06.11.2017

Am Sonntag, den 05.11.2017 hatten wir ein Spiel gegen TK Hannover (Teufelskerle).

Wir haben leider verloren. Wir haben sehr viele Körbe gemacht. Mitgespielt haben Aleksa, Alex, Kerim, Sanjo, Wincent und Tristan. 



06.11.2017

CC, Neele und die Sieben Zwerge

Es war einmal an einem tristen, regnerischen Sonntagnachmittag (5. November). Sieben tapfere Düdinnen (hi Toma) machten sich auf die weite und beschwerliche Reise in die Birkenstraße nach Hannover (zum TK H). Ein Auswärtsspiel zum zu Fuß anreisen. Das ist doch mal was.

Aufgrund der Menschenmassen, die vor der verschlossenen Halle standen, stellte man sich kurz die Frage: „Spielen wir heute überhaupt hier? Sind doch schon zwei Teams da!" Mit einer List versuchten die schlauen Zwerge, noch Ex-Düdin Deniz zurück ins Lindener Boot zu holen: „Deniz, wenn du bei uns mitspielst, dann geht dein Essen beim Inder auf uns!" Doch Deniz war leider nicht zu überzeugen. Und so sah der Blick auf das Scoreboard ein wenig traurig aus: siehe BILD.

„Vielleicht merken die Schiris ja, dass es unfair ist mit doppelt so vielen zu spielen und sortieren ein paar zu uns", überlegte Großzwerg Kim. Doch Pustekuchen... Aber warum nur waren die Turnklübbinnen mit einem solchen Heer angereist. „Pah, die haben Angst! Weil wir Zwerge nämlich so gefährlich aussehen", mutmaßte Zwerg Anne, „die haben nämlich sogar eine Spielerin mit National- und Bundesligaerfahrung wieder ausgepackt ;-) .

In der Kabine ging es heiß her: „Wer hat mein Trikot angezogen?" fragte Zwerg Clara, „Wer hat aus meiner Flasche getrunken?" überlegte Zwerg Inga und „Wo sind eigentlich meine Schuhe?" grübelte Zwerg Jacky. Doch bald besänftigten sich die Gemüter und die Zwergdüdinnen entschieden für das Motto des Spiels: „Nur nicht in den giftigen Apfel beißen!"... Ach nee, das war eine andere Geschichte. ALLE ZUSAMMEN ALS TEAM! Und einer für alle und alle für einen!

 

Gesagt getan, ohne Angst starteten unsere tapferen Zwerge in das Spiel gegen den Turnklubb zu Hannover. Zwerg Kim gewann direkt den Jump, woraus jedoch leider keine fruchtbaren Ergebnisse für beide Teams entstanden. Zwerg Inga fasste sich als erstes ein Herz und schleuderte den Ball von der Dreierlinie in den Korb. 0:3, super Ergebniss, so könnte man doch jetzt eigentlich abpfeifen...

Doch für die Superzwerge ging es weiter, ein Korb von Geeske zum 1:5, es schien zu laufen. Doch unsere Heldinnen hatten die Rechnung ohne die Turnklubberinnen gemacht, swishhh, swoosh, swaaaaash... der Ball schien wie von selbst durch das Netz zu fliegen. Da war doch sicher die böse Königin am Werk? Leider stand es so nach 5 Minuten 12:5 und erst durch zwei beherzte Würfe von Zwergin Melina und einem versenkten Freiwurf von Großzweg Kim kamen die Dudes wieder heran und gingen mit einem 15:10 in die Viertelpause.

„Läuft doch alles besser als gedacht" – top motiviert wagten sich unsere Zwerginnen zurück ins zweite Viertel. In diesem wurde das Spiel immer aggressiver. Leider haben die Düdinnen einige Punkte an der Linie und Rebounds in den Händen der TKH-Damen liegengelassen. Tapfer hielten sie sich jedoch im Spiel. In der 15. Minute startete Geeske dann einen waghalsigen Versuch und versucht gegen die gegnerische Garnichtzwergin einen Dreier zu werfen, welcher aus dem Stand ins Aus geblockt wird. Autsch, das tat weh! Aber egal, weiterkämpfen und zusammenhalten. Die Dudes waren mit guten Teamplay und aufmunternden Worten unterwegs, auch wenn Kim das Gelaber von Geeske so auf die Nerven ging, dass sie sie kurzerhand mit einem geschickten Ellenbogenkick in die Luftröhre ruhig stellte. „Ha, guckt mal, wir haben gar keine Angst, wir knocken uns sogar selber aus, obwohl wir nur zu siebt sind!"

 

Mit einem Stand von 28:18 ging es in die Halbzeitpause. Die Zwerginnen beratschlagten sich und entwarfen einen ausgefuchsten Plan: „Wir wärmen uns einfach kaum auf, dann haben wir mehr Puste im Spiel", so CCC (Coach CC).

Gesagt getan, in der zweiten Hälfte bäumten sich unsere Heldinnen noch einmal auf und kämpften sich im letzten Viertel auf unglaubliche 40:35 heran. Ein leichter Duft der Unmöglichkeit lag in der Luft. Könnte man dieses scheinbar aussichtslose Spiel noch einmal drehen? Doch die Moral von der Geschicht' ist, man sollte nicht zu hoch denken, denn dann wirft man den Ball daneben (oder so...). Und ehe sich die Zwerginnen versahen, stand auf einmal ein Endstand von 54:39 auf der Tafel.

Doch unsere Zwerginnen können stolz auf ihre starke Leistung, den unbändigen Willen und die tolle Teamarbeit und –atmosphäre sein. Wir freuen uns schon auf ihr nächstes Abenteuer.

 

In den Hauptrollen: Kim 15 (5 von 10 FW), Inga 3 (1 3er), Jacky 6, Anne, Melina 4, Clara, Geeske 11 (3/7), Coach Neele und CCC



05.11.2017

Heimbilanz in neuer Halle bislang ungetrübt

Als die meisten Spieler der Dudes I sich gestern im neuen Dome in der Färberstr. einfanden, lief gerade noch das Spiel der beiden Zweiten Teams aus Linden und Hildesheim.

Dies entwickelte sich zu einem echten Nervenkrieg. Zum Einen, weil die Dudes kurz vor Schluss vorne kaum noch was zusammen brachten und zum anderen die Gäste in Führung gingen ließen, um dann in letzter Sekunde über Einsatz und einen sehr wichtigen  Offensivrebound sich den abschließenden Erfolg zu sichern. Vielleicht waren es diese Szenen, die der Truppe um Coaches Oestmann und Engelbrecht im Gedächtnis geblieben waren und sich zu den besonderen Stärken im weiteren Verlauf entwickeln sollten. 

Zunächst starteten die Gäste fulminant mit der für sie bekannten Treffsicherheit aus dem Drei-Punkte-Bereich. Sie legten mit einem 0 zu 8 Lauf mit zwei wichtigen Lüer 3ern los, sodass der Spielverlauf an die bittere Niederlage der Dudes im letzten Jahr erinnerte. Aufgrund dieser Begegnung genossen die Hildesheimer einen gehörigen Respekt bei den Lindenern, welche wiederum besonders motiviert und konzentriert zu Werke gehen wollten. Die Dudes Defense ließ dem Dreierspezialisten in  dieser Phase noch zu viele Freiräume und wurde direkt mit aller Härte für die Nachlässigkeit - was in diesem Fall wohl eher Übereifer in der Helpsite war - bestraft. Doch ausgerechnet Lüer Gegenspieler Capitano Henning Redhead Hamann startete den Punkteregen der Dudes in Minute 3. 

Nach zwei weiteren  Minuten hin und her stabilisierten sich die Heimischen dereart, dass sie ein wahres Feuerwerk abfackelten. Diese äußerte sich auf dem Platz mit einem 27 zu eins Lauf von Minute 5  bis in die Mitte des zweiten Viertels. Während die Hildesheimer nur einen von 6  Freiwürfen in den Korb brachten, trafen die Dudes von nah und fern und spielten mit selten gesehenem Selbstverständnis und ~Vertrauen. Hierbei war Chris Swing mit seiner unaufhaltbaren Dribbelings ein entscheidender Faktor zur Kreation von Überzahlsituationen und Räumen für erfolgreiche Offensivaktionen seiner Mitspieler. Den Rest erledigte die bereits angedeutete Reboundarbeit. Denn was im ersten Anlauf noch nicht durchs Netz ging, wurde kurzerhand rein gereboundet. Und auch hier zeigte der kleinste Mann auf dem Feld seine herausragenden Fähigkeiten. Mit einem Volleyball Rebound to the  glass konnte er den Ball noch vor dem Buzzer zum Ende des ersten Viertels in die Reuse pritschen...

Nach 15 Minuten und einem weiteren Freiwurf und Dreier Hildesheims stand es 33 zu 20. In der zweiten Hälfte des 2. Viertels wurde die Lindener Offensive zu fahrig und so ging es mit drei mageren Pünktchen, davon 1 Fw, die Stolz mit starkem Zug zum Korb erfightete beim Stand von 36 zu 26 in Halbzeitpause. 

Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel auf beiden Seiten nicht richtig rund. Hildesheims Spezialität  lag brach und sie konnten von außerhalb keine Punkte erzielen. Nur durch Lüer, De Vries und einem Lauf von 8 Punkten in Folge durch Kelle hielten sich die Gäste am Leben oder besser gesagt im Spiel. Schwerer taten sich die Dudes mit gerade mal 6 Feldkörben und einem von 6 Freiwürfen. Dieses von Verteidigung geprägte und punkteschwache Viertel konnten die Hildesheimer mit 14 zu 17 für sich entscheiden. Mit einer knappen 49 zu 43 Führung ging es in den letzten Spielabschnitt. 

Hier konnte Stolz und Hamann nochmals wichtige Punkte für die Dudes im einem von  Kampf geprägten Spiel erbeuten. Insgesamt wirkten die Dudes hier deutlich frischer und den Gästen schien zunehmend die Luft auszugehen. Bis Minute 33 konnten so die Dudes auf 57 zu 45 davon ziehen. Es gab anschließend noch ein aufbäumen von der Eintracht als diese sich mit einem 7 zu 0 Lauf auf sechs Punkte heran kämpfte. Am Ende konnten die Dudes die Führung aber wiederum vergrößern und ungefährdet über die Zeit bringen. Es endete mit einem deutlichen 73 zu 58 Sieg, der die gute Defensive der Lindener unterstreicht. Es fehlten auf Seiten der Dudes Dippel, Lukowski, Ette, Kerz und der länger verreiste Stauth.

Das nächste Spiel ist für Sonntag den 19.11. um 16.00 Uhr gegen die Spielvereinigung aus Bad Münder und Grasdorf angesetzt, für das sich die Dudes noch mehr Zuschauer erwünschen. Also Safe the Date and Come to the New Dome in the Färberstr. 10.



04.11.2017

Tengo la camisa negra***DUDES siegen im Spitzenspiel***“van Schnellsten made them puke“

Es war die Schlüsselszene des heiß erwarteten Spitzenspiels: In der Auszeit Nr 3 in Spielminute 33 beim Stand von 123 zu 123  hatte der in der Öffentlichkeit wegen seiner harten Gangart umstrittene Coach Imperial Maik klargestellt, dass eine Überraschung her müsse. „Wir spielen System 3 und zwar in der eigentlichen Ausführung!“ Belike Paul traute seinen Ohren nicht, der Deichgraf mühte sich, das Gesagte in Bilder zu fassen und CJ Handcuff protestierte gar: „Den Spielzug durchspielen? That‘ s madness“ . Doch das knappe Ergebnis gegen den Gastgeber TK Hunters erforderte eine eindeutige Marschroute:“Entweder ihr spielt 3 jetzt durch oder es klatscht. Echt ey! Ich sehe das als Vertrauensfrage!“ 

Als Referee Emily Quinn den Ball schließlich wieder frei gab, standen 5 Hunters gegen Cruise Missile, CJ Handcuff,  Jan Nis van Schnellsten,  Deichgraf und Angry F.

 Candy Cave vom Nordstadt Spokesman kommentierte: „Handcuff mit dem Pass auf van Schnellsten, der mit einem Doppelpass alleine , Rebound Angry F. (schön aufgestützt,  classy), „zu mir zu mir“ Rufe von  Missile, Handcuff versucht den Ball abzufangen, doch Missile gibt einen Gehfehler und schnappt sich die Pille, von  draußen lenkt Ingo Wingman den zweiten Schiri mit Vögelgeräuschen ab (Piep, Piep, Ahh ),  und plötzlich – noch sechs Sekunden auf der Uhr – ein Spielsystem . Missile reckt zwei Finger in die Höhe und ruft „Dreeeeiiii“! Die Aufstellung recht ordentlich, Missile auf van Schnellsten,  harter Cut über Angry F (ist der Ellbogen- Check ein Ritual?), nun hängt alles an Handcuff. Der sucht den Blickkontakt mit dem Coach, ein echtes Western Duell,  Handcuff täuscht einen Liegestütz an, lacht höhnisch, Imperial beißt in seine Faust – noch drei Sekunden – Handcuff dreht auf links, Cut,  er bekommt den Pass und schleudert. Der Ball in der Flugkurve – Stomper T schreit rein: „What the Face,  da ist ja Schnee drauf“, der Gong ertönt und: Swish“. System 3 und Handcuff bringen die 125 zu 123 Führung.“

Karl Kirchturm,  der gefürchtete Power Forward der Hunters, konnte sich von dieser Aktion nicht mehr erholen. Den Todesstoß habe seinem Team jedoch van Schnellsten verpaßt: „This rotten B…...D  (Piep) killed us  We tried to keep him under 16, but he scored 17. Honestly, he made me puke.“

Die Dudes sind unterdessen heiß auf die Heimpartie gegen die Hildesheim Bachelors. „Das wird einzigartig,“ sind sich der Cruise Missile und der Zivi sicher. „Wenn wir spielen,  wird es Dreipunktwürfe regnen.“ Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Tip Off: 17 Uhr

Rookie-Dome



02.11.2017

Erstes Heimspiel, Erster Sieg, Erste Verletzung, Erst mal Feiern

Die Feierlichkeiten waren ausführlich. Erst am späten Mittwochabend sieht sich der Chronist in der Lage, zum Griffel zu greifen und die letzten Krümel Erinnerung mit den Original-Whatsapp-Dokumenten zu einem Bericht zusammenzubringen.

Kleine Dudes-Ballade


Neun kleine Dudes-Meister
Die wollten jetzt mal siegen
Kurzurlaub – Australien
Da waren's nur noch sieben
 
Sieben kleine Dudes-Meister
Die wollten noch trainier'n
Der eine wurde krank gehext
Den taten sie verlier'n
 
Sechs kleine Dudes-Meister
Die fingen an zu spiele'
Der eine knickte sich ein Ei
Fünf war'n nicht mehr sehr viele.
 
Aber diese fünf H4-Dudes kämpften heroisch bis zum Schluss, mehr als drei Viertel lang, ließen den Gegner verzweifeln, nie wirklich rankommen, nie aus den Augen; alle punkteten, auch und v.a. der Unglücksrabe Marco bis zu seiner Scheiß-Verletzung (am Ende aber Falk wieder am meisten), alle foulten, alle tranken Bier und alle freuten sich über den ersten Saisonsieg und das Wochenende mit dem Extra-Feiertag und all den schönen Dingen im Leben.
 
Dudes H4 – TSV Bergkrug II: 70-59
Mit Danny, Falk, Jakob, Marco, Christian, Paul



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