz und die Routine von Wolfenbüttel zeigt sich nochmals im letzten Angriff, in dem sie 24 der verbliebenen 28 Sekunden herunterspielen und damit den Sieg besiegeln.

Ausblick:

Nach einem fast gemeinsamen Sonntagsabend Tatort (hier ist tatsächich der 1000. Tatort der ARD gemeint) geht es nächsten Samstag gegen die LA Huskies (oder wer spielt in gelb lila) ... 17:30 in Hagen am Teuteburger Wald.

Für die Dudes waren tätig: Düker, Erwes 7 (1 3er, 2/4 FW), Fiedler 12 (2, 2/4); Graber 5 (1, 0/2); Gutting 2 (0/1); Hessler 17 (2, 5/6); Hettwer 7 (1/2); Landwehr 3 (1/1); Schoen; Weber 9 (1, 4/8).



15.11.2016

Sechs Kugeln im Revolver reichen nicht gegen den Lehrter SV

Am vergangenen Sonntag folgte die Vierte der Warschauer Allee gen Osten, um ihr zweites Saisonspiel zu bestreiten.

[ms]"6 gegen 11, dazu auch noch viele halb so alt, das ist aber unfair." Mit dererlei Ausflüchten suchte der ein oder andere schon vor dem Spiel nach Ausreden für eine eventuelle Niederlage. Aber Trainingsleiter Christian "Hass" Hessler schob dem gleich einen Riegel vor. "Ihr werdet sehen, die Erfahrung spielt eine große Rolle, und die ist auf unserer Seite!"

So ging es frisch ans Werk ins erste Viertel. Immerhin vor mehreren mitgereisten Fans, darunter auch Ben aus der Herren Zwo plus Nachwuchs, welcher den heiligen Sonntag opferte, um uns zu unterstützen. Na gut, vielleicht wollte er auch einfach nur zuhause raus. Die sechs wackeren DUDES lieferten sich von Anfang an ein engagiertes Duell mit den Lehrtern... Lehrterern ...Lehrteranern. Dabei musste die Foulbelastung aufgrund der dünnen Personaldecke stets im Blick behalten werden. Auch aus diesem Grund kamen die Gastgeber ein ums andere mal zu frei zum Abschluss, ohne dabei allerdings die Vorteile des breiten Kaders wirklich auszuspielen. Dank dieser Sonntagsmüdigkeit wurde die Vierte konditionell nicht allzu sehr gefordert, und man konnte sich ebenfalls auf eigene Aktionen zum gegnerischen Korb konzentrieren. Am Brett solide, aus der Distanz so lala. 16:10 für Lehrte nach dem ersten Viertel.

Dieses Bild sollte sich so auch im 2. Viertel so fortsetzen, allerdings ließ sich die Vierte nun nicht weiter distanzieren und blieb durch eine weiterhin engagierte Leistung in Schlagdistanz. Insbesonders Tillmann wühlte sich ein ums andere mal durch die gegnerische Zone zum Brett. 29:22 zur Halbzeit, nur 7 Punkte Führung für den Gastgeber, alles drin.

Die Marschrichtung für das dritte Viertel war klar: einfach stumpf den eigenen Stiefel runterspielen und abwarten, bis der Gegner nervös werden würde. Das tat er leider im 3. Viertel noch nicht so richtig. 41:33. Also auf ein neues.

Die Marschrichtung für das vierte Viertel war klar: einfach stumpf den eigenen Stiefel runterspielen und abwarten, bis der Gegner nervös werden würde. Und das tat er dann auch ein bisschen. Sich in Sicherheit wiegend lies Lehrte ein wenig locker und so pirschte sich die Vierte wieder Punkt für Punkt heran. Und wenn das Spiel ein fünftes Viertel gehabt hätte, dann hätte es am Ende bestimmt auch gereicht, trotz unmenschlicher Unterzahl und Foulbelastung! Leider war das Spiel dann aber zuende, und man verlor 54:49.

Als die Tränen der Wut und Enttäuschung in der Kabine getrocknet waren, legte man den Fokus aber sogleich wieder auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag gegen die Adler aus Hämelerwald, wenn der erste Saisonsieg fällig sein wird! Notfalls zu fünft!

Dworok 25, Traupe 11, Hessler 4, Lutz 4, Rossi 3, Schöße 2



... | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | ...
© 2013 LINDEN DUDES e.V. | Postfach 910605 | 30426 Hannover