31.10.2017

„Was nicht rein geht, geht nicht rein"

Am vergangenen Sonntag ging es für die Erste zum TuS Jahn Lindhorst. Den guten Start gegen Langenhagen wollte man mitnehmen und mit viel Rückenwind dem Aufsteiger die zweite Saisonniederlage verpassen.

Dass es nicht einfach werden würde zeigte sich schon bei der Anreise, Sturmtief Hewart und Umleitungen hatten ein Teil der Mannschaft in die Rabatten geschickt (man hatte sich kurz verfahren).

Wie bereits im ersten Saisonspiel starteten die Dudes mächtig durch und waren nach 7 Minuten Dank 3 schnellen Dreiern mit 7:20 davongezogen. Als hätte der Basketballgott entschieden etwas dagegen, brachten die Jungs um Coach Oestmann in den verbliebenen 3 Minuten des ersten Viertels plötzlich nur noch einen kümmerlichen Freiwurf im gegnerischen Korb unter und kassierten durch Turnover 11 vermeidbare Punkte, da die Lindhorster sich immer wieder durch starke Follows zweite Wurfchancen kreierten und in der eigenen Zone Beton angerührt hatten.

Mit einem knappen Vorsprung ging es für die Dudes mit 18:21 ins zweite Viertel. Mit gesunder Härte begegneten sich beide Teams nun auf Augenhöhe und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit 40:40 ging es in die Pause. Auch im zweiten Viertel war es den in blau spielenden Hannover-Jungs unerklärlicherweise nicht gelungen zweite Wurfchancen konsequent zu verhindern. Sodass die sonst so verlässliche Defensive der Dudes 22 weitere Punkte hinnehmen musste. Das wollte man im dritten Viertel nun besser machen und endlich ausboxen.

Trotz konsequentem Zug zum Korb und leidenschaftlichem Kampf ging auch das dritte Viertel mit 18 : 14 Punkten an die Gastgeber aus dem Schaumburger Land. Alte Basketballweisheit: „Was nicht rein geht, geht nicht rein“ und so hieß es beim Stand von 58:54 endlich im 4. Viertel das Glück wieder auf die Dudesseite zu zwingen.

Konsequent wurde sich nach vorne geackert und 3 Minuten vor Spielende endlich wieder die Führung erkämpft. Mit 66:70 ging es in die Crunchtime. Was sich leider als Kampf-und Krampfte entpuppte, zusätzlich konnten 2 Dudes-Spieler verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen. Magere 4 Freiwurfpunkte fanden noch ihren Weg in die Reuse dabei kassierte man weitere ärgerliche 11 Punkte (Déjà-vu 1. Viertel ?) zur vermeidbaren 74:77 Auswärtsniederlage.

Zwei Erkenntnisse aus der ersten Saisonniederlage:

1. Glück muss man sich hart erarbeiten und die Jungs aus Lindhorst wollten es leider einfach ein wenig mehr.

2. Die Dudes können deutlich besser und brennen auf das Rückspiel.

Es spielten: Schwing 21 (1 Dreier), Hamann 12, Burchard 12 (1 Dreier), Watzlawcyk 8 (2 Dreier), Leube 8 (1 Dreier), Stolz 7 (1 Dreier), Dippel 5, Thöne 1, Ette, Fischer, Markos, Schott



29.10.2017

Luthe hat gewonnen :(* 

Wir haben gegen Luthe gespielt und verloren.

Wir haben trotzdem Spaß gehabt

Im ersten Viertel haben wir 15:16 geführt. Luthe hat schließlich gewonnen. Das Endergebnis war 67:37. 

Warum hat Luthe gewonnen? Weil wir weniger Spieler hatten. Wir haben gut abgewehrt und gute Rebounds geholt. Wir haben gute Defensive gemacht. 

Mit Luthe haben wir alle zusammen Bump Out gespielt. Dabei hat Linden gut mitgemacht! 

Es haben gespielt: Vincent, Tristan, Aleksa, Kerim, Alex 

Bericht: Vincent und Tristan



27.10.2017

Wenn der Deichgraf zweimal klingelt *Dudes im Rausch *Dritter Sieg in Folge

Von James Fenimore Hooper

Als die Sirene ertönte, war es im Rookie-Dome plötzlich still geworden. Der  Jan Nis van Schnellsten Fanclub hatte kurzerhand  die Halle verlassen, um seinen Frust an Autos und Bierdosen auszuleben. Nur piepende aber betonte „Karotte, Karotte“ Rufe durchbrachen dann und wann diese gefährliche Ruhe.  Allein, besser machten sie die bedrückende Situation auch nicht. Fünf Dudes schlichen vom Platz und diverse Kamera Zoom-Ins auf die Bankspieler verrieten ein und den selben Gedankengang: „Heiliger Josef, zum Glück stehe ich grade nicht auf dem Platz.“

Man schrieb die vierte Minute des vierten Viertels, als Coach Imperial Maik die Ruhe verlor: „Wollt ihr mich verarschen.  Das ist mit Abstand der unglaublichste Crap, den ich jeh gesehen hab,“ schrie er. „Diesen Job hätten auch eierlose Affen machen können, aber Nein,  für euch Freaks ist das ja wieder ne Nummer zu hoch.“ „Aber Coach, was sollen wir denn anders machen?“, fragte ein sichtlich bedienter Cruise Missile. Die Spannung stieg, wie würde der Coach reagieren. „Was macht man, wenn man vom Pferd gefallen ist?, hmm Jungs?“ Getuschel unter Missile,  C. J. Handcuff und Angry F.: „Man geht zu Fuß?“ Zuerst zuckte der Mundwinkel, ein erneuter Wutausbruch schien bevorzustehen,  doch auf einmal wurde Imperial Maik ganz klinisch: „Dumm, dumm dumm. Gibt es hier irgendwen, der überhaupt rafft, um was es hier geht?“ Leere Gesichter, nervös zappelnde Füße,  und zerkaute Fingernägel. Mehr hatten die Dudes einfach nicht anzubieten. Da meldete sich der Neue im Team, nach mehrwöchigem Urlaub wieder zurück in der Mannschaft: Der Deichgraf. „Coach hat schon recht, vielleicht sollten wir den Thermomix Schrägstrich Akkukühler tatsächlich nicht alleine in der Kabine lassen, gerade wenn wir zu Hause in Limmer spielen.“ Als sich die Stirn des Coaches ob dieser kühnen Ansage anerkennend in Falten legte, fassten auch andere Spieler wieder Mut. „ Das , was er gesagt hat!“ ,  pflichtete Belike Paul bei. „Na also, Teenflash, wenn die Box hergeschafft ist, schließt du mal schön den Strom an, dass auch alles schön runterkühlt“, so der sichtlich erleichterte Coach. Dabei vergaß er jedoch nicht seiner fördernd-kritischen Linie treu zu bleiben und Van Schnellsten zu maßregeln : „Kann mir nämlich schon genau vorstellen, dass du Kupfercouseng kein Eis im Kühlschrank hast und die Plörre nachher schön heiß serviert wird, wie bei Asterix und die Briten“.

 Und so war es dann auch. Nachdem die Dudes in ihrem neuen Dome die CVJM Masculines deutlich und höchst unsauber geschlagen hatten, fand man sich um 23.30 Uhr in der Nordstadt ein. Dort staunte man nicht schlecht, wieviel Menschen in eine  Studentenwohnung passen: 55 Mitglieder des JNVS Fanclubs , 14 Dudes, zwei recht schlecht undercover gesteilte Korrespondenten des  Gilde5 Magazins, diverse Frauen und – nicht zu vergessen – die Schiedsrichter. Die  Dudes wollten trotz solcher Rahmenbedingungen  zunächst nicht so recht aus sich raus und gaben sich selbstkritisch: „Viele meiner Team Mates haben heute schon wirklich ziemlichen Schrott verzapft,“ so Stomper T. „Klar, es gab auch Licht, wenn man an meinen 45 yards Pass in der 14 Minute denkt“. Neben diesen zerknischten Tönen zum Top-Spiel machte aber vor allem etwas anderes große Sorgen. „Die Party war recht lahm, keine Eskapaden, keine skandalträchtigen Fotos. Pure Langeweile,  ich schwörs“, so Cevin Kirg von Gilde5. „ Bis dieser Deichgraf wieder mal ne zündende Idee hatte. ‚Wie wärs ,‘ sagte er, ‚wenn wir ab jetzt nur noch Cocktails schlürfen. Die bimmeln bei der Temperatur doppelt .“  Damit sollte er zum zweiten Mal an diesem denkwürdigen Abend  Recht behalten.



26.10.2017

Rosa Inferno für die 3. Herren in Eicklingen

DUDES III mit überzeugender Mannschaftsleistung bei den 2. Herren des TuS Eicklingen

High Noon samstags in Hannover, die 3. Herren trifft sich bei regnerischem Sauwetter zur Auswärtsfahrt im Osten der Stadt. Die siegeshungrigen Recken quetschen sich in die beiden Fahrzeuge, Stephan und Andi kommen nach. Coach Nico weilt im wohlverdienten Urlaub. Der GTI von Florian schneidet durch den Nieselregen der B3, nach ein paar Kilometern wird rechts abgebogen. Das Handynetz wird schlechter. Es wird klar: es geht nach Eicklingen!

Das Geschwader trifft fast zeitgleich auf dem Parkplatz ein. Invasion! Mit Genugtuung wird von den Veteranen zur Kenntnis genommen, dass die jahrelang in direkter Hallennähe provozierend wehende Fahne des Zweitligisten aus der verbotenen Stadt endlich beseitigt wurde.

Ankommen, umziehen, rauf aufs Feld. Warmmachen. Musik scheppert aus dem Ghettoblaster. Die ersten Psychospielchen. Kurz vorm Tip-Off werden die Eicklinger darauf hingewiesen, dass sie ihrer gesamten Starting Five bereits ein Foul eingetragen haben, was dem Spartenleiter eine Kiste kostet!

Apropos Kiste: die sollte heute nur im ersten Viertel eng werden, kurzzeitig führen die Eicklinger sogar 6:4, die lange Fahrt in anatomisch ungünstigen Positionen steckt noch in den Knochen. Stephan beschränkt sich aufs (wie immer sehr gute) Coaching, er hatte in der Vornacht mehrfach eine unfreiwillige Blitzdiät absolviert. Aber die Athleten der Herren III bekommen das Spiel in den Griff. Der Ball ist der schnellste Spieler auf dem Platz und findet immer wieder auf verschiedensten Wegen die Reuse des Gegners. Es gibt wenig Unterbrechungen, das Spiel fliegt nur so vorbei. 8:9 nach verkrampften ersten Viertel mit viel Wurfpech, und dann zack - 31:15 zur Halbzeit. 

Nach kurzer Pause geht es weiter, ohne dass die Dritte aus dem Tritt kommt. Bei den Gastgebern schwindet der Glaube zunehmend, an dem Lauf des Spiels noch groß etwas ändern zu können; hinten wird halbherzig verteidigt, vorne belässt man es größtenteils bei Einzelaktionen. 54:31 nach dem 3. Viertel. Edelfan Jozy gibt  auf der Tribüne am Ticker alles, bis zur kompletten Akkuentladung.

Da auch die Kondition deutlich auf Seiten der DUDES ist, wird das ganze mit einer gesunden Mischung aus Lockerheit und Konzentration zuende gespielt. Dreier aus der Corner von Micha, Dreier mit Brett von Hendrik, dass zurückgekehrte Wurfglück besorgt den Rest. Endstand 74:45.

Abklatschen, duschen, abrubbeln, rein in die Kutsche und ab nach Hause. Am kommenden Samstag feiert man dann Premiere im neuen DUDES Dome gegen Bothfeld 3. Es ist wieder Regen angesagt.

Ataman 22, Bremer 10, Frerichs 9, Klein 7, Richert 7, Schöße 5 (eigentlich null, danke ans KG), Schüler 5, Herschel 4, Kunze 3, Demitz 2



25.10.2017

Revanche geglückt - Dudes I gewinnen zum Auftakt 72:56 gegen Langenhagen

Nach einer durchwachsenen Saisonvorbereitung stand am vergangenen Wochenende nicht nur die Saisoneröffnung der Dudes I sondern auch zeitgleich die Einweihung des neuen Dudes Domes an.

Ein kurzfristig einberaumtes Trainingslager am Freitag Abend beim Lasertag sollte den letzten Schliff bringen. Es kristallisiere sich schnell heraus, wer einfach nur gerne ballert und wem die Trefferquote doch wichtiger ist... Bezüge zum eigenen Basketballspiel sind natürlich weit hergeholt!

Bei der einen oder anderen Hopfenkaltschorle wurden taktische Vorgaben besprochen und die nötige Härte am Schlagkraftmessgerät (eindeutiger Sieger unser Kraftprotz Pablo!) geholt. 

Die sensationelle Stimmung dieses legendären Abends brachten die Dudes mit in den neuen Dome. 12 hungrige Schlangen (+Zusatzschlange Arvo) waren heiß darauf die Schmach der letzten Saison auszumerzen, als beide Spiele gegen die Reserve der MTB Lion Kings verloren wurden. 

Die Zuschauer durften sich auf 3 neue Gesichter (Chris Candle, Mirko und Pablo) freuen. Den Start machten altbekannte Gesichter und diese hatten die Treffsicherheit vom Lasertag zu Beginn des Spiels gleich mitgebracht. Nach 7 Minuten stand ein 15:7 auf der Anzeigetafel. 

Das erste Highlight aber war den Gästen vorbehalten, als 2,80m-Center Hauke beim Monsterslam gleich Chris UND Ulf mit aufs poster nahm. Jener Hauke war es auch der mit 9 Punkten (seiner ingesamt 23) innerhalb von 90 Sekunden das 1. Viertel zu gunsten der Gäste entschied. 

Zur Mitte des zweiten Viertels Schlich sich der Fehlerteufel ins Lindener spiel und es wurden fleißig Backsteine geworfen (es hätte ja sein können das der neue Dudes Dome noch bedarf hat!). Die Halbzeitansprache beim Stand von 30:37 war eindeutig. Vorne machen wir ein paar Kleinigkeiten noch besser und hinten geben wir einfach 110%. Genügend Luft nach oben um das Spiel zu gewinnen sollte vorhanden sein. 

Und die Männer von Coach Oestmann legten los wie die Feuerwehr. Kay behind the back no look für Ulf, Proudy für 3, Redhead aus der Mitteldistanz...  nach nicht mal einer Minute war das Spiel wieder ausgeglichen... now we have a game. 

Timmä mit etlichen steals und nem sehr nicen layup, Kay und Candle mit unglaublicher defense (OHNE jedes Foul) gegen den bis dato überragenden Langenhagener Center, ballstaffetten wie aus dem Bilderbuch, no-look-Pässe... die 2. Halbzeit war “o-Ton jozy” ein Augenschmaus. 

Den Gästen ging immer mehr die Puste aus und so konnte schließlich ein ungefährdeter 72:56 mit Hannes Geburtstagskiste begossen werden. 

Ein Sieg, zu dem jeder der 12 Schlangen seinen Teil beigetragen hat und der die Stimmung für die nächsten Spiele vorgeben soll. 

Es spielten: Pablo, Chris Schwing, Proudy, Chris Candle, Jonas, Ulf, Kay, marv, timmä, hannes, Mirko und Redhead



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